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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Jahr

MDC. bißMDC.

xxciix.

öon denen so genannten Evcce jZmrn undearreüanern.

ihm bekannt / daß er mir seiner gottseligkeil/grossen arbeit / gelehrKunkeit utiD siech einengrossen rühm erlanget gebalk. Sie entschul-digen auchselbst ferne Mangel / weil er auch einmeissch/ und also auch rrruagen und fehler»umerworffen gewesen, (<Q Welche durch dieDaher em- warheic abgenöthigte bekäntnisse wenigstenssianvene so viel anzeigen/ daß sein grosser rühm undMißgunst applausus viele schele äugen und dahero derglei-chen Widerspruch erwecket habe.

(z) Aiartinus Gcyerus Comm. in Psal. XVI- p. 224.(a) Calovius Annot. Bibl. in Oevteron. XXI. p.6i4.&exiis Albcrtil.c. Sagittarius Introd.H. E. p.926. Benthemius Holläud. kirchcN-stattk. I> II. p.!-4-l;8. (b) CaloviusI.c. (c) Albertil.c.de Coc-ccjan.Cap. III. §. 3 - Benthem. I.c p. 139. 16c. (d)Petrus vanMastticht in Gangraena Novit. Gattes.Sfct.II. p. 532. (c) Auctor Libelli; Bericht raLmdedeCoccesnschc enCartesiaemsche Nieuwgheden in dc Theolog'«, p. 2. (Amstelod 1674 8vo.)

8. Man kan auch ferner die Ursachen desentstandenen Widerspruchs gegen diesen manndaraus erkennen/ weil man sich sonderlichchruiig dawider ihn beschwert gehabt/ daß er viele altegeiuLium tzewonbeiten und satzungen derer khul-Tbeo-gelchrMb gezogen/ und nicht in allen

vorgu- uudunbekrügltch Haltenwollen/ z. eEs klagte ein Theologus von seinen anhän-gern/ Ethätte gesehen/ daß die gründe,Der?»Uo- sprachen von ihnen sepr schlecht craÄiret

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Klage»Mr ver-

teil/

iophie.

Comro-

veriiflj/

würden ( welches doch an Cocceio e,n son-derbares lob war) ZYlan hatte mir vonCarreüanischen principiis geredet/ keinerharre was von der Logica gekonnt: wersich verlauten lassen/ daßdiephilosophieeine magd der Theologie wäre/ den hatteman ausgezischet. wer einen pluloiophischen und gantz gewöhnlichen cewmmmin öer Theologie vorgebracht / den hätteman ausgelacht. Die Catechi smur-sor>mein waren hindarrgefetzet worden/ das8cudium?olemicum, als derkirchenunnök-thig/ verachtet worden. Die focosCommanes oder Systemata nach Oer methodeut ,- öcr <tlken Theo Ogcn spottete man nur:^l'eGiossn über die holländische BibelBibel / wurden überall getadelt/ undvonjun--und Com- gen leuten die neuen Coccejam schen un«*«untarien, rergeschoben. Die Theologen / die vdrLocceja geschrieben/ hiesse man nurGrollisten. (() C6 bestärken einen fernerin diesen muthmassungen/ daß nehmlich dieblosse Mißgunst und Lmuiatwn solchen wider«spruch erwecket hätte / andere dergleichen kla-gen/ darinne man sich über die genommenefreybeir derCoccejaner beschweret. Wenn esMdatten geheissen : Coccejus hätte m& ehr--geitz/Tradmo- f m g U i ant ;4 t un (, Neuerung (sind eben diegewöhnlichen vorläusser des ketzermachens)

Nicht die orthodoxe Theologie gelehrek/oder dieschrisst nach der analogia 6del ehwerbietig explkiret/ wie etwa vor ihn)unius, Gomarus , Tbyfius, Rivetus, Walxus,Triglandius, Spanhemius gethan. Dah'khatte er wunderliche und ungewohnt--Me auslegungen und Verdrehungen derschrisskvorgebracht/ darinnen er an unzehlichen orten von benen gemeinen/und eingeführten erklärungen berganfrzen christenheik und der niederländi-schen ausleger abgegangen wäre. Wel-ches alles denn desto glaublicher ist /weil die

neu.

A.R.H. Anderer Theil

Cocccjancv noch immet- die gemeine Staaten- JahrBibel radeln teilen/ dagegen sonderlich klare- mtc. Wtms sehr gmssert hm. lg) mdc.

(f) Antonius HulsiusThcol.HypothetPartell p i< XXCUX -

(g) Matthias Nchenus Traft, de Dubitatione Cap!

VII. n. 2. Vid.Lenthem.hoüänd.kircheN'staat. Gap.

VII. p.248. r

9. Ferner hieß es: Coccejus hätte tke--

^!^ ieT ^ cc ; lo g'aPolcmica, diewisi- zeugetwi-jenschafften und sprachen aufden Uni der Dieverütäken/ die doch jur Theologe nötlria "lenschen-wären/ verfallen/ dicschrifften derge?^"^"lehrresten und bestenTheologen v- rwo ffen und verachtet/ denGscinianern an-> Er-

laß gegeben zu rühmen / daß die ausle- xm(gungen der Bibel nun denen Reformie-ren selbst anstincken Die Systemata oder 5 gfocos Communes nennten d:e Coccejaner ticam^/'focos eum nugis , die Logicam elNSN Haussen Lcoicambarbarischer Wörter u.s. w. Dre Contro. unv Poi-.'V rite., un streitschriftk n beschulvtgtcn sie/als wen sie lieber Mir denIesurren alsmit H^oiL-derschrifkredeten. (h) Dußanch dicsedinue s am "ruckt erdichtet gewesen / siebet man aus denenschnürn Abst/da Cocc. in seinen büchern über-all aussen gründ derfchrisst/ und aingegm vonmemchen-faßungen und ansehen abführet.e.er schreibet an einen orte: Diesenigrn gera,-then in leere worr-kriege unddie weder die schrifft noch die s che selbstverstehen/mrd in die religion obscure. Neue Mdkkdktund seltsame terminos einführen/ oder den lein !t O-glauben in hochtrabende worke vew Er derwandeln/ Oderauch die worke EGtkrsin laucer schlacken und in rauch verkehr«ren/ und dieselbe ihrer krasst undnach«-drucks berauben, (i) Und sein Nachfolger:

Diejenige Philosophie bringt einem Theo- . ..logo keinen nutzen/ wel ! e bloß/ wie mansie in der fugend etwa gelernet/ aus lau- stbe Mleater notionibus sectindis uud irrthüniertt zu- iuLerTheo»sammengesetzek ist /welche auch dieRe- >tormatores und vorigen Theolog, als eineverderberin der theologie verwsrssenworden. Denn was wären wohl die con-susenund obsemen conceptus nütze / was

sdlte matt von denen greulich- klingett--dett Wörtern solcher Philosophie Hoffen/

vielmehr brauchet man die Wörter desH. Geisies selber zumal darinne/was al--lein aus der offenbahrung GGrtes er?kannt wird/ welches ja billig nicht gearinger zu schätzen ist/ als die men?ch!i->eben termini , die mit denen barbarischen di-stinctionett und stachlichtett Meynungenaus dem Thoma Scoto und andern nichtsals irrthumuttd Ungewißheit bringen, (k)

(h)Auctot tet Cocccanif^en nemgklken.pra-f.(,)l.i-

bro deFoedere &Tcstam. ßci. praf.(kj WittiehiugThtol. Pacifica Parte I.Cap.I./. u. i2. p.9.io.& a,

10. UnJ) wie diesi männer der falschen Philo-sophie sich entgegen qesetzet Haben/ also auchVielen andern dergleichen menschen-tand. z. e.wann sie gesetzer Haben: Man könne den

vor keinen Schismaticum angeben/ der aus g^hoi.gewissen Ursachen von denen gememen schen bS-formeln oder symbolischen büchemabge«« On»

He Iaauchnichteinmal/ wenn er des-«we«enausgestossenworden dadieaus--stossenden vielmehr Schismatici Herssenmüssen. (!) Deswegen auch Cocceji Verkbei-

diger

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