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S r; M dc '. Ir * Aus Diesen und Dergleichen siehet manhxxwui- zum wenigsten / daß es nicht so gar ungewöhn-lich oder entsetzlich fty/wmnIaeob Böhmevonzemanden recommenöiret wordeNi Zumalwiruntcnauch sehr viel Nachricht derer ortho-doxen sthen werden von der menge derer/ welchemitten im Lutherthum Böhmens schriffttn le-sen und hoch hielten. Unter denen auswerti-gen hat Der grosse und untaDelichekhilosoxkusund Theologus in Engelland Henricus Mo-Henrici rus, (Dessen hohe weißheitltt dergeheimen The-ra°ri ur> ologit Durchgehends gerühmet wird(b )) Die?Ämm lem Böhmen ein sonDerdahres uNd krafftiges^ "zeugnisertherlet/nachdemervonjemanDendie-1er schrifften wegen consuliret worden. „ Er»mercket zufödcrstan/ daß ManBöhmcn nicht..ohne gnugsame Prüfung beurtheilen und vev„werffenmüsse/erkennet auchvor unrecht und„sirafflich/wenn Man ihn verdamme oder zu le-isen verbiete: und wer vor ihm einen abscheu, »habe / der müsse wol blind und unwissend seyn.Und son.' „Nachmals bekennet er ausdrücklich: Daßanmer,^ Zlerck Böhme stats auffdeu rnwen-
ckuogm "diAen Christum / oder Christum in unsüber,ci. ..ernstlich treibe / er dennoch! auch Mitve schriff. i.grosstr liebe und ehrerbietimtz von derten. „eigenen Person LHttsti selbst schreibe/Und im übrigen ein heffrrger anmahnetsey / die innere perle / Christum / in unszu suchen. Es äussere sich auch in sei-nen schrifften ein gar Christlicher geist /rvekt darinnen nichts öfftets gelehretwerde / als demukh/liebe / sanMmuthund völlige gelassenheit in Göttlichenwillen. Von diesen dingen schreibe dermann mit sehr lcharffem und durchdrin-gendem Feist/ mehr alsfastsonstfemandthue / er sey auch nicht ohne GöttlicheVorsehung erwecket worden / die falschenChristen zu bestraffen / die da NUr einenChristum außer sich haben wollten/ undsich wenig bekümmerten/ ob sie auchCHristi srnrr und Feist irrnerlich hätten.«Hiemächst läßt er sich an Böhmen gefallen/„daß ungeacht er sehreiffrig undzu raptibus ge-„neigt gewesen / er dennoch keine sonderbahremeidung ,.8eLe angefangen/ auch dem Ober-Predigerdrr 8-LU- „zuGörlib und dessenungestümmigkeit dennochrsrey. „sanfftmuthig begegnet habe. Über diß bewei,„stteraus dessen lebens - lauff / daß er grosse..gemeinschafft mit den heiligen Engeln gehabt/„welche ihn in zweyfacher gefahr bewahret/..auch bey seinem rode ihre gegenwark bezeuget„hätten/weil er denen himmlischen geistern son-„derlich lieb gewesen/ indem er zu einigervoll-..kommenheitin derwiedergeburth gekommen...Von seinen schrifften bekennet er gleichfals/„daß steaustrieb des lichts/Mwelches er„auffgeuommen worden/uemlich des„Geistes geschrieben / und dahetösovrel»liebbaber und Gelehrten unter ungelehr-„eenerwecket. Wiewoler dabey erinnert/„man könne sie dochnicht vokganßunbetrug-„lick halten/indem er in natürlichen dMgen biß-,.wü>!» gifchiet hattt. K ^ Di.stss»mff.richtige zeugniß eines uNpartheyischkN Philoso.phiund Theologi (welcheser 'hm hmund wie-der in feinen Operibus noch mehrgibt ) (k) istgüt mt v enversslich/oder/ als ob es von einem
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Vott sei.versaaftnutthuudvcr
Böhmisien herkäme/verdächtig geachtet wor» Jahruoc.Den/ daßder^utor vielmehr wegen Dieser letztenimD andern ermnerungen von Böhmens wie- "derlegern selbften angeführet und vor genehmgeachret wirD. (1) Daher es auch hier stattvieleravDemstchcnkan/umzu sehen/ daß auchwohl Gelehrte overTheölogiBöhmens crkäm-nrtz und gaben in danckbarkeitgegen GOtt un-partheyisch erkannt haben.
(l>) Vid. Acta Mrud.JLipC Äö. XCIII. pag.42 i>. (i)
Vid. Censura ejus in pratfac. num. atscqq. (k)
Vid. Operum Pars I.p,_yf9.seqq.Tonjusl. p. 401.
To, II, pr*f, & p. 347.402. seqq. 44a. 487. 610.
0 ) Vid. HinkehnanniDetedtio fundamen«ti Böhmiani päffim.
12 . Änreichend dessctbengeführtesleben/ha- Zeugnisseben seine anklager so wol bey Dessen leb-zeiten alsüuch hernach ihm selber ein gutes zeugniß gege- E? oaben/ Da auch Das Mmiftmum zu Görlitz vor gottse»UND nach Dessen tod nichts würde leichtlich ver-Ugkeik.schwiegen haben / wo sie etwas sirassbares anihm gefunden. Dahero findet man auch indm hcffrigften streit-büehern wieder ihn/daß erNicht allein sich an dem ruchlosen weftnder Lucheranersthr FearFerr habe / (m /sondern auch daß er bekaudklichem from-mer mann gewesen/ Welches zwar aus ver-kehrten sKeüen ein schein seiner besondernoder gleißnerrschett got-seliFkert titulirctwird. (n) Gleichwol gestehen andere ohneiinbrin.solche Verdrehung/ daß er in einem feinen ßräM«sttttenwestn ohne Feiyund eigennuy «e- JJJJL,lebet. ( 0 ) Item / daß er in seinem lebenUnsträfflich und von lästern rein gewe-sen. (x ) Gleichwie man auch von seinenfreüNdenündliebhabemohnebedenckenzugegc-benhat/ daß sie an mässlgkeit ihres lebensund andern tUFonden niemanden leicht-lich nachgegeben, (q) “ Und gleichwie von «nb des,ihmselbstenbezeuget wird/ daß er nach seiner" ünvapcNersten bekehrung und erleuchtung alsbald Die" ""ilmode.lüsie der jugend verlassen / keine ssrndliche wor-"te oder wrrcke auch von andern leiden oder hö-"ren können / so Daß er auff dergleichen seinen^eigenen Meister gewiesen und bestraffetgehabt/"hingegen habe er stch also aus liebe zur wahren"Gottscligkeitund tugend eines ehrbaren einge-"zogenen lebens beflissen/ und aller Üppigkeit"undbösengesellschajfrentschlagen/ worüber er"dann/ weil es dem welt-brauch gantz zu wieder/"mit spöttischen Hohn-lachen und sckmachwor-"ten verfolget/und endlich vott seinem eigenen»
Meister (als welcher solchen Hauß Prophetcn'^nicht leiden können) weiter zu wandern ver-^ ^abscheidet worden. (*) Gieichwie/sage ich/er" wie auchftlbstendergestalt zu GOtt bekehret worden/» vonsc».alsowirdvonvielen versichert/ welche durch"? "dieses Mannes beywohttung Und durchdrin-"gende geistes-rede in nrerckwürdige geschwin-"de Veränderung ihres gemüths und erneuerung'ihres lebens gerathen: also / da sie zuvorher"det Eitelkeit Dieser welt / uüd denlüsien des fle,-"schcsgantz ergebenwaren/ undgegettihre um"terthanett nicht anders als reisscnde wölffe"sich bezeigten / mit jedermans Verwunderung»hernach aller Üppigkeit feindwordm/unDals"aedultigeschafe mit denenfelbknumgegangen,-und ihr voriges ärgerliches leben mit steter?'
reue beweinet, "(r) •
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