Vdndmen8ocimLn(v6.
a^rMDc Wer tung zulassen wollen, (r) Doch wir wollenlinvili um nim » u öieimSociniancm selbst wenden.
(o) Vid. ßenchemiusl.c.p.6,34.8 4 2. S78. 88t. Gcrh.CrocsiusHist.Quaker. Lib.I II.p.49^^08.(p) Ap.ßtrmhem.l,c.p.8 4 2. (q) lbid.p.S 43 . ir) Ap.QruumAnuaJ.Anab.pratf.c.i.
Das xiii. Kapitel.
Don denen 8ocinisnem tm X V Uten
Seculo.
's >7
§. r.
) Ir treffen diese leute im ansang dieses' Leculi noch in ziemlicher menge so wolin Polen als sonst an / da sie sich / be-
Felchrreben/ von dorten Pbolunianrsche 3 ^ mdcbudber zu erhalten (d) Noch mehr aber sind £xxxvi«öt«Sociniana’ in Teutschland bekam und ver-mchret worden/nachdem sie auß Polen vertrie-ben sind. Ein anderer schrieb noch zuvor: Das und an.PKotinianische übel. breitete sich so weitderswo.<mss / daß zu besorgen wäre / es möchteein grosses spiel damit gcben/wo es nichtvon (§0kt und denen blniveriltäken gerdämpffet würde. Sie machkeu einengrossen schein mit ihremheüigen leben/giengen oAers zu den leuten / und such-tenste durch ihre freundlichkert/ liebko-senunb dergleichen zu gewinnen/u.sf.(e)
Und ob sich wol die Hieologl ins gemnngarernstlich dawider setzten/ so sielen doch jenenviele auch gelehrte leute zu/ und zwar in Sach-Beyfall
Der Sod-
manCr
äusserer
ftcyheit sage deß obigen berichts im X VIten buch in- J ftn selbst/ als da waren Johann Sommer von vieler Lu.zuerst/ jonderhcirmercklichaußgebreitethaben. Sie m: ^ ^ °'
und mcn. gcnoffen daselbst gar viel freyyeit / und hattenben m l^wol ihre eigene Schulen als Buchtruckerey-
Poleu.
ZuRa.
ckau.
Are
rn/und andere Nothwendigkeiten/wodurch sichihreanzahl Zusehensvermehrete. Dasobenge-dachte Städrlein Rackau war anno 1569.schon von einem Polnischen Waywoden ge-bauetworden/ dahin sich nachmahls gar vielLocinianer gewendet / und endlich ein gantzesQolleglum bort fundtvt/ßUCl) jährlich jhreä^n-odos gehalten hatten / darauß die vornehm-sten als Vorsteher gcnennet werden Christo-
phorus Oftorodus,Petrus Statarius, Valenti-nus Smalcius , Stanislaus & ChristophorusLubieniecii fratres , Joannes Crellius, JonasSchlichtingius,Petrus Marscovius, JoannesStoinius.Salomon Paludius. Die SchuleZU
lsbule da. Rackauist anno 1622. auffgerichtet/ und hat>"bsi. jn kurtzer zeit also an menge und rühm zuge-nommen/vaß nicht cstlein die Socinianer/ son-dern auch sehr viel Papisten und Refomnrte/auch auß den vornehmsten Geschlechtern ihrekinder zur aufferziehung dahin schickten / undihrer offt über 1220. Studenten allda lebten/welche vermeinteglückscligkeit sie dißfasss mitandernssüengememhaktcn. Worzutheilsdiegute ciifciplin daselbst/theilsdiegelehrsamkeitbei’ Praeceptorum viel halff. (a) Bey diesenund andcrnl umbsländen / die wir bald sehenwerden/ hat sich die parthey dieser leute sogarsehr vermehrct/daß sie rn ihren schrifften die vor-nehmsten Fürsten / Grafen / Waywoden undLenarorendeß Polnischen Reichs damahls ge-zehler haben/ von denen man noch lange rcgi-ster bey ihnen finden kan.sb) Es klagte einer da-zumahl anno r68o.daß der gisst der Photinia-n:r sich so weit und breit außbreite/daß in Polen über 1200. grölst Herren sich zu chnengewandhätten, (c)
(a) Stanislaus Lubienieciuslnst. Reform. Polon. Lib.111 c.il.p.2J9- feejq. Anonymus in Vita Andre*Wiflovvatii ap.Sandium Biblioch, Anti-Trinit. p.ajo. (b)Anonzmus in Vindiciis Umtay. ibid.p,ag;-& 290. (c) Wilhcimus Nigrinus Epist. »
yitiQx ad ßaIth.Meisocrum,num.I.nu;ii.272.
1%.
2 Es mag sich diese Lehre auch umb selbigezeit auß Polen in Teutschland sehr außgebrei-ict habm/sogar/daßauch einer anno i6i4.anI). Balthasar Mcisnern nach W-ttenberg
Ihre außdrcitungin
Teutsch,land/
Pimaauß Meisten / Johann Völckel voncheraaer/Grimma / Christoph Ostorodvon Goßlar/Valemin Smaltz von Gorha und andere/wel-che in schrifftenöffcntlichherauß giengen / dasüble leben und völlige verdcrbniß der Luthera-ner härteste außzugchen gcdrungen. Also daßwolgantz Teutschland mit dieser lehre würdeeingenommen seyn/ wo man nicht mit äusser-ster gewaltintgegen gegangen wäre. Doch alssie auß Polen verjaget wurden / kamen ihrer». - frviel unter andern in Schlesien und in die * c *Pfaltz. Dorten gab ihnen der Hcrtzog von ^ Bnca.Brieg eine Zeitlang anffenthalt in einem stadt,gen Creutzburg/allda sie in ihren Häusern Got-tesdienst halten durfften. Sierühmten auchdie gütigkert selbigen Hertzogs / und derer Lu-therischrnPrediger selbst/ welches sovsten ih-nen selten widerfuhr, (s) Andere von diescnsindin die Pfaltz nach Mannheim anno r66z.^"^kommen/ dahin der Churfürst das Land wre - mderumb voickreich zu machen / allen frembdenfrcyheitertheilet hatte. Sie mustenaber baldnach dreyen jähren wiederumb weichen / da siedanunebenst denen andern sich bißher meisten-,»theils rm Bmndenburgischcn / sonderlich ir, f m rJyPreussen und der Marck / wie auch in Schle. Preussen/sien/ und dann vomehinlichin Holland in derHoliand.stille auffgchalttn haben. (§)
(i) Albertus GrauerusVolutn.I.Epist. MStarum ad
Meiln.numlyo. (e) Martinus Weigmannus ibid.n.
217.//) LubicniedusJ.c.L]b.llI.c.i8p.t98. (gj Ib,
p,239. conf. Hartknoch Preuß. Kircheuhisi.
Eib.II.c.A.p.i^;.
4. Dieses wäre die Historie ihresäusserlichen».Zustandes/bey weicher noch dieses anzuhenckenA^'lst/daß der Socinianifrnus sonderlich lN diesen zustand Mletzten jähren / durch Trutfchland u nvermerckt Teutsch,gar sehr außgebreitet worden/ alfodaßan cini-land.gen grossen Höfen wol auch die gröjtrn Mni-stri demselben zugethan seyn. In HollmndHoü.MEngeland genicsjen die Locinianerzwar keine Cogc.grosse freyhcit/ gehen aber dannoch heimlich laud.immer weiter/so daß auch vielcvon der Clerifeyselbst unter der äufferlichen bckäntniß diese leh-ren imhertzen hegen.Wasaberihre verfol^un-Arever.gen betrifft/so haben dieselbe freylich Ursprung-
lieh vonverClerisey bey einer jedenparkheyher-u-'
acruhret/ alswelche außcyfergegenjene nichtallein die Obrigkeit zu ernsten Verordnungenvermocht/sondem auch noch wcitergewunscht:
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kherancr