Lir
Sh. n. B. xvii. C. xvi. m demn Atheiunt/
galjrMDc sive de libertate humana , uttD endlich der btf jixxxvai kante Tractatui Theologico-Politicus con-tinens Differtationes aliquot, quibus osten-ditur , libertatem philosophandi non tan-tum salva pietate & Reipublicas pace posteconcedi, sed eandem nisi cum pace Reipublica; iplaque pietate tolli non poste , wel-cher zu Hamburg / wie darauff stehet / odervielmehr zu Amsterdam Anno , 670. herauskam. (0
(>) Vid, AuctorprsefatiomsScriptis posthumis pra»mi/ia:Edit. 1677. 410. BembemiusHolhNd.
Kirchenstaat P- u. c.iv. p.351:
Erwird 38, Daß man jf>n auch schon bey lebzeitendkssrhe- ^tbeisrni verdächtig gehalten/weiser seineschuldige /eigene klage aus/ da er in einem brieffan 01-UlldztvM' denburgicurn^ schreibt : XYldn VOtt
noch Key ihm arrsgesprettgt / ale tvolte er einlkbzrittn /hssehschreiben / darinne bewrest'n wür-de / es sey kern GOT.T/ und deswe-
beklagt
sichdarü
der.
§cir härten ihu auch etliche Theologi,welche diss gcjchreywol silbster» erst er-dacht gehabt / bey der hohe,» Obrig-keit angegeben. (k) E> soll auch einsmals/da er in Paris gewesen / deswegen in gcfahrkommen seyn / daß man ihn in die stastilie se-tzen wollen/dahero er sich bey zelten aus demwachsen staub machen müssen. ( 1 ) Nach seinem todnoM vic^ über ist er durchgehends als ein formaler Athe-«1 ^. W ifte beschrieben und angegeben worden / wiemehr alö zu bckanr ist. Nun kan eben nie-aiJLtrf mund einige arisdrncklicho worre in seinenrrucklich schrisstenfinden / darinnen er GOttcs existentßti&vßmt gelaugner hatte/wie die Sctibemen/die seinersonst nicht schonen / freywillig bekennen, (m)Vielmehr hat er selbst seine principia auff dieexistentz GOttcs und dessen vornehmste eigen-schafften nach der natürlichen crkantnüssge-gründct/wie es seine schriffreu deutlich auswei-sen / und der Auctor der prastation über seineOpera posthuma NMNtt den atheismum einhorrendum facinus, das keinem Weisen MNNN
anstehe/noch bey ihmgefunden werden könne.Beschweren sich also die Misten über ihn/daßer ein Dcist und eigensikniger spörter derChristlichen religionsey/dem es die Theologinirgends recht machen können. Und ist eswohlwahrscheinlich/was einige muthmassen /daß er sich an vieler Theologen und Predigerlehre und leben mag gestossen haben/und daherauff den vorsah gefallen seyn vor sich selbstendie warheit zu untersuchen / dabey ihm sein be-trügliches Hertz und die vernm.ffr auff aller-hand meynungen geführet.
(k) Epistola XIX. inter Epist. & Re/pons. jjl) Bent-
hem Hvilänt. Kirchenstaat r. 11. P .;s>. ( m )
Vid. Konhostusde Tribus Impostor, p. isiy 171,PfeifFerus Imir. ad Lest. Antiath. WeberinPemth. Äch. P- *0. St 84. Cuperus ArcanAtheistin detect, P. I, See.
39* Man klaget ihn aber an / daß er wederbey den pi incipüs bev Jüdischen religion/nochder Christlichen durchgehends geblieben / in-dem er auff eine neue methode die TheologieGeine vortragen wollen. Er wolle durch eine ma-t5iemat 'fcl)c methode erweisen / daß nur eine ei-teswesen/"^ iubstantz oder selbständiges Wesen sey /Ziemlich GOtt/und daß alles was inderwelt»st / in diesem wesen enthalten und begriffen
werde. ..
andern hievon: Die Potentia oder trafst/iȧ m dc ;wodurch die eintzelen cnmtvcn/ utrt>^ xxx f V' u -
also auch dermensch/ihrwesenechalten/^2
ist selbst die krasse GOttcs oder der na-deMenrur r nicht zwar jö fern diese mrendlich listnist/ sondern so fern sie durch diervürckli-che estentz des mensche,r kan cxpliciretwerden / deswegen die krasst des men-schen/ sd fern sie durch sein würcflicheswcfen ausgedrr»cket wird / ein theil derunendlichen krasse GOCEes oder derI natur/ das ist/ des westns ist. (n) Wieer denn auch GOtt beschreibet als eine si,b.stantz/ die aus unendlichen attributis be-stehe/deren ein jedwedes das ewigenndunendliche wesen ausdrucke, (o) Anders-wo sagt er: Ich halte GOtt vor diecau-,arn aller dinge / aber immanentem nichttranseuntem. Ich sage INit panlo / daßalles in GOtt sey/und in GOtt bewe-get werde / (Act. XVII. r 8 .) und viel-leicht auch Mit allen Philosophis, ob-gleich auff eine andere weise, (p) Jndie-stm Göttlichen wesen / sager er nun/ waren«diecreaturen als Göttliche conceptus, idecn«und decreta , deren wurckung selbst das Wesen«aller dinge mit scye / die in GOrc enthalten«wären/ und was er mehr vor folgmym ausdieser meymmg ziehet.
(n) In Ethica , Parte IV. prepos. 4. p. 169. (ol
lbid. Par^f I. propos. ti. & in Epistola iccunda,
(p) Epist«XXl.adOldcnbnr«ium.
40. ©• aber aus dieser meynung/daß
GOtt die natur selbst sey / und daß alles aasihm und zu ihm geschaffen / unter andern fol-gendes heraus: ÄOetl ohne GOtt nichts/Mhmweder seyn noch begriffen werden kan /EMso ist gewiss/ dass alles/was indernawr^""^ist / einen begriff von GOtt nach derarc eines jeder» westns und seiner Voll-kommenheit mir sich bringe/ und aus-drücke / und dass wir dahero eine destogrössere und «ollkoinmcncre crkanmvß^^GOttcs erlangen/ je niehr wir die im-Mt».türlichen dinge erkennen, (g) Daeeyrm.will er beweifen/daß er nicht auff dieser auffcr-lichen erkäntnüß GOttes eben stehen blieben/sondern redet wider die fleischlichen mcnscheff/die deswcger» die erkäntnüß und liebeGOktes vor nichtig hielten/ weil sie andiestnr höchsten gut »richte ftnderr/ dassie greisscn oder esser» / oder damit siefönst ihr fleisch belustigen köntcn. Hin-gegen schreibet er / dieses dictire die idea oderder begriff von GOtt in der sielen/da ss GOtt»knser höchstes gut sey / oder dass die «vkantnirß und liebe GOETes der letztezweck sey/dahin alle unsere Verrichtun-gen zielen sollen. Und wer da wisse / daßer nichts edelers als seinen verstand habe/ derwerde dieses vor mehr als zu solid halten. (0Wenn wir aber ferner nach seinem begriffvonder Christlichen religion fragen / so finden wir/daß er sich an der 8 cbolast>schen und Avisio -telischen Theologie am meisten geärgert/ unddarüberohne zweiffel auffseme eigene uicynuu-gen gerathen sey.
(q)Tractat.