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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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-r-iES-Ünd obwotvawrver c, «gewendet we> wv^ erhoben wurde», (c) >^vch tui Luihe-^^v?»

^ vaßvon drrglerchmexEnemdM^ Scrlbrnlc/dcrLuthceum auch rondcchchMais'

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Gleichwie auchemungcnanlciLulherll.Dieo-^^Mlogus fune amrmckungtn über Böhmen mit

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west: So wird doch von andern erinnert/ daßaus dem Mangel der acten Die Handlung selbst«icht körne geleugnet wervcn/jumaljene cncwe,deren den Geheimen Rath oder sonst en wohinköntenweggebrachtftpn. ( 7 )

(u) Append. yitae Bülim. p,***y. io, (x) Vid,

Xni»n.^-cIciusBkfchreib.derCpurf.Gächtf.RcsidcntzDrchdkNp ziS.ZlH.LL cvnt^ojt^Lr-tiiSl i.c. pag. 349 < Jsö« Croe/iüsl. c. QuirinusKuhlmannus Ncubegeiff. BöhM. Cap. VI, p.4t, Hcnr« Morus loeo citandö. (y) Spenerusi. c. p a ioi. 102,

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diesem schlußgeendiger: W« haben brßba-hrn / (3d>tt lob! noch aUczerk funden underwiesen/ Böhme seydergescvchemnbe-schuldigungerr und impuiacionensrey/undin allen stücken einrerncr Evangelischermann / den man um j einer hohe» gabenwrtlen nicht so wcgzuwerssen habe. (e)

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f>. Web fchen Ober-Hoff'PrcvigersÖ.^cob Welterstersbrieff bliest angeführet /worinnen er DCssovio auff-uve«, hest-ggen von dieser fache also geantwortet:

DaßnachdemHebrOeorgius Richter und

anderede Conbstorio alihrer von des n\cn>sehen lehre und glauben prmtim viel sag-ten/ als wenn er ein Unchrist wäre / bey-bracht, welches sie im Consistorio reif-lich erwogen / und mit Ihr. Durch!, ge-nehm habung ihn hieher fordern lassen;da denn st viel von ihm als einem stem-men manne bedächtige antwort erfol-get / daß nicht stndcr Verwunderung dieConsstoriales feine geistliche gaben (da sievon GOtt dem schein nach seynd) angehöret/und im stiedcrk heimziehen lassen. Mei-nem judicio nach kan Gott wie den Apo-steln als armen Fischer n/seiner Allmachtgemäß / «roch hatte andere im geist derwisienschafst starcken / und was er denkllmen verborgen < den unverständigenoffenbahren. Hersietalso/richtet nicht/verdammet nicht; welches ich und nie-mand hie conscientiose thunkaM Diesenbricff / weil rin solcher angesehener 1beoso§usBöhmen nicht alsbald darinnen verdammet/haben einige nicht vor richtig halten wollen,'Amdere hingcgcn/dit eben auch wider Böhmen ge-epstert/ Habesich dessen als einer richtigen fchrifftbedienet / mrd l). Wettern damit entschuldigenwolle/daß die schärfte seines judicii zuletzt etwasvachgelassen / und er also hierinne Böhmens work geredet hatte. ( 2 ) Jmmitrclst weil sichweder Böhme noch seine liebhabcr auff men-fchen zeugnisgegründct; so ist ihnen auch dieserstreitnicht eben soangelegengewesenGleichwolhaben ihn auch andere unter den Lutheranernöffentlich und ohnebcvenckengebilligrtuno ge,lobet/und zwar nichtnm seine sondirbMenlieb-haber/sondernauchandereunpatthryischeperso-nen / die sonsten an seinen schrifften nicht ebensosehr gehangen ; denn vonjemnwerdenwiruntenabsonderlrchvemehmett.

(z) Vi.i. D. Spcncrus J. c, p.iöi«

Dbhme io. Ein berühmter Medicus hat noch um

virlrnn? ^ngsiIaeobBöhmenarsernvonGottauff-

«enlmd gestecktes üchkgtlühmct / welches dieserirrucngc, letzte»welkgcgebenworden. (z) EinanderKvrt/ itr Medicus fc^ct ihn auch unter die von Gott

m Teutschlaud erweckte /^ustores, welchemit keiner kunst gnugsam rekuriret wer,den köntew. (b) Ein neuer Scribente versi,<hcit^ daßBöhniens schn'ffken unter denGelehrten / st auch wo! unter Tbeologis >hochZehalken/ steisirg gelestn/zu rhrcme- J

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me zwar denen sterchlich-Eelehrtenundinr eitel» wissen a uffgeblasinen allzeit er»dorn im äuge gewe)eu/aber rnGottesa»-gen groß/desscn geheimnisse chrnviel em-zusthen gegeben worden, (f) ijnfinei'edi-auco,«tion simer 'i beosoxbischer, schriftlcn liehet die-scs Llogium davon: Drß buch lstcrn kästen/ ^öiitJ

Pannen alle werßheit lieget/ verjchlosse»E<'vordenunwerstn. Den kindcrn der weisthcik aber ist der schätz der weißheic darin-nen bloßgestellek. Sovielmuglichenr»eintziger jchriffc und lirera zu bringen.

Niemand wird drß buch in, gründ vcr ste-hen/er habe dorrn den fchlüssl; derschlüs«jel aber zu diestm buch ist der Heil. Geist.

Wer diesen schlüsstl in ihm hat/dem wirdder thürhüter auffthun/ daß crcingche zuschauen drewunderGottes/ GöttlicherM3§ia, englischer Cabala, natürlicher Phi-losophia. Denn dieser schlüssel schlevstavfdie tiefferr Gottes; und durchstündet al-le dinge in lieb und zorn/ er durchgeyccuirdurchscheinet alle dirrge wie ein blitz.

Denn feilt unvergänglicher gerstisirnablen. Derselbe gerst alleinundkeinandermcht/lehret unsern gerst die wunder Gottteo zu seiner ehre u n Herrlichkeit/ aus webches treffen dieses buch ausgeflossen ist.

Diß buch istem solch edelkleinod / als dieSonne nrenralcn »räch den Apostel» be-schienen hat/ddrß buch ist der mund allerweißheit f schätze / so viel irr der lieera aus-zrrdrrrchi ist/ gegründet aufden Eckstenr/den diebaulcute verworstcn haben/undrstvollergötkl.und natürl-wuirder/ welcheder barmhcrtzige gütigeGottuns tödklücheavsserneruirgefärbreniiebc/ausjemeewigen u. anfängliche» schätze» wrkcheühtt barern die gange görrl. Ma§ia > engli-sche Cabala , und natürliche l hllosopniagantz bloß derr kindem äuftgedeckr/dz sichmein hery erfreuet / wenn ich an drß buchgedencke- Aber dißwrsie/werdrßbuchZU

verstehen begchret/dcr muß nicht sc vu ei»sinnlicher/ vernönffkiger und thierischer

mensch, sondern gerstllch rn'i ausdeni lrchSdesgörrl. gnaderulichts erleuchtet. ( g)

(a) Rhumef.in Medicina Spagyrica ap. Joh. Mardn1, c. p 318 , (b) CardiluciusiStrt^Unb^n^St'

POtflCCf. prarf. (je) Auctor Cl.yaiia: Bohrn. p.

(d) Ptunnius l.c, pastim. (c) Ccsttinuat. stf

ftcundlichkn avtiroi t auff die audcrn io.fwgmo.HmckclMaUNSpag.So. (0 D.Jo.Wnbdiu.

Petersenius Lib 111, Nub. Test. pag. 7°- (g/

Editionis Amstelod. & franeofutt, i6/5<4t°«pr«ü .

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