Von Jacob Böhmen.
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Sdc G> wäre aufein gefpräch zu hohen lenken
tx^xvni. **** (Cijuvfiirfll. 0#cbfen gebeten/Pcriclbm Und zu des Churfürsten Räthen beruhen/vmstaadt, sich mit ihnen zu befprechen/weil fürneh-midab. dueleure feine schriffren dort lesen unlieb-^en/auch \ ein gedrucktes büchlein vor eineEOtkl. gäbe erkenneten/ undtäglich ge-brauchten. Ergedencket auch in feinem schrei-ben aus Dreßden/nachvem er hingckomen/ daßer daselbst guten frieden hätte / un nichtsvon solchem lermehorte / wieseinfeindzuGorlitz (der Primarius) anß boßhaffcigemwillen machte. Die Churfür/Ll. Rathewüsten es schon un sprechen es ihm nichtwohl. Er hoffte auch für den Churfür-sten selber zu kommen/es würde alles gutwerden/der Paüor dörffre nicht so auffdieHoheit pochen. (1) In einem andern schrci-den fttzer er; Und wird dem Herrn Pnmari«nm Pasto- v ? n öert bäthen unGelehrte femfchmäh-«w. licher paßcsuill gar wunderlich angesthe/und vermeinen etliche / daß ihn habe derleidige böse geist dicti rt/ auch wird er vonden Priestern verachkek/welche sagen / erschreite gantz damit aus dem amte. DannHerr Henckelmann hat ihn den Räthenun Gelehrten gewiesen/ welche sich ob desmannes thorheit wundern/daß er seine af-fecter» in publico also wieder ein Christlich büchlein darff aufschütten / dafür sichmanches Hornes Hertz entsetzet / und ach-tens für eine straffe Gottes /daßdiejeni-tzen/ welche andere solten lehre/ also blindsind/und der warheit selber wiederstehen.^xrobs- (m) Undweittrsetzcteraußdrücklich/daßder»ionvvll Drcßdnif Superintendens ^UgidlusGtrauch^"^o sein gedrucktes büchlein lese und lobe- Jt.° s ' s * daß seine fchriffcen dorten nachgefchrie-ben wvrden/und daß man allerhand gutebücher von der neuen geburt und dem letz-ten scculo feil hätte / und man horte diePriester doch nickt so dawieder lästern/wiezuGorlitz. (n)
(!) Sesddrieffa. 50. §.7. nn.ss.§f.v.üi.
§.».;« SC 7 . (m) Num.6i,§2.scc[q. (n) lbid.
' Umgang 7. Er erzehlet auch eben damals dem v. Ko-
nnt an. ber / daß ihn die Churfürst!. Ministri fastalle gesprochen / der geheimde Rath von»rexve». ttt feiner kutsche aufstine guter
mitgenommen / und ihmallesörderungvers brochen/ man hatte ihm auch wiederden primarium schütz verhersten/undgera-then / seine/VpoIoAie widerthn drucken zutasten. (o) „Der Superintendens wollte sich..über etlichen puucten mit ihm unterreden/wel-„che ihm zu hoch wären/ und hören/ aus was..gründesfiiesse: fonstaberliebteerseingebett,«düchleinvon derbuffe/so daß man wartenmu-„stc/was daraus werden würde, (p) Anders,wo gedencket er auch von dem -Ober-Hoff-pre-digern D.stoen, daß er nach der Unterredungmit ihm von der neuen geburt/ und innern men-schen zu predigen angefangen, (g) Und weilBöhme übermonats-fristinDreßdenbey demChurfürst!. Inspectore des Eaboratoril . nah,mens Lenedict Henckelmanuen / geblieben /Miessen einige daraus /daß die Theologi da-selbst wegen der greulichen beschuldrgungen/ so
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mcns fachen genau untersuchet haben / zumahl3^r»ve.h ».not unddieandernSächsischenTheoio^i^?mcmals bey angegebenen kätzereyen lange ge,schwregen. (r) Gestaltdennauch in Böhmens wird/ daß erdazumal inDreßden VON den Theologis examinirec
worden/ und feiner fchriffcen Halben zurrede gesetzet / auch mitallerhand fragenmret/ darauffer fo glrmpfflich undbe-cheldktt geantwortet / daß sie ihm keinböses wortgesaget / der Lhurfürst abersich höchlich darüber verwundert habe.
(s) Und so weit stimmenauch freunde und fein-de von dieser action übercin. (t)
(0) Lxili. cir. §. r;. seqq. (p) Epist.64. S.U-scqq.
(q) Ib.Vid, Matthaei 1 . c. Appcnd. p.ji8. (r) Idcm
ib.d. (s) p.***io, & Ehreustieb »cgcnikius Epist,ibid.p******j. (t) Iidcm & Matthaei 1 . c p.;r«.
HistoriaJac. B'vhms cap.ux. coib»°. Platoa.
AyristkUch. P-1. c 8. p. 3 1 7. Crcefms Hiit.Quaker*
P 55S. spenerus Freyheit der Gläubigen Cap. vi.p.ioi.&c,
b-Es find aber beyde Partheyen nur in den und strebumstanden uneinig / indem Böhmens feinde um*
nicht zugeben wollen / daß er neben» denen staube da.Dreßdnis.Theologis.v. LoenundÖ.Strau-"^'chcn / auchvon ander« daselbst / als Meisnero.Balduino, Gerhardo und Leysero.nw auch V0Nzweyen Profeüoribus Mathematicis in gegen«
wartdesChurfürstensexarniniretunddarauffln frieden gelassen worden. Andere hingegenbehaupten nicht allein diese umstände / sondernein Goriitzer Medkus . v.GomeliusWeißner/bezeuget auch außdrücklich dabey / daß er selb,
stkN Meifnerum UNd Gerhardum Miteinander
von Böhmen reden Hören / dadieftrgesagetrJa/id) wolte die gairye welk nicht neh-men / und den mann verdammen helffen.
Jener aber geantwortet: Ich auch nrcht/wer wciß/was dahinter stecket? Wie ton-nen wir urtheilen/ was wir nicht begreif-fenkonnen/nochbegriffenhaben/ ob esrechkschwartz Oder weiss sey ? GOtt be-kehre den mann/ß er irret, rc- Ein ander-mal habe er auchaussbefragengeantwortet:Erbegehre nicht darzu zu rathen noch zuhetssttt/ daß der mann condemniret Oderlupprimirkoder relegirt werde / er sey einmann von wunderlichen hohen geistesgaben/die manjeyo noch weder verdam-men noch approbiren könne. (u) Zum we-nigsten findet man weder in den Gonhlüs Wit.tenbergensibus noch in andern fchrissten derdamahligen Theologen diegcringste spur/ daßsie wider Böhmen geeiffcrt oder geschrieben hät-ten / als wolwider die andemso genannten kä-tzcr selbiger zeit unausbleiblich geschach. Es ha- Der,den auch einige Ecribenten bißhero zurgnüge Mchttbewiesen/ daß dierelationdes Chur -SächsischcÄ"°"^rchivarii Antonii Weckens von gedachtem DttMf,examine zuNümberg bey dem druck verfälschet/ scheuund das merckwürdigste aufgelassen worden. EYrouick«Denn an statt der Worte im Original : Undman ihn anherofürdas Ober-GonMori-um zum Colloquio UNd Examine nad?evDreßden erforderte / wären diese in die edi-tion eingerücket : wie denn seine außle-gung G orel- Schrisie annoch von vielender reinen lehreGöttl. wores zugethaner,
Unv