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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Vm denen Syncretiffaj.

-&. gefahr einer grösser» uugclcgcnheit schreckte, se/ underinnerte/ Manmüsteden i0- biß W Theologen davon ab. (r) Neymüch wcü Ischen beruflf nicht LUS tier

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MDC. '

xxchx. ^.^?^vrgre/ wo andere Partheyen einmalzugelajsen/ und ihre lehre nicht mehr vor soschadllch gehalten wurde / möchte es am Leuerngang und credir bey grossen Herren auch sofort um densior dcrorthodoxi« geschehen seyn/nneDiepuxis und auch die jmfolgende aLionauswenet. '

(r) In dtL^vicis kane I.Francof. 1695 . 8 vo.

(s) ^istcrt. 4 c consensu Scdiilensu inter R eform. 5 cA. C. Fratres Amstelod. (t) Acta Erudtt. Lips. An-no 16 S 7 . J^/.Just.p, 293 *

x ?* Um die helsste desxvnden secuii und

Durafi lDCItCt 1)111 WUkdC Johannes Durteus ( i>jn

&»#»> Schorklander von A'burt) in Teutschlaud/Schweden / Dennemarck und denen Nieder-landen mit seinen friedens vorschlagen be-ramit / damberesaberrnaiviel schreibens undstretrens gab. Er war bereits «nno i6r8.;»Eldingen in Preussm unter den Engeuän-drrn Prediger gewesen / hatte bald daraufbeyLkfän« dem Lcivziger Follo-^uio anno Zl. in selbigensi' friedens Unterhandlungen auch zuthun ge-»r^eii/ habt/ wodurch er ohne zwnssel weiter erwe-cket war/ daßeranno is^. iz.eprsmn von sel-bigem Oollo^nio wegen des Lunlensus funda-mentalis herausgab / die von;. GischvssenauöEttgtiland Joseph Hallen/ Uroma Norton,

Nttd Johanne vavenanüo dißfals geschrie-ben waren. Nach dieser zeit hat er unter-schiedliche schritten nebcnss Johanne velleroder ihm IN dieser jache sonderlich beygeffanden /pudlicirer/ vornehjnlich den LxrraÄderldat-moniT Lonfeülonmn, wodurch er die Meynun-gen der streitigen Partheyen genau erkundigenwollen. Ferner das pcopempticum Ireni-cum, worinnen er die Protestanten/ undsonderlichdieLutheranerdemüthigstersuchre/daß ne alle darinn enthaltene puncre heiliglichund aufs genaueste erwegen sollen. So dann

der prodromus Irenicorum rradatuum, dkN er

allen Obrigkeiten und Mimftmis unter denenEvangelischen dedidm / und überall den kir-chen-srieden suchte. Anderer als derOapimmde pace reliZiola und dergleichen zu geschwei-gen/ welche er IN Londen / Amsterdam /Stockholm / Coppenhazen/ Berlin / Cas-sel/ Franckturt an der Oder/ Bremen /u. s.w. Alsman ihm aber unter andern vor-warft/ er hätte keinen bemss zu dieser fache/erwieß er / daß er nicht allein im Worte GOt-tes so viel beseht gesunden / demfrieden nach-zujagen/ und selbigen auch bey andern zu su-chen und zu sttssten/ sondern auch von demtrieb des H. Geistes sechsten.

14 . Dabero schrieb er: So ich glaube/haß mir dieser dienst vonCHristo durchden beruf? predig-amk ist austge-kragen worden / wie darf?ich denn dieauctoritat dieses stetstes noch von men-schen herholen/ da CHristus es ih sei-nem namen von mir will gethan wissen s Soll man denn an der menschen wil-len hangen / da man im reich der Gerech-tigkeit und des sriedens dem Aonig imgewissen verbunden ist. (u) Welcher be-käntmß wegen man den geist/ dervurscum

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,., ....inner-

"chen beruff nicht aus der Meinung «i- -

ms triebes oder göttlichen eingebens xxeiix.schätzen/ dessen sich alle fanatici rühme- Beram-ten/ söndernaus der geschichligkeir der rvormsich/gabt«, (u) Indessen veruchmeauw vur-ns.

Saß er ( nach seiner andern abresse aas Engel-land in die Schweiß) mit hindanseyungaller Zeitlichen ehren/ bequemlichkeieund anderer Vortheile auch mit contei»und genehmhalkung des Löniges selbst/des Ertz-Brfchosss / desReichs-Lantz-lers und ÄeichSs-Lecretaril in Engellandausgezogen/ und dieses werckangetre-ten hakte. (y) Was aber die fache Avst an-langet/ haben seinegegener dessen vorhabenin diesen vtmct zusammen gefasset r Er hiel-re nehmlich davor / das wäre einem je-den Christen zur seligkeit nöthig Zu wis-senundzu thun/ waspau'us selbst vornöchiggchalten/ ^Lfor. XXIV.14. Näm-lich: Den wahren GGkt Istaelis zu eh-ren/ allem was in der fchrrfft geossen-bahret ist / zu glauben. Die ausserste-hung zum leben aller menstbenzu hoffen/sich eines gurrn gewissens vor E OLTund menschen in einem unstrastrchenwandel zu befleißigen, (z)

(u) Epist. ad Dannhaucrum ap. hunc in Nunciö Bri*tannico miflo p. 8 . (x) Banhauerus ib.p. 15 . (yjEpist. adjo. Mcisnerum ap. hunc in Iren. Bursa -noSect.I.p. 30 . (z) In Prodromo Iren.p. 156 . 8 capud Hulsemannum Calvin. IrreconciLp. 140 . 8 cMednetum 1 . c. p. lzo.

2s. Wir wolltti aber seine eigene rrkla. SeimrlM.rung selbst anhören/ die er von der verein!- ne E»gung und derselben gründ erössner hat: Erschreibet unter andern in einer schrisst/ die ernoch anno 167 1. zu Casselpublicirer hat / also:

(a) Da er die conditiones wiedcrholet/welche Und Hauptauch vssn der rheoloZischen Facukat zu Upsal «°^l«o-und der schwedischen Cleristy auf dem nario.

nal-5/nodo zu St0ckH0lM spprobiret W0l'deN.

). Daß eine völlige einstinimung in"allen grund-arriculn des glaubens sey/"keinen ausgenommen.

r. Daß die Irrthümer die den gründ"umkehren/ oder aufdessen umkehrung"zielen / verworffen werden.

Z. Daß iN cereMSNl'en UNd adiaphorisbe^de theile einandermlsriren nach der"H.schrifft. . .

4. Daß zwischen denen vereinigten"theilen die auffrichrigkeit in acht ge-"nommen werde/ damit man dieirrrhü-"mer mir zweisselhassten redens-arten"nicht verdecke. ^ ^

e. Daß nach geschlossenem friedenkeiner die Irrthümer vertheidigen/ ent-schuldigen/ oder weiter aussprengendürste.

6 . Daß die unnothigen D-lpm-tiones

und work - kriege auffgrhoben wer-den. . . ^

7. Daß eine Amntftie ^ct vorrgeNschmähungen und Injurien seyn solle.

8. Daß das kirchen-regimenr nachder Apostolischen richeschnnr eingench-ter werde.

(a) I" Actis Collationis Amics inter, M. Hien»,

Sivertum & Dursum. p. 6 . seq.

f? IlemII limii vw,

emea Protheum oder wetkerhan hies- Ävermm Sc vmsum. p. 6 . .e*

A.L.H.AndererLhest. Z)yy r re.Hicv.