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Th.n. Buch xvii. Cap. XilX.
2 ahru»c:...sieangwssmhöifell dieHohcn-Hauprer ver-uxxvu? " führen wollen. (t>) Er harteals eme pesti-',.lentz gar viele angestecket/und nicht nurem-..jalt-ge und unvorsichtige/sondern auch ge-wahrte bezauberr. (c) Seine Jünger gebendessen büchcr mehr beyfall als der Bibel felb-«sten. S>c sprechen: Es starke mehr weißheit„m seinem barc als in allen Hologen.(d)'.Weil diese Sectesehrgeschminckrund schein-», bar wäre/so ziehesie viel an sich. Es warenviel„TcutscheLanderund Stande damitsoange-füllt/daß sie bey denen nach neuen dingen jü-ckenden ohren und gemüthern/ weichen die«reinigkcit und einsalt der von GOrc wieder-.auffgerichrecen lehre unangenehm und stin-,, ckend wäre/beyfall und verrheidigtlng erlan-..ge/ und scyzubesorgen/ wo dem sich immer-.mehr und mehr starckenden und zunehmen-„den Übel nicht bey zeit und vorsichtig räch,-geschaffctwürdc/daß sowoldiemeistmleute/„alsstadreundländermit diesen verführunge„bezauberr /albern gemacht/ und gantz drein»eingewickelt würden, (c)
(a) Joh Hornbtkius Summa Contiov.Lib.V. p.397./b) Wtndelmus Theol. Christian. Dcdic. (c)Bohtmu. Ep;r. Hist.EccI. p.ion. ib. (d) Seiler.Anabapt. iarv, p.74. (c) Thummius Impiat.
Wcigd, Epist.Dedic,
©liebt 's *• Insonderheit etlicher exempel zugeden-Excmpei cken/so finde ich in einem eigenhändigen brieff
davon/ Biceneiatbaurentii Andrcat, Superintenden-teNs zu Weyda an Balthasar Meisncrum.öctfjim Dogt' er über einen Medicum klaget /der dem Wei-Md/ gelio überauß anhange/und ihn(den Su perintendenten ) fd)r exercire/ ttMC seine Wortelauten. In einem andern berichtet v. Conra-dur DietericnsaN ^leiinerum»daß der Weige-Gchwabk/lianismus auch zuUlm/und sonst inSchwaben/vielanhänger hätte/darunter auch Joh.Hul-Baberurscynsolte/ ob erwol dawider prorekirthärte/welchen mann auch Nic.Baringius in derWarnung für den 9 KuenPropheten unter Die#sezehiet/(p. 7 ;.) und ihn einen Rechenmeister zuMcjssev/Ulm nennt. Weigelius selbsten hat bey leb-zeiten: einem Bsarr-Hewnzu Rückerswalde imMeißnischen Ertz-gebirge Cbntlopboro Cor-nero, seine Anleitung zur Teutschen Geologiededicirt/ welcher denn ohne zweiffel sein ver-trauter freund gewesen/wie er ihn lernen gu-ten alten betankten nennet /mit dem er*>onjttgent> auffgewandelrhätte. SeineMagde. PostillhatderLditor einemMagdeburgischenmi/ ProbstenundDom-HermJloachimBern-hardvonRohrdedicirr/undgerühmet/daßdieser als ein Liebhaber der Warheit solche bü-cher mit fleiß gelesen und hochgeachtet. Wel-ches denn dem gedachten Gchelhamnrcr soverdrossen/daß er den Außgeber mit samt demHerrn von Rohr heffrig durchgezogen / dieseneinen p^tro»: der WeiAelianer gcnennet/der sich für Uten hü von sölte/trtrd scincrmauer-dirchen wol wahrtrchmen / auchneuen pharwassijchcn büchern «ni>. Heuchel-Ulen keinen gefallen habeir.k)
uvpiov. Jenen/den Ldieorem. her sich nur mit dem er-* " sten buchstaben V. W.v. 8. genrnnet / helft erzum spott / Ule Wolfsvon Gchleuchers-haujen/ it. Juncker Ulenspiegel/ einenVertheidiger des Lügen-propherens /dermwddmfchulsack geschlagö sey ec.(g)
Womit er seinen grossen Unwillen an tag leget 3 * uo»über die pubhcauon solcher schrifftm/denener ohne dem nichts gutes ominirl. Em ande-rcr bditor der bücher Weigelii hat sich HM,reichLNeuersbach genenner/undnoch einermilden buchstaben 5.8. einen Notarium Pu-blicum , welcher auch das tiuS-i einen.Candidato Juris, Georgio Poffio von ^emggudediciret hat. Überhaupt ist dieses aus so vie-len Ideologischen und andern schriffren ge-wiß/daß denen meisten des Weigelii meynun-gen beygemesscn worden/ welche weder seineschriffren gesehen / noch seine Meynungen ge-wustoder erkanntgchabt. Daß aber indessengleichwol sehr viel Göttliche Warheiten vonder blinden vernunfft/ heucheley und gottlo-sigkeir vieler falschen Lehrer unter dem titel desWeigelianismi vcrworssen und verlästert wor-den/ die aber deßwegen im geringsten nichtverwerfflich/oder auch nur verdächtig werdenmögen / daß sie vielmehr eben dahero einemgescheiden und erleuchtetem gemüthe alßbaldbedencklich erscheinen/weil sie umer dergleichennamen mirgestecketworden/ist mehr als zuof-fenbar. Allermassen cs leider die stetige praxisund erfahrung lehret/ daß das Miste / wasdie-jenigen/sosichuntcrallenpartheyenvorvttKo-dox und rein gepriesen / als Enthusiastisch/Weigelianisch / und dergleichen verworffen/von dem warhaffrigcnGeistJEsu CHRistiselbst hergekommen/und dieser damit von je-nen ohne scheu gelästert worden; hingegendaß darauß wenig odergar keine warheir/krafftund ftligkeit zu hoffen gewesen/was diegemcisnenSchul-Lehrergesaget/undgesetzet. .
(J) In prsef. &P.47. (g ) Vid 4 pr*f. Scp.iSl.
Das XIIX- Kap.
Von denen RoftlEmitzeru.
§. r.
Jr setzen die Historie dieser leme un-mittelbar nach den Wcigeliancrn/weil sie eben in selbige zeit laufst/ daWeigelii schriffren meist bekam worden lind/auch von vielen aus jenen hergeführet worden/ :>
wiewol ohne grund/als schon erwiesen ist.^ Eswird aber diese Historie allhier desto gründli-cher und Heller'können vorgetragen werden/jegewisser der Ursprung und ansang dieser sachtj aus vielen umbständen bißhero nach steiffgem' nachsuchen worden. Was den namen betrifft/ Da
so harihnderdichterbeliebet/daßcseineBrü-^^derschaffc des löblichen Ordens dcs^^jRdlen-Creutzes heissen solle/ wie er ihn als-bald iN die bamambraternitatisauffdeiN tiltl
gesctzet. Einige zwar haben ihn von dem vorge-gebenen stiffrer dieses ordens demLrcutz hergeholet: Alleine RobertusäHu-( ctibus erkläret die Symbolische Bedeutung/j daß sie sich vorn Lrcmz genannt / weil man' ohne das innerliche und »nyffisthe crcntz DmWLHRisio nichrnmchfolgcn könne/ webches denn mit dcnr rosenfarben bUft T ^ olo j l{LHrisli bespr enger sey/davon sieBruder/
das ist/ Söhne/ Propheten und Freunde
Gorecs hiessen, (a) Womit zugleich die an-dere murhmassung wegfallet / als wenn dername von dem bekannten pittschafft nnd w»