^88 Ttz.il.B.XVN- C.xv. Von der Griechischen Religion/
Lshrxivc:. wenigen/was diesesieculum betrifft/ zu geden-LXLxv,?, iken ist. Dieselben sind bekcmter mästen die Av-
lneuiaaer, Melchiten, Abyifmer, Cophtiten,GeorgiaiierjßtXrlberier, K estorianer, S.Tho-niür-EhristeN/facobiten und Maroniten,£3oUÄrmenicr-denenArmenischenChristenbekennenabermaldie Theologi > daß sie wotdie reinesten in gantzOrient waren/ wkil ihre bekantniß meistens mitdenen Lutheranern eintreffen sol. (5) Wiewolihr Patriarch noch Anno 1 6 37. nach Rom sollgeschrieben haben/und den Pabst Lh-banumV111. vor das allgemeine Haupt der Eatho-lischen und Apostolischen ku chen/ und vor dieEhre alierChristen erkläret. Deßwegen ande-re sie ausdrücklich als sehr arge kalccr beschrie-ben / beyderseits aber sowol Protestanten alsPapisten solche gern zu ihrer parthey rechneten/wann nurgewiffer gründ dazu vorhanden wä-re. (t) Es sind noch in Amsterdam gar viel Ar-menianische kauffleute/von denen man etwasgrundlichers vernehmen tönte / was ihnenfälschlich entweder beygeleget oder abgespro-chen werde. Unsers Vorhabens ist nicht/ausserden schrancken der hiltonezu treten.
is))o.Henr.Ursim,sUutkrsch,derRkllg.n.XEix p.ü;.Hornbek Summa Controv. p.966. (t) Y’id. iidem
& Alex.Possieus VÖn 9 tcIttJ. ber Qiöclf p.278 feqq,Brerevvod. Scrutin. Rehg. cap.XV,p.i23-feqq. &Martin.Kempius de StacuArmeniae Eccl.St Polit,ibiq; Jo. Ern. Gcrhardi praefatio. Cramcr. Arb.Hattet. Confangv. aliiq; novissime. Clemens Ga.lani Historia Armena, Colon. >686.
Myssiner. 1 Unter denen Abystmern oderMohren istlm ansang dieses seenh eine merckliche Verände-rung vorgegangen/indem sich ein König darin-nen dem RömischcnPabst unterworffen habensoll/ welcher auch nachmals gar einen Jesuiten zum Patriarchen daselbst gemacht harte. Al-lein nach derzeit üm das jähr 16 z r. hat sich un-ter dem könig U-rülirledemJängcrndas blar
omca^
(u) Vid. omnino jobssiudolfus in Historia ffitlnopii
Er.i684.8t Comm.in eam cumAppendice.atqj ex bis M dc"co Hcideggerus Hist Pap. p. 369. feqq, Hottm. LXXX VlLI,gcrusTypograph.Eccles. p.73. feq. (x) Viä.M,mtl-UatCVVCÖ. AstaoXCLII.p.492. \y) Vid.jo,
Ern, Gerhard de Ecclesia: Copticte ortu,progr«.lit & doctrina. Auctor Hist. Critica: de llelig, $clitibus populorum Orient, Cap.X.
r z.Sind demnach noch übrig diejenigMM.br.völcker/welche aus denHeiden zu demChristen- kch teH«!thum bekehret heiffen/ deren elender zustandst- denberdieart und frucht solcher bekehrung gnug-sam offenbahrct/ wovon man im Teutschennechst so viel Reyse-Bcschreibungen auch A-brayamRHgersGfsenLTHür zvmHe's-dcnrhmn mir O.AmolchZugabe besthenkstn.
Es ist bekunde / daß diejenigen EuropäischenVölcker/welche aus begierde reich zu werdenunter die barbaristhen Nationen gereifeeftnb/sich wenig umb derselben gewinnuny bemühethaben/zumal jcneselbsi von derWarhcitdesEvangelij wenig oder nichts gründliches ge-habt. Die gemeine rrise-beschreibungen demHoll-und Digellandcr wissen mehr von andernfruchten der schiffahrttn als von geistlichen zuberichten. Doch ist es je zuweilen geschehen/daß auch in diesem teculo durch sie inOst-Jn-mOß.D»dien einige Kanonen sich zum EhnstenchimM-be kanm/un d taustcn lasscn/nachdcm sonderlichviel Holländer selbige sprachen erlcrnet/und dieBibel/ den Heydelbergischcn Eatcchismiimund dergleichen dareinübcrfttzet/und denBar-bamvorgctragcnhaben. Dahcroauch bereitsAnno i62>.emigevomehmejiingeHerrmausOst-Indien in Holland gekommen/umb da-selbst die Religion und andere dinge zu begreif#fen.(r) Die Engellandei haben auch in Amc-Anmicarica sich nebcnst denen Spaniern und Framro-dmHiksen sowol mirsshrcr Herrschaffc als Religion
. ^ r». r.r... ..... i außgebreitet. Sonderlich haben dieEngellan-^
öemenbcC/Dtea U[gton tvieDei | derauffdenAnrillen-Jnsuln auch schon Anno
emzufuhrenjich bemuhet/nach>. mrDerNssssch' i 27.mlrihrerRtligionweitavanciret.(L) Und
^ w! weiter hin sind die Puritaner aus Engelland
^ .^ uach West-Indien inslteu-Engellandgestüch-
emer ?! tct/ allda sie viele tausend Americaner bekehren'vougenart un/und nahm aufs neueeinenPm i die hernach über ihre eigene lands-leutealsLeb-
Ä"SÄTmiffS I ™ »atainitaUmbftto?
triarchen das Reich guittiren/und die nicht paAren woltcn/verlohren ihr leben nebcnst denen/die ihnen beygepflichtet harten.Der Pabst ver-suchte zwarauffsneue einzunisteln durch einigedahin abgeschickte Capuciner-Mänche / aberohne einigen effect.(n) Also daß er daraus; hat-te lernen können/wie solche vermeinte bekehrun-gen/ die um cigenenutzens und ehrgeitzes willengeschehen / weder gründ noch bestand haben.
Sänften wird von denAbyssmern versichert/.
.. daß dieuraltenstreitigkeitenvondenen naturcn {in CHristo annoch untcrihnen fortgesetzt wer- -den/(x) woraus zu ersehen/daß diese leutcnochimmer auf blossen Meynungen und wort-krie-gen von CHRistobestehen bleiben/ und alsoschlechten gründ ihres wahren Wohlseyns bißclaro erkant haben. Dergleichen begriff dennauchvon denen übrigen benantcn Haussenaller-Kophtikcn dings wahrhafftig isi/wit z. e. von denenCoph-titen öder Aegypnern gar viel grerflicheirrthmmererzehlerwerdm/(y) die ich nebcnst denenandern Vorbeygehen/und zum schluß dieser hi-stone c,icn muß.
nach grösser siegen und fortgang der 1eben Lehre gewesen. Wiewol durch dasschiun-me gezanere und katzermachen das werckmerck-lich gehindert worden ist/indem die Puriranerund Ainmomer von den andern panheycn ver-folget worden /und die meisten nachmals wic-derumb in Alt-Engelland zurück gegangen;
. b) davon oben bey der inäepenciemien hi-ttoria mit mehrcm Meldung geschehen.
(r) MartinusZciicl'Scnd^Scyrclbcn PUl. p. 84 >. ^omnino Hortingenis in Compendio Thearri O-rientalis & Topograpliia Eccl,Orient. Heidelb;
1662. 4. (a) st.ochefottBcschi'ciö oerNiiiistNitInskli! p. 4". feqq. <b) Vid. Historia ap. Ley-decketum Not, ad Hornium p 400, 401, 4 p-.f 3 y, 8 tc. Hornius in OrbcPol,t.p.j634eqq. aliii
14. In Brasilien sind von den Hollan-ÄniMdem umb das jähr 1640. auch grosse pro.grcdien geschehen/da Printz Moritz von Nas-sau gar viel Provintzien nach einander einge-nommen/ wiewol mehr mit der imention dmEtat zu erweitern als das Reich EHRisti.Jedoch sind gar viel Prediger und Pn'ce- -ptores dahin abgefertiget / und die Barbam
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