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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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Smdc C - E ben wie von ihm Marc.8/ ?7- auch gesagetLxxxvin. werde, und Paulus bezeuge, daß GOtt schondamals uns nach seinem fursatz beruften und er-wehler habe durch Christum , derdemtodals-bald die macht genommen, und das leben Herfürgebracht als das lamm / so von anbegin ge-schlachtet worden«. Es beweise auch die ver-derbung der erden dieses , weil sie der sitz des Lu-cifers sey/derunter dem Himmel herrsche und mitseinen engeln auffdie erde geworffensey / wo-durch die schlangt den Salniter der erden infi-cii'tz. Eor.rv. 4. Ephes.vi. 4.9. Apoc. xn.49 . weswegen auch die creaturcn endlich wie,der erneuert und gereiniget werden müssen, wo-von Lutherus stibsten viel geschrieben, (c) Viel.Ps.cn.27. 2.Pct.Z/7. Hebr.Vl ll 7.rc. (ci)

(b) Xut. ap. Holzhausen Sic. (c) Vid. Ternus X,Witteb. pag.84.b. (d> Vid.IdeaTheol.Böhm.p.9. Matthaei p.ioi. lecjq. 108.214.21S214.248.

34 - In denen andern bcschreibungen vondem fall des Lucifers findet dre vernunsst nichtwenigervielpLracioxL.undvornehmilch, wennVovLu. Böhme geschrieben : »Lucifer sey ein großaebo Anm -theil der Gottheit gewesen, und habe dennoch«gdabfull.'^em hertzen GOttes ober dem Sohn GOttes'»sich wiedersetzer, unddcssenlichtverachm/auch»wieder seine ftmfftmuth und liebe in harten,-donmi schlagen und feuer gestürmct. Dadenn seine venheydiger solchen abfall ausder desfchreibung der schnfft, die fast ebensolchen aus-druckhat/erlautern,alsApoc.i2,19. wieauchaus dem glcichnis von einem zornigen menschenJacob.z,6. daraus der Hochmuth , grimmund wiederwillen des Satans wieder GOttund Christum noch viel schrecklicher erkant wer-VouLu. denmöae. DaßaberLuciftr, alsderkernundciftrS vcr. vas gröste theil der Gottheit dennoch von Gott abfallen, und also in der durch die englische crea-Sott turen sich oftenbahrendeii Gottheit ein streitentstehen können, sey so gar nichts falsches oderungereimtes/ weilalsoenn nichtGOtt wiederGOtt, sondern die aus GOttaußgegangeneund sichtbar gewordene creatur wider ihrenSchöpffer sich erhoben. Denn der selbst we-sendliche Gott, wie er vor und ausser natur undcreaturbetrachtetwird,bleibefreylich im cemr©seines Wesens einig, aber nach deroftenbahrtencreatürlichkeit und schiedlichkeitkönneund seyallerdings trennung geschehen. Unterdessenbleibedochaüchderbösegeistnichtausser Got-tes allgegenwart , und könne nirgends hin danicht GOtt wäre. Ps. cxxxix. 7.8. Dahero

Von Jacob Böhmen.

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3f. Betreffend den jcnigen außdruckBöhme von Christo schreibet

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<bortl. al lmacht, glerchwre Aynrg !

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ucr-VonLü.

gelassen , und daß Lucifer Gott so naheverwandt: fe^ als die kmder ihren eitern-Denn es sey noch lang' nicht so hartgeredet,als wenn Gen xiix.21. stehe,die sündeSodo-nta etefe zu in den Himmel / oder bey

Luthers ~t Dass de^de geister Gottes sind,der gute und der boie. Den böten gebesrden hossartlgen rc. über den r 4Z.Psalm.Deverwanvschaffc des Lucifers aber mitGOtt

gründe sichauffdessmSchöpffungausGot^als welcher noch in viel hoherm grad Gottes bild

und geschlecht gewelen / weder du menschm

Gen-f, z. Act. - 7,25-28. welches aus 0 .^-ers allaeamwart Gottespag.727. weiter iiiu-tkriretwud. (e)

(c) Vid,Ideal,c.p.l. MLrck.p..r-a°°. 2 l 8 '^'

fersirß/aufdem könitzl stuhl des verstosse-cifrrsnen Lucifers / und Lucifers Lön igretch macht/

. ?"u"feineworden:Sowcrdengememig-

1- ch duft abürrda daraus gezogen/als wenn der4-euffel ehemals all mächtig gewesen, LhnstuS

aber erstlich nach Lucifers fall in die Göttl. ge-imbciM

waltgetttrm , und keinander Reich alüLuci.nchmuuäfers feines besitzerc.Allstne Böhmens vrrtheivn stmes ^ger leugnendlest'lasimmgenallcernjilich/ und Deichs/erklären die obigen Worte folgender Massen ;

Bohme sitze nichrvomTeuffet oder demver,ios-vk>flcv°alenen Lucifer/ daß er in Gotti.allmacht gesiffen/Ehriiwsondern von Christo sage er: Er styet iNScichehro.Gotti.allmacht, daraufffange ernach einemcomma oder colon diese neue xlopoütion an:

Gleichwie Lxömg Lucifer faß / womit ernichtnur auffdie gewalt, sondern auffdenstuhkdes verstossmn Lucifers sehe, auff welchem derTttiffklein FÜrstder weit gewesen/ Joh.xn 1.

2- Cor. iv. Match. iv. daß aber Christo undden seinigen so wol alleReicheals auch diesesverlassene Reich,so Lucifer innegchabr, Christiun ftinerglaubigen eigen und unter chünig wor-den/beweiftn sie aus Apoc u /1 j. 12/10. Eph.t,2i.22.Und gesetzt, daß Böhme auch dem Lu-cifer die allmachtzugeschriebm häcre/so erklärensie es von einer solchen art die der creatur zukämt:

Eben wie Christus dcsVaters Vollkommenheitvon den siinigenfordere, Matth. s,48. LllleinBöhme habe nirgends demTeuffel die allmachtzugeschrieben, sondern ihn nur großmächtig ge-nennet undxer ironism von seinem fallgeschrie-ben: Da (nemlich indem finsterm wüst der hol- 'len)st>llteerOMewigeraUtt»ächtigerGorkinne st'sn , wie ein gefangener in einemtreffen kercker.Hingege preise er den LöniFJesum Christum außdrücklich, daß er zurrechten Gottes sitze/un als ein alimächtckgerGohn desvarers durch u- durch in al-len dreyengeburken oder Principien gegen»wartigfey, alles fasse, halte und trag (i)

(() Iidemll.cc.&p,172.scqq.

z s.Aufdle materie von dem menschen zu ko m- Bon Ä-mm, so ist vielen unvernehmlichgewesen, daß dams.Böhmeofftaußdrücktichgesttzet: Adam wäre warm.nitmit dergleichen thierische gliedern erschassrn^Mcrworden, wie er sie Nach dem fall erst überkomm;sondern er wäre mann und weib zuglerchin einem gewesen,und würde stinesgleichen aussich ftlbste ohnezuthuung eines weibesaussichgezeuger haben / wieetwaneinbaumaussichseldsten seine ftüchtc bringet,und wieMana oh-ne zuthun eines mannes gebohren. Und solchevoilkomene mensthheit/wie sie eine mann- und Ger-üche Jungfrau,oder weiblicher mann heiss n wieder,könne/würde in der Aufferstehung wiedergege- driuMgrden werden, da sie sich weder freyen noch freyenlassen?oen/sondem den engelnGotresgl. ich

seyn-SieheMakth 22^6. i.Cor.r s/44. i-B.Mos.3/7.io.Matth.l9,29- Eph.s/zo- z?.

Gal.z,28. (g) Biesen geheimen verstand un-terscheiden seine außleger von dem groben undfleischlichen sinn der^r heutige» Rndbinen / aiSwenn 2 ldam ein siermapbroäit gewesen, Widerwelche Lutherus in der außlcgung des erstenbuchs Mosis gar recht eiffere. _ Du wahre !r-

klgkung aber dieser mgttriegrunden sirauft die-