Von denen Rosencreutzern.
MrMöc.cus. 2. Fr.A.succeslorFr.P,D. 3, Fr.R.
LXi'xvm succelTor P atris C.R.C. cum Christo trium-■phantis.
Ex I)eo nascimur, in Jesumorimur,
Per Spiritum sanctum reviviscimus.
(b) Fama Fraternit.p. 15. seqq. (c) Ibid.p.41.
22. Betreffend aber andere ungereimte undungläubige erzrhlungen/welche in einigen un-ter ihrem namen pubikirtcn schrifften zu lesen/und von ihren Wenernals thöricht und uner-hört vorgcnvorssen sind: wollen wir bald be-weisen /daß selbige alle von ihren feinden ihnenIhre zum spott und schaden erdichtet worden. Zu-
^ vor aber müssen wir nun die Vertheidiger undüud der" ausbreitet' dieser fache nach einander erzehlen/selben Au. damit wir diese hernach von denuntergeschobe-tores. neu schrifften genau unterscheiden können.
Wobey ich mich erinnere/daß einige verkehrteOb Ioh. eifferer auch Johann Arndren damit verdach-Amd dar-rjg und zum katzer machen wollen/ daßsie ihnunter/ £> ctr p^trOrt / oder gar den Urheber dererRojenereutzergeheissen/wie s>.^ohann Gor-vi nus zu D antzig schon damals gethan hat. (ci)Allein es findet sich nicht der geringste beweißoder fußstapffen hievon/ weil der gute mannwol bessere und gesegnetere art die welt durchden Geist GOtteszu bestraffen/ undzuverbes-scrn vor sich hatte. Qbwol inzwischen aus sei-nerfreundschaffc mit v. AndreL und beyder ei-nigkeit wol zu schüessen ist / daß er diese fachenicht eben gemißbiluget möge haben. Wirhabenschon oben in seiner Historie gesehen/daßer Verwahren Göttlichen Philosophie und de-ro geheimnüffen ebenfals ergeben gewesen.Man siehet auch aus seinem sendschreiben vomgeheimnüß der Menschwerdung / daß er denjrernderLVerseunicht vor ein gedichre/odergar ir/thum gehalten /sondern ihn änm lssic-gel der sct)ös>ftlMA / rviedergeburv undheürgunggenant/auch die Wiedergeburt desmenschen mit der Wiedergeburt odtt rransmura-jober d. tion der metallen verglichen, (e) Eben wiev.Gerhard? Gerhard diesen lapidem Philosophorum, auch
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Lutherische/ warhafftige unds-hkhive.MeuchtetePhilosophoL UNdTheosophosauf-bE MDGführte. Dertitelistdieser: JudidumThe - LXXXYIir 'oloß.cum.oder Christliches und kurtzes be--°
Jucken von der fama und confessione der"Bruderschafft des löblichen ordens des Ro-"
' oE> ein Christ mit gutem gewissen “und ohne Verletzung der ehre GOttes sich in «dieselbebraterniratbegeben könne/ treuhertzi-"ger undguter Meinung an alle/so berMagi*«naturah als der nach GOTTeö und unsers “HeyandesJEluCHristi wahren erkantnüss-höchster weißheit / ergeben sind. Auff dieseschrifft waren zwar einige sehr ungehalten /undschrieben von ihm /es hatte ihn wie dieEgypterundBabylonierzur zauberey rtrnvismagneti-ca gezogen/daß erCHristum und die Apostelju Alchymisten machen wollen/und sich nichtvor falschen Propheten vorgesehen / rc. (h) EsHat sich auch freylich dieser mann von der ver-meinten Fraternität mehr Hoffnung gemachtgehabt/als hernach sich in der that gefunden.Unterdessen ist ihm seine redliche absicht von denandern zur ungebühr gemißdeutet worden.
(h) Christ. Gilbertus J. c. p. 49.7».
24. Der berühmte Morhostus rühmet Mi-chaelem Maierum, Käystrlichm Pfaltzgraftn/^^wrus.Rittern und Medie. Doctorem, als einen hoch-gelehrtenmann in Teutschland /daß er die fa-che der Rosencreutzer in einer öffentlichenschrifft verfochten, (i) Welche zwar ohne sei-nen namen/und nur unter den buchsiabcn R.
M.F. auch bald Anno 1617. Teutsch herauskam mitdemtitel: Silentiumpost clamoresdas ist/ Apologi und Verantwortung wider"etlicher ungestümer clamanten/ (so sich in die"Fraternität R. C. auffzunchmm / begehret"aber ihres gefallens keine antwort erlangt/)"verlasterungen und schmachreden/welcye sie"widerdieselbigeausgegossen: beneben gründ-"licher anzeige / warum gedachte Fraternität"biß anhero auff solcher clamamen einzeiliges"anhalten zu antworten / und nach ihrer jedem "begehren sich zu offenbaren/wenigers dieselbe"
mit dem Eckstein der kirchcn/nemiichCHristo^.ulhrergesellschaffrauffzunehmen/bedenckenverglichen hat. (Q Gestalt man auch noch sei-, getragen. In diesem hat er sonderlich erwie-ne Exercitatione! über eines Arabischen Lby. seu/ daß noch nicht alle geheimnüsse der naturmid Gebri libros summ* perfectionis f)<xt / offenbares/ sondern noch viel mehrere verbor-
utvh ibvrv Mutation gen wäre. Insonderheit daß die geheimnüsse
darinne von den metallen und ihrer Mutationund perfection,auch dem lapide selbst gehan-delt wird /wieauch Eue Analyfin über des LuiliPartem Practicam, wie es ZU TubMgeN Mit
einander heraus gekommen. Dahero einigediesen und Johann Amdten vor liebhaber der
yityer
nicht gehöret/ (g) dawirnurdieAuctoresderRofencreutzerischen schrifften/ und deren Ver-theidiger zuschenhaben.
(d) ApudHerm. NarhmanuumAntWvtt auffcorv.-
ni Schreibenp L.;.
ditar. 5 , praef. (Eoehtn.pras.
(e) p.12. >,>) Auctor
Metallurgie
[nbcrc 2 ?. Aus denenLutHerischenLeHrern Hak sichntbcra. nächst dem gedachten Andre«;^sondeck'chem
7 er/ 2-burinaischerPredlgervavidMederus,oteiei
lcderus> fache angenommen/ dersichemen ^^logum
der Fraternität warhafftig sich also befinden/und vornemlich ihre Universal - Medicin, wel-che auch von denen alten Weifen vorlangst be-schrieben worden wäre. o Worauff er oann al-le umstände dieser ssicietat nebenst ihren schriff-ten legitimis / auch die Ursachen darleget/warum sie nichtalle/die sich angegeben/in ihregesellschaffr auffgenommen / und endlich die"einwürffe und beschuldigungen wider diese fa-che nach einander removiret. Nächst diesenhat er auch dieleges der Fraternität Anno 18.Lateinisch heraus gegeben / worinnen er unter-schiedliche nachdenckliche anstalren derselbenvorlegt / auch die gemeinen mängel und Miß-bräucheunter den Medicis ziemlich deutlich ent-decket und bestraffet. Der titel ist dieser:
THEMIS AUREA, hoc est, de LegibusFraternitatis R. C. Tractatus, quo earum cumrei veritate convenientia, utilitas publica Scprivata necnon causa necessaria, evolvuntur Scdemonstrantur. Francofurti, 8 vo.
vor Dk/AOieutirutao, """'/k. j P f pn Jir- demonstrantur, t rancorum > 0 vo.
sem emsi wider alle gemeine elwvmffe^^ Anderer Lhesss Nun n 2 (i)Lih