4o TH.I-B.I. C.Ul.vondcm eonciNo zuJmisistem und den entstandenen
Jahr I. sie die gnade und das Evangelium sobiß c. aufs muthnnilcir zogen / und den weg$um leben so leichte machten/ v .2. |ud.v. 16.
7. Absonderlich rechnet er alle die ümer dieirrigen / dre aus bcgierdc mehr zu habenmit erdichteten rvorren anLehrer. öf,t ' cutm handrhieren / act'ci-f auch / daßsie aus der schriffc oder guten buchten etwasjuchnnnen suchten od er erdichteten/ da sie nichtsdavon im hertzen hatten. Diese crügm denlohn der Ungerechtigkeit mit deru sahjcbc.n Propheten Brleam davon/ der ihnauch bey seiner lügen-lehre geliebet hätte.
^ V. z. lz. I s. Und solche nennet Paulus auch2.WMHgerrzhäije 2. T-m. ui. 2. Eben wie Petrus
*i f . Dif / welche nach dem fletsch in her beg-er-
de der besleckung wandelten /das turnewollebcu vor eure Wollust aelweeen/vonihren liebes - mahlen prasteren / an*gen voll ehebrnebs hatten / die anderndurch nnzucht zur fleischlichen lust rci-tzeken/und selbst in dcnunstath der wcleaufs tieffste gefallen wären. v. 10.1?. '4.18.20. Und Juda v-8.12. l6. DergleichenHoffawauch von dem boclnnurh und ehrgeitz fol-tige. eher irrigen und katzer deutlich gesaget wird/2.Tim.in, 2. 2. Pet 111. 10 . 18. 19 Jud.v.8.16. Kurtz / die lasier des gtitzks/ der Wol-lust und eigenen ehre waren nach dieser beschrei-öung von irrigen und katzem unzertrennlich/rmdthre eigene kennzeichen/indem sie auch alleihre Lehren darnach cinrichren/damirsie bey der-gleichen lebcns arlnochpaftiren können. Undhiemil stimmen alle übrige stellen der Aposto-lischen schrifftkn/sonderlich die epistcln Johan-ms/überein/ die vergleichen mir gedenckcn/zugeschwcigen/wie sichs auch bald bey den cxem-peln geben wird.
8. Dieweil aber solche gottlose irrthümerIhr Tra/fE Magern zum verderben gericehen/wiecramenr. z.Pet, u.i. 3-12.14.17.20.21. u.f.f, klarist : so suchten freylich die gläubigen sie auf(stott-gefallige arr zu retten. Vor allen dm-Prüfung. gen wurde alles durch den Geist der Prüfungwol und gründlich nach den; willen GOrresuntersuchet/und wenn in der that dergleichenirrungen sich funden / weiter also verfahren.Man baute nach Judä crmnmmg/v. ro.u.f.zu förderst sich aus den allcrhcrlrgstcnglauben in dem cst. Geist / und seiner völ-ligen regiermrg/betete vor alle / und sonder-lich vor diese elende eifferig/und behielte frei)stlbst in der liebe GDCCEG/ um dessenwillen auch diese arme seelen noch mustengeliebet werden. Alsdenn hielten sie aucheinen untorstheid nach genauer Prüfung /daß ste sich etlicher crb.rrinercn / etlicheaber mit furcht erhielten / rrnd aus den;feuerrifstn/nichtaber ihre Personen /sondernMir den besteckten rock dey stersches anihnen und sich selbst hasteten. Und ebendiesen proceßschreiben die andern Apostel vor/wollen auch von keinem andern wissen / unterwas vor schein nran ihn auch vomehmen möch-te. Gestalt es hier auf ein kraftrigcs überzeu-gen / besiraffcn und bessern m bcweifimg desgeistes ankam/kcinesweges aber aufschelten/schelten, beschuldigen / und andere verbitterte weise.Denn daschicsse nicht dem Widersacher daSmaul stopften / sondern vielmehr aufthun:
wenn er nehmlich unrecht leidet / zur verant- Iah i.worrung und beschwerung / wenn er aber schul- biß c.dig ist/ zum wieoerschelten.
9. Wenn ferner diese crmahmmgen einund^ . *abcrmal nichts beiften möchten/so war nichts st
übrig / als daß man sie fahren lrefst uttd^Mmeldete / 2. Tim. lii. f. Rom . XVI. 1 ?.
Tit. ül. i_o. sonderlich aber ihre werckehastete Dftenb. t i.6. Hingegen muste manselbst in dem bleiben / was einem von0)<Vtt vertraut tvar/y. 14. und alle rhö-rid?te / unfru chtbare fragen / zanckerey-c'.u und strertitzkeiteir der Schristtgelehr-ten/ alle fabeln / geschlccht-registcr undgegcnsäne der falsth - berühmten kunstwegwcrsten- sie mochten bey etlichen auchnoch so nöthig und rechtgläubig scheinen. Tu.tij.9. 1.Tim.1.4.1V.7. V 1.20. Genug/daßalle diese dinge einmal ihre liebhaber selbst be-schämen und straffen würden / als die sich oh-ne dem allein immer bey den irrigen senden.
Und war diese weise inderwamung ihrer stlbst/so wol als der andern deswegen beyzubehal-ten /damit in reinem die liebe verletzet würde.
Da ward an kein verfolgen / verjagen / en»-sperren / sehmabcn / schlagen / ümbringcn/und andere gewalilharigkeir gedacht.
‘,10. Wenn drc schritten der Apostolischenmänner noch übrig wären / darinnen ste et-wa dieses oder jenes irrigen menschen crweb-ner mögen haben / so würde sichs alles auchklar daraus befinden. Nur aus der folgen-den zeit eines zugedcnckcn/so beschreibet i§na- EinD.riuL eben auch die/welche falsche Meinung muvg urgehabt wider die gnade Christi/ und also W»"freylich irrig gewesen/ dergestalt /daß er lauter"'fruchte des Unglaubens erzchler/als die lieb-iosigkeit / undanckbarkeit / und veracd-
Ermah
nung.
Ohne
rung des gcbots. Und Irenaus sagt nochausdrücklich / dicstsisty das kennzeichen allerabgesonderten oder katzer/dasi ste das worc.GGores nicht zu hertzen nehmen / undmir keinen wercken der gerechrigkeit ge-neret seyn / und gleichwohl immer la-gen : HErr / HErr/ ungeacht ste nichtthr»n/ was er jage. Sie sagen zwar/ |teglauben an den vatcr und fohn- aber siebchcrtzigen das wort GDttcs nicht/ wiesie folren / KT. leben wie die Hunde undjchwcinc in unreimgkeit / frosten 1 faustenund übrigen Üppigkeiten. Dahero sieauch um ihres mrglauberrs und unrer-nigkeit willen den Ger st Gottes nichterlangen / und das lebendigmachendewort von sich ausstostcn. Diese beschrei-bungder katzerkomr mit den vorigen Aposto-lischen genau übcrein/und ist deutlich und ge-wiß genug/ daß keiner sie irr zweiffel zeebenustrd / es sage ihm denn sein gewissen/ daß erdiese kennzeichen an sieh habe / daß er sich alsofort dadurch selbst zu rechtfertigen gedrungenwürde. Kein wunder stks aber/daß bey demverfall das wescn der katzer in lauter rbeoretl-schen Meinungen/die den verstand nur afficir-rcn/gesucht worden/weil man sonst der katzerzu viel/sonderlich unrer den lehrcrn selbst/würdebekommen haben/hingegen offrdie andern/soman davor erklärt / nicht so leicht davor an-nehmen dürften.
r§»>Lr.LPN.sä5wxm.1rco. l.V. adf. H*r, p. in.jjj.
11. Än