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rh.nB.xvn.C.xlx.
KL^'thrils weil er dergleichen leute als Wageluim.Ixjuvui. Stiefeln, Methen und andere in gewissen stu-cken selbsten wixdxrlegt gehabt / theils weil erselbsten geleugnet i daß er vor seinem schreibenChymische oder andere schrifften/ausgenom-men die Bibcl/gelesen / sondern vielmehr semeerküntniß vonGOltselbstenerlanget hätte. ( 1 )L« Böhmens gegner setbsten haben bekannt /daß sie gewisse lehr - sätze desBohmens beymIheophrasto nicht finden können / und daßer folglich demselben das seinige wenigstens insolchen stücken nicht zu dancken habe. Wasaber die Meinung einiger Seribenten belanget/welche davor halten er habe seine erkantniß von»der aus dem im vorigen Capitel beschriebenen Roberto«Klubdcn. j*iudd* (m) so setzen andere folgendes dage-gen: Es sey nemlich aus der Historie und zriL-rechnung klar / daß Böhme viel älter gewesen/und eher geschrieben als Fludd. und alsovon ihm nichts haben können. Denn dieserhabe gantzer 16. jähr vor Fludda erster schrifftsein erkäntniß gehabt/ nehmlich schon anno1600. da Fludd hingegen erst anno i6r6.zuschreiben angefangen / ja seine PhilosophiamMosaicam gantzer 14. jähr nach Böhmens toverst heraus gegeben. Zu dem waren auchFludds bticher Lateinisch geschrieben / welcheBöhme als ein ungelehrter nicht verstehen kön-nen. (n) Auff erntn andern einwurff / daßnehmlich Böhme wol von gedachten Medicis ,Ä)6cr 06 sonderlich D. Tobia Kobern, das seine lernenKobcr^'^NNtU / wirdgleichfülsgezeigkt/ daßerinski-vvd an** Nem bekäntniß lange zuvor gestanden/ ehe er mitdem Mc-diesen bckandk worden/ wilche nachmalsnsi-lich durch dasgeschrcy von seinen schrlfftcn sichzu ihm gefunden gehabt / da er denn bloß einenund andere terminor und phrases der Gelehrtenvon ihnen zu besserm ausdruck gefasset. (0)
Uicisge
fernes
(k) Vid, Matthaei l.c.Append p. J14, Prunnerus hc.Cap, xux. p. 4;. FraockcvbcrAi. c.p. * * 7Auüor der abfertigungdes send, ichreidens Aj e -
tophili p. 2, & Dctcctiobeccdionis Hinkcim.p77. (H lidemll.ee. (m) Hinkdmannus^rst’gen von Böhmen tzp-elh. Vll §.f. Lc Oeteetio
(n) Abfertigung l.e.p.jü.OeteÄio Octe-Qionis p.77- jo) Ibid 1. c.
Ob diese
Wann esauch einige zu treffen vrrmei-schriffttll Net/ daß sie vorgegeben / es wären alle dieseNeman » pufften von einem andern geehrten manne
Lern ber.^uffgefttzct/und hernach unter Böhmens na-komumr. mcn in die welt gcfchicket worden: so habendessen liebhabet gleichfals das gegeNthril behau-Deweiß ptct. Gestaltsteüber diejetzt angeführten ur,ragegen. fachen auch anführen die Zeugnisse so vielerglaubwürdigen manner/ welche des Auctoriseigenhändige concepte selber in Händen gehabtund gesehen / ingleichem Böhmens ernstlichewarnungs-worte/ worinnen er alle feine läste-rer für GOtres gerichtc gefordert/auch Himmelund erden zu zeugen genommen / daß er solchehohe geheimnisse nichtgesuchet / sondern sichnur für dem stürm des Leufstls im her
versichert haben / daß darinnen nicht leichtlich 34 !mdc,e'» wörttem geändert oder ausglichen zu se-L,.hen gewesen / sondern er habe alles so reinlichund unabcopirt auffgeschricben/wie es ihm vondemGeistGottesindensinngegeben. BZcl,«ches/wre sie dazu setzen / noch wol manchem"Hochgelehrten mangelndürffte / welche aus"irrdischrr zusammengestückelter vernunfftmit"setzen u- versetzen/ schreiben und au öleschcn/ das-ihrige machen. ( q ) Und eben diese habenauch dre jcnigen writläusttig gewärmt und be-richtet/ welche sich an der einfältigen person/und derselben seltsamen gaben geärgert uaearg-wohnet/ als wenn em anderer mit unter der de-cke lege / zumal da die Gelchrten und sonderlichdiePrcdiger sich meist alleine vor weise ausge-geben. Sie beruffen sich hierinnen auff sogar viele Hohe und niedrige Personen/ welcheentweder bey seinem leben weit und breitzu ihmgcreisek/ und meist sehr kluge und ersahrne feutegewescn/oder auch seine schrissenabtopii ct undgebraucht gehabt. Dahero kein vernünffti-ger leugnen könne/ daß ein solcher mann in Re-rum natura gewesen und diese schrifften hinter,lassm.(r) Ober aber dieselben aus Schwcnck,fctden/ Paracelso , v^eigelio und dergleichenzusammen gestoppelt, Fönten in denselben dieunzerlrennere Harmonie und durchgehendeglcichhkil desüylinebenst der darinnen befind«lichm Widerlegung gedachter leute augenschem-lich entscheiden, (s)
(p) Ji)h. Majthail.c. p. ( q) Frankenberdos
l.c. P . ♦ # 7.&p. »*'** «.(cjlbidp.******;.&p.***j. 's) Mauhail c. p. 321. 314. J.J.
M. e ü. Christliche bearttwortung der 4>-.stageav.HiockdmaallS-ju.zs. P . S j,
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yenGsttes zuverbergengesüchet habe /da ihm dann diese schwere arbeit vom
Geist GOtkes aufstrlegx worden / derwelk! diese dinge zn offenbaren/ unddas anbrechende strenge gericbte GOe-res zu vcrkvndrgen. (p) ^Wie denn auch
dirjenigen/softinecigenehdaiwsoriptagesihrn/'
*9* Er selber Jacob Böhme hat hin undTLhimiwieder so wol den Ursprung seiner schriffrcn gc-warm-zeiget / alsauch vor falschen bcschuldigungen§,^..,eurstlichgewarnek / wenn er unter andern gc-tbum,.
schrieben: Verstehest du drest fchrisseen vnicht so mache es nicht wie Lucifer/ mmnicht den geist der Hoffart zur Hand mitspotten/ und schreibe dem Teuffclzu-son-dern suche das demüthige hery GGttes/das wird dir ein kleines fenff - kornleinvom gewächse des paradeises in deineßele bringen / und fo du . in gedulvverharrest / fo wird ein grosser bäumdraus wachstn / wie du wohl denckenmagst/ und es diesem Auftor auch ergan-genist/denn erist gar eine einfältige per-son gegen den Hochgelehrte«!;» achten.
Aber Christus spricht: Meine krasse istin den schwachen mächtig: Ja Vater /es war also wolgefäUig für dir / dass du esden klugen und weisen hast verbot--gen/und den unmündigm offenbaret/ausdaß da sey dieser weit weißheit für dir einethorheit- 0b nun wol die kinder dieserweltinihremgeschlechkeklüger sind/ alsdiekinder des lichts/ ß iß ihre wersthertdoch nur zerbrechlich wesin: aber dieseweissheitblerbet ewiglich, (t) Ich sagevor Gotk/und bezeuge es vor feinem ge-ttchte/ da alles erscheinen wird/ und einjeder von seinem thun soll rechenschasstgeben/daß ich selber nicht weiß / wie mirdamit geschiehet / ohne daß ich den
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