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Wdimmgenindem attömt Jahrhundert.
Gnostid,
wenn sieattsm'
Den.
g. set / da die vernunsst in ihrer heucheley sich gemed,ß cc, damit begnügen lasset / wenn sie mit solchen aus-ftrlichen Ceremonien loßkommen / und inzwi-schen in ihrem eigenen bösen willen ungesiöhrtbleiben darff. Hier kan man aber insgemeinanmercken/wie die blosse Meinungen unb spe-culationes nicht halb so viel schaden und Ver-wirrung verursachet/ als solche pEicabie leh-ren /durch welche die kaberweiterund nach demgründderseligkeitgegrissenhaben. Wiedenndiese Meinung von dem opere operato, recht diegefährlichste kätzerey gewesen/die doch mittenunter den so genannten rechtgläubigen / mei-stens regieret.
(c) Clemens Ahrxandr.IV. ström, p 369. (d) Au-
gustinus de Harr.
24. In diesemseculo ist auch vielredensvonDenünosticis gewesen/ deren namen ohnstrei-rig erst mit denselben bekant worden ist: manwollt sie nun von Carpocrate herführen / (e)oder von Prodico, (f) die wir schon erwehnethaben. Denn oie worte Pauli i.Tim. V. zo.sind gar zu general.als daß sie von einer gewis-sen parthey reden sotten/wie etliche muchmas-sen. (g) Und was von Simon dem Zaubererbey etlichen alten stehet/ daß von ihm die falsch-berühmte kunst herkomme/ (h) machet über-mal noch keine eigene so benahmre Seih. Zu-mal da diesen namen so viel Haussen entwederLcLtcn alchelbergenomen oder/ öon anDem bcpgetccit/be^;
_ sogeheis. kommen haben / auch zu den Zeiten / da jener längst vorbey gewesen. Denn also weiß man
::: gewiß/ daß ünosklci geheissen haben dieSimo-
nianer/^lenandrianer/Üaiilidianer/ Saturni-- lianer/BlicoIaiteN/ GarpocratianU'/ Gajaner/
Marcioniten / UNd die Valentinianer fast MitOb flerineallen ihren eingetheilten Haussen. Unterdessensouderda. machen doch einige neuere einesottderbareSecte/welche zwar in den meisten stücken es mit denerzehlten partheyen gehalten/ aber doch unterdiesenr eigenen namen bekam worden sey. 0)Wofemsienurnicht adermal aus ihren eigeneneinfallen etwas erdacht harren / das in rerumnatura nicht gewesen ist/ und damit sie also ver-geblich fechten / wie es sonsten nicht selten ge-sihiehet/undvonGelehrren angemercket wird.(K) Angesehen sie leicht von einer sonderlichenso genannten Seilt argwohnen können / wennsienurdiesen namen etwa bey einigen gehöret/und nicht nachgefraget haben / wer sie wärenoder wie sie sonst hiessen. Inzwischen wollenwir doch sehen / was man von diesen teurenvorgiebr.
(c) Irensus 1 . c. 24» Epiphan. Hart. XXVII. n. 6
71
C.
bißCC.
Welche
re Sectcgewesen.
vollbrmget was man-'^brwerß. (z) und darlegen kan/was in der " J btf(©örtliche ark verborgen"tfi. (K) Und diese erkantnüß samt dem glau-'-den der warheit soll die seele/die sie ergreifst/"zubereiten / daß sie sich von fünden ent-"halte m woreen / Fedancken / sinnen und "wer esc« / rn welcher auch lauter ruhe/"Vergnügung und friede geboren wer-"den. (lj Also daß es eine rechte vollen-"düng des menschen sey/ durch die weiss-"heie in Göttlichen dingen / so wol in"Worten als in wercken und im ganyen"leben/ wie sie davonreden. (m) Und da-"^ ..her haben sich nun auch dieChristen selber Gno- jjjj Jl“ 5tticosgenennet/zumal die/welche sichauff be-Lpnstea.trachtungGöttlicher dinge meinem beschauli-chen leben geleget haben. (») Die oben er-wehnten partheyen aber sollengleichfals unterdiesemtitel bekant worden seyn/und damiteinevortreffliche und sonderbare weißheit affectirthaben / dadurch sie die gcheimnüsse GDttesund der natur verstanden hätten.
(k) Clemens Alcxandr. Vli. ström. (I) Idern lib.
H.p.j8t. (m) rdem VII. p. 73t. (n) Cle-mens palfim. Vid. J.Thomaluis Sehed, Hist. n.
43. Evagrius in Capitibus ap. Coteler. Tom.III.
Mon. Gr. Ecel. p. iot. Socraces lib. IV. c. 23.
Hcinsius not. ad Clem, Alex. p. 6. StolbergiuseieSoloec. N. T. p. j 00 ,
2 6. Dahero beschuldiget man sie insgemein Rirpmdes Hochmuths /daß sie so viel rühmens von ih-wn ihrerrer grossen erkäntnüß gemacher hätten. Un-^^"^"b.geacht man sichzugleich über sie beklaget/ daßsie alle ihre dinge so heimlich hielten/und nichtsgerne wissen liessen: welches sich schwerlich oh-ne Verdrehung zusammen reimen lässet, (o)
Eben wie sich Epiphanii end)lang zu ber6e# E p ; pfum'ischuldigung von ihrer hoffarr nicht schicket / da uawar.er von einem gevencket/der auch dieserkatzerey^"'wegen verklaget und ausgestoffen worden.
Alwo die zeichen der beschuldigung seyn müssen/weil er einsam gclebek/alle das seine verläugnetund den armen gegeben. Item. weil ihm vieleangehangen/ohnezweiffel/weilsie bey ihm eherein exemplarisch/Christlichleben angetroffen/alsbeydenandemLehrern. Wie er auchnachdiesem in einer hölen allein gelebet/und von al-len verstrichet und verlassen worden. Dieseswar die gantze Hoffart dieses Gnostid, welcheihm diejenigenschuld gaben / die auff ihrenBi-schoffsrhronen sich bereits nach diesem seculowie diePäbsiebrüsteten/unDalleverleugnungund demuth vor Hoffart ausrieffen. Und eben Falscheso ist es mit den anklagen wegen dei gwulichenausflagea.
5cmrn. p.'v 9 . ciSJsostoLul wS; In!' I umeinigkeit btftstitM 7 i>U man w-desssteseleute
Tun. Theodoritus Comm- ad 1, Tim. VI.
Theophylactusadl, c. (h) Irenxuslib. I.c.20.
&33. Ep.phan.hsr. XX. n. 4. (1) Conti Peca-
viusadEpiphan. hart. 26. (k) ColbcrgiusOiig.
Harr. c. Il.n. I.
2 s. Der name selbst kömmt von einem un-schuldigen/und an sich selbst herzlichem wortoder erkantnüß/öder weißheit her/wie«rkäntM.es Paulus selber braucht/r. Gor. Xlll. 8. Go-Ioü: u. 5 r. welches auch diejenigen 8cribentenskibstofftgebrauchet/diewiderjenegeschriebenhaben. Wie sie dmnzu der rechten oder
erkäurnüss / so ferne sie der falsch berühmtenkunst entgegen gesetzet wird / dreyerley usor-dem: (l-Gast man die fachen wol eröen-
A-Ä-H. ErsierLhesi»
sonderlich bey den neueren Fcribenten sindet.
Denn da hiesse man sie nicht allein StratiotUJJmnme».
cos, Zacchxos , Naasinos , Socrati ten/ Cod-dianos, Phibionitfjl/ Coprianei’ oderScorpi-aueiv sondern auch meistens Borbomen oderSorbon'.kothigte/weil sie sich in allem unflath dersündentm.herumwältzensoltcn. (?) Auswelchemnamenaber andere eine sonderliche Secte machten /diedarinne bestanden sey / daß sie sich über undüber mit koch beschmieret hatten/ und damitweisen wollen/wie der mensch vor GDtt in sei-ner verderbnüß so abscheulich aussähe. Wie-wol sie inzwischen doch in allen schänden gele-bet sollen haben / und kein Göttlich gericht ge-glaubet. (g) Uberwelche beschuldigungenwol
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