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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Von Jacob Böhme ».

»lnHa>b<rliadlMd0uM»bmgdmchÄmn«7lxxxvüi. dachen ausgelegt worden) wie auch hernach alle:> zusammenitis,Hoch-Teutsche heraus gegeben.

:. Endlich ist die neueste und beste edition anno

1682. ;u Amsterdam in 8vo herausgekommentz. unter folgende titel.Desgotrseligen hocher-

'. leutfeten jl acobÄ^mettö T eutonici Phi.

lesophi stUeTheosophijcfee wercke. Dar-innen all etieffe geheimnisse GGktesderewigen und zeitlichen natur und creatur

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lloltscfeen gezeugnrß offenbaret «erden.Theils aueöee Auctoris eigenen originalen*theils aus den ersten und nachgesehenen.. besten cop)'enaufsfleissigstecorrigirt,und

in beyfugung etlicher clavium, ß vorhinttocbnie gedrnckt/nebenst einen» zweyfa-^ chen register/ den liebhabern Göttlicher

und natürlicher weißhcitzum besten antag gegeben-Sonst vernimt man/ daß jetzo inHolland noch an einer neuem editiongearbeitetOrdnung werde. Von diesen schrifften und derselben ge-^ 1. brauch erinern seine liebhaber/ daß sie in folgen-

^ se« " '^Verordnung am besten gelesen werden könten/

es wären etliche geheimnisse darinnen/sonoch ergehen solten.(d) Das buch von drey- txxxvm.en Principien nennet er selbsten einen schlüs- Don dmsein. Alphabech aller derer/so seine schris- 6}? nten begehren zu verstehen/ und ein auge/ ^zu erkennen die wunder im geheimniß picn,Gottes (e) Das andere vom dreyfachen leben nmtltulirt eraucheinen schlüssel zu allenge-L<,.hermnissen / wohin sich nur das herychmic.schwingen mochte: denn es zeige allen bea/gründ der 3 Principien/darinen alle fragengegrundekwerdenkönten/und es sey dasnöthigste. Die 6. Puncten erkennet er vor die von -allergröststetiesse/wie die Principis sich in Puncten/einander gebähren und vertragen / also/daß in der ewigkeitkein streit sey/ic. Einsolch geheimniß / wiewol kindisch an»lichtgegeben/daßes keine vernunssr ohne

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wrewol nach eines jeden frcyheitund Göttlicherregierung/ auch nicht zum blossen wissen/ son-dern zur gründlichen Übung des wahrenChri-stenthums. Erstlich rathen sie seine vorberei-tungs-schrifftcn zu lesen / nemlich die Auioram,den weg zu Lhristo/die bucher von der ge-lastenheit/widergeburth/übersinnlichemteben/gessräch einer erleuchteten und un-erleuchtetenseelen/unddasbüchleinvomgebet. Hieraufdie Theologischen: nehmlichden glaubens-baum/die bücher vonLhri-stimenschwerdung / leiden und aufferste-hen/das buch von 6. Puncten/ dieerste A-pologie/wider Stiefeln / die schrisse vomdreyfachen leben/die andere von 3 . P rinci-picn/ das Mysterium Magnum , die 40. ssa-!gen von der stelen/das buch von derGna-denwahl/u.endlich diestnd-briefe. Worauffhernach die übrigen so in diePhilosophie und er,käntniß der nqtur lausten / mitgenommen wer-den könten. (b)

(b) Henr. Brunnius i, c, Cap, XI1X, & XIX. pag. 4 ;,seqq,

in specie i S.Geine erste schriffl/die Aurora oderMor»

»00 der geN'Röthe im aufgang wird zwar vor einen kur-Auro», tzen begriff aller seiner übrigen schrifften gehal-ten/ aber von Böhmen selbsten also beurtheilet:Derselben Es wäre an manchen orten besser;u erklärendenbeschaff der aantze degrif war noch zu der zeit nicht geoo.feaheit ren in mir .Ais ein plan-regen furuder gehet/wasund er. der kriffr/das trifft er/also gieriges auch mit demsier du». feurigen trieb/rc. Es ist dasselbe buch/das ich mlkelheit. meiner kmdheit schrieb / als ich noch ein Abcfchu.ler war. - Gstt hat so viel gnade gegeben / daßwir in andern duchern/so gemacht worden / vielkläret haben geschrieben , als >m ersten > / « W

Woraus andere nachmale davon ennnerten /daß es seiner punckelheir und unvollkomenhert

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ret uno beurtheilet: oerden. Zumal er selbstenauch bekant: Die Aurora steigeausder k,nd

die ewige Göttl. narur und bau die äusse-re natur tiessund gründlich beschrieben:

Item: was Göttl.erkäntnrß sey/ was demmenschen zu th un und zu lassen / und wasglaube und stiigkeitsey.Es sey eine grosseoffene pförte des ^lyctcrü und ein wunderüber alle vernunsst/ dessen er sich selber inseiner vernunsstverwundere. (g) Die 40. 40 , ff sl *fragen von der feien sind seinem bericht nach ihm ge«.von V.Walthernzu beantworten zugeschicket/worinnevon dem verstand der seelen und allerheimligkeit des ^lycterü gehandelt werde, (h)Diedrey bücher von der Menschwerdung von derChristi zeigen/ wie wir müssen in der mcosch.Menschwerdung Christi empfangen wer- wn bvng

Kett i 1» vmV wir mit, (Thri(t<s in Äpn|il*

den / u. wie wir mit Christo in seinen kodmüssen emgehe u. mit u. in ihm begrabenwcrden?und mit ihm sterben /und den al-ten menschen immer ködten/mitu. in ihmitner aufstehen und ewig inihm leben, (i)

(c ) Im NX. ftnd-bticf/. «I. ssqcj. Sc /rpolog.i.widcrBaith.Tilckellvorredeß.zf.pag.i??. /ci))mxn*ftnd-br.z.ss.p.!!?. fc>Ibid.§.ö , 7.{0 Ib § «8.Lc 71.

(g) Apo>.widerTilcken i c .§.47 k.'eo. (b)Imx.scnd.br. §.lr.ir. im XII.§ 66.<i)/rpo1.>.c.§.47.ScSpol.Il.K 6.%},Epifl,XH.§.66.&c.

17* Die gedachte Aurora hat der Auctor in Ob Döh.seiner ersten eigenen blqsteagabe ausgesttzct/ehe me seineer noch mit andern / und sonderlich Gelehrten fachenU.^l-diciszuconvcr6ren angefangen: welches vona°-so wol der augenschein im selbigen buch als seine ^ ^eigene undandererzeugnisseausweiftn.Jndcn be/übrigen büchern aberhat er sich derGelehrtenre- odernurdensarte in etwas bequemet/und ihre termine* «n«J*

ruweilenmitgebrauchet/davonwirbaldhoren^^^

werden. Es leugnen auch seine liebhaber nicht/ ^ «r-daß ihm von denen Medicis aus Paracello ei- ten der .niae geheimnisse der natur und Medicin gewie-Eelchr-seu/ und dadurch anlaßgegeben worden die«»-fachen mit dergleichen Lbymischen und an-dern expreffionnt desto eigentlicher auszuspre,chen. Wie er auchüber diß in den letzten jäh-ren anderer Philosophen bücher gelesen / undmit dm Gelehrten darüber cont'erirk gehabt. Ob er m( k ) Sie beweisen aber dennoch wutlaust

- ii«.** tin / daß er seine wissen schafften weder uus^

h°»auff, m,, a rlLdlo noch ano-m so stnonntm Ad=- M , 8

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