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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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.....r,.,.... Und darnach sind alle mm>« 2atzr»lve,schm darum!) daß sie üuß ihm geboren / dem>« ^Eui°selbigen rodunterworsten: und daß dem also«seh/ beweiset die vergieichung Christi undA-«dam/welche der AposteldäselbstMachr/aNzu««fangevom r L.vers biß zum ende. Es hat auch«der mensch vondeweg zur Unsterblichkeit von «ihm selbst nichts wissen könm/weil er MenschU-«che vemunfft übertrifft. I.Gor.n.9.io.i4.(lc)

(hj Catcch.Scriptur.Cap.V.p.jJ.seqq., (i) pag 145. (k)

tb'.T>.a*-seqq. ^ k

,39. Vom zustand deß menschen nach demVoEfall / und von dcr erbsünde schreiben sie alsovon Adams fall redet/ und «

Dessen

umpt.

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- v ii- - v'ovwiviiyu?

lȧ mdg f t bciieit verheiffungen verborgen vocklebenLXXXVIU.^ Unsterblichkeit unter dem gesitz? 2 .Eim.l.

ro.Sind dann die Evangelischen verheiffun-gen vorgetragc Unter der bedingungdeßglau-- bens und desst n b ständig kett/ Gottseligkeit/

g'hor sams-busse/gedu!l?)ob.lH. 14-18.rlX.

zi.Lbr.rH.6.14. 'r.llm.tt.ri. Rom.liX.Z.

A&. m.i9.Apoc.U4.i Ö.Joh.XllI.^.l.tic,

Vi. 47 . 48 ,a.Tim.VI,i k 2 ,Rc»m, : IIX,i 7 ,(g) ,

(g) Biddell.Cap.IlX.p.tfo. . .

07011 dem 38 Döttdem H.Geür. Worinn besiehtH.Gcist. " deß H.Geistes Vorzug vor andern geistern? 1. ..

" Co J I 1 *Io , r I 7 sagttbaßwirdmtod/w'elcherM unstrer cr!M«

und wem. i^«.t.t2.e-UV.6ffagtEhw, ^tem straffe vor ihre fünde und ungehorsam«

^nde war/ von ihnen erben / oder in Adam alle sie r-"

Christus brese macht abezert gehabt / oder zu M/sHmeyntHr/ essey so viel gesagt/ als 00"

gewisser zeitverlangt?AL.ri.zr>,Z.7ob V11. ^jheesüM/ und eine verderbte Natur ohn«zy.welches waren die Mgemnüen ^olthaten » sseyen willen von ihnenerbiem Aber auch die« Wie fitdeß H. Geistes? r^ör.xu. IZ. Rom.ttX.r L. ^ gEe/eigeNÜich zureden/erben wir Nlchrvon" lfbise

unsern ersten ellern/sintemahi sie ihres rodtes« iaugm».sterben/wir unscrö/sondem nur da? übel/wos"

Mit siestad grstraffet wordcN.Uns ists/so lange"wir selber unschuldig/und GOltmchl unge-"hotsam seyn/keMe straffe/daß wir sterben/ ,on-«dem ein elender nakürlicherMlano / worein"unöAdamvritseinLsall gesturtzt Hm-Eincs a«-"dern seine sünd aber/vlerrgcthan/kanniemäd«rrbrn/ob er ihm im thun au ch gleich Nachsolg»«te/und ähnlich würde/so ist doch drß Svhves«rhat nit eigentlich drß Varrcrslhat/Noch deß «

Sohnes ungehorsam deß Vätrers unger or-«sam.Daßdurch rinÄ ungchor-üm viclsündcr«

gemacht wordM/NemlrchvvNtz)ort,Rom.V.«lADaöistgeschche/kNtweversofernsieAoam«mrt ungehorsam ähnlich wmden/ 0 der nichr/ei/«.genilichZu reden/ sondern in dem sie eben das«

* übel deß todtes leiden müssen/ wieAdam/uno °°t! gjZ süiiver rcsÄirt werdcn/in dem dertod über«

Kl sieherrschct.Alsowirdgesagt/daßGortChri-"ilum zur fünde gemacht/L.LorV.L r.mdem er«ihn einem sündlichen fleische (am creutz) ahn- «lieh wer oen/urid als den grösten sünder/dcr die«fünde selbst wäre/erLiLirenlasseN.Xom.Vili.«z. Einirlhumb bringt mimerden ander» zur«welt.Dieerdichtete erbsündehat eineerbschuld«crdacht/diest etmvndamniß(sonft in gewissen«verstand hatte die erbschUld und verdamMn>ß«ihrewar heit) diese eine KindertauffeHie Kim"dertauffe eine besprengung / einen heimlichen«übermatürkchen glauben/ und diegevatter-«schafft/die gevatterschasteoie patenpftnninge«

(oder ob die grossen und rothen pfenninge die °rauffe mit sampldempalrn bestätigt?) Von«welcher schaberry mancher ehren halben arm«mrd. Die Prediger haben auch immer ihren «

Profit und schmauß davomJhrhabt schonge-'bort daß die kinder Adams keine lunde noch'schuld (eigentlich zu reden) erben/ sondern den'tod/welcher Adams und unser eigenen funden«sold ist/UNd keine fünde Rom. V I.z r. A)

(b ibc»!° 8 >a oder Gespräch 4«.

40. Von dem freyen willen und dessen krüff- dem

ttn nach demfallsetzt derRackau-Eatechismus freyenfolgendes: Es istgewiß/ daßGokt den ersten « Wille»,menschcnalso geschaffm hNtte/dz er ihm einen m

freyen willengegeben-Nuistaberkemeursach"

warumb ihm Gott denselben nach scmemfall«bar uebmensollen: weil solches die Zerechkig-«trttGottesnicht zugibt/und wirdquch dessen^

26.27. V, 5 .CoH 8 .Eph. 1 . 17.R0mXV.i3. JXiV.17.Aa.1X.31.Eph.1I1. t6. welches diesonderbaren?7oh.XlV.26.XVi.rz.^sagtChristus von deß H. Geistes führuNg ? Joh.XVi.t3.x4- Empfangen die welr-mcnschen den H.Gcist vor oder nach der Wiedergeburt ?

-- Joh.XlV.16. 17. i.Cor.Il.i4,Äct.liX. itz/rs i6.Joh.ViI.38.39.Aa.XlX.j.2.Eph.i.i3.» J G a l.Ils.i 4 .Act.XV. 7 . 8 .II. 3 8 .V. 32 .(h)S)cr ilGottheit MackauischeCarechssmüs sitze trüber Hiß / daßjund per. derH.Geistquff keincrley werj eeme person in der *Mich. Gottheit sey/weilehmsolche dinge in d' schrifftk"t.zugeschrieben wurden/ welchekeinerperjonjzukämen/ als Aa. V.zL.r. Foh. IV.itz.Joh.^ - i.;4.Eph.j V.7 oc.und weit derGeist Got- res mir oem g lsi deß menschen verglichen wür^

de/ daher er auch inGott natürlich seyn mufft/

gleich wie dergeist deß m-nschen in Dem men- säen natürlicy iji/ec. (i) Was das werck der herwidervringung bttrlsft / so »etzen sie erstlich-von dem zustand deß menschen vor dem fallVon dem 0 ieses:Wurumb hat Der mensch nichtsgemei-M deß -- nes mll der uniterblichkeil?Darumb/daß er immenschen.anfangvonSerrrven gemacht/ und llMbder-> selbige n Ursachen willen sterblich geschaffen ist-.und darneben ist er wegendcr übettrettung, deß gebotsGottes/welchesrhmgegebeNwär/ auß G lres urtheil / welches im gebot auß-drücklichrn gedacht/demgewissen undewigentoounterworffen? Wie komptüberdas mit etlichenvrreen DerHSchriffk überein/in wel-chcngcschriebeN/ daß dermensch nach Gottesebtnbiw erschaffen ist/ Gen.1.6. und daß erge->.scha ftnistzuruiistrrblichkeit/Säp.ll.Lg. und-- daß v-r kodi durch die fünde in die welk komm,>IR Roiti.V.is? Was den ortanbelangt/da«FhonMih --geschriebenstchet/daßder mensch zuGOttesGottes " ebcnbitorrschaffeniik/soltu wissen/daß solches»nicht bedeutet die Unsterblichkeit: (welches da>» h> r zu sehen/düß die schrifft auch zu der zeit/da» der mensch dem todt schon nntrrworsten war/»lhmdasibeNbiid GOltes zueignet/ Gcn.lX.»6. jac.i 1.9.) sondern es bedeutet die macht>,und !)crrschaffl deß menschen/die er aufferdenhat überaus geschöpff/welches sich erweiset auß 6 en. 1 .r 6 . Der Apostel rcdctRom.V. l L.nichtvon der stcrblichkeit/ sondern vom tod-- selber. Ist also der tod durch die fünde in die weitko!nmen/daßAdam wegen seiner fünde,auß GOLtes urtheil dem ewigen tod unter-

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