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Th.n-B.xvii. C.xix.
3 rirM*>c. erf gliscbe und pnradiefische naeur Adirmsvor dem fall/ welche so wol alsdeffen herwlcver,bringung ein geheimnis unddervernunffc eme
ärgerniöundthorheitseyindemllchtdesgeifies
aber nicht gnugsam könne bewundert und ge-priesen werden. Wie denn nicht allein die m-alrenEbraischen Scribenten/sondern auch un-ter denen weisen Heyden Plato diese fache/ wie#wol unvollkommen erkant und beschrieben hat-Von ten. (h) Was hicrnachst von den dreyen theudrcyco ^ndes menschen / nemilchgeist/ seet/ undlerb/auch in Böhmen so wol als in andern wahren9 mD HieoloKtN/sondert ich m) Kischen Scrlbentenhäufflg zu finden ist / wird nicht wemgcrbeyLuthero m der außlegung über das iMagnificatund andern rechten Ureologir außfuhrllch unddeutlich gelesen / auch aus derSchnfft klarenund ausdrücklichen werten bewiesen/so daß Dievernunfft und thorheit der menschen umsonstsich dagegen setzet. Siehe i.Thess. V. 23. da-von anderswo mit mehrern gehandelt wor-den ist.
fchcn.
(g) Vid.Myst. M.C.XIIXfz.seqq V 0 N &Ct Mit*° dklgebmt c. u. §.i8.von ;.r>l>nc c.XIi»§. IO.40. c.XVII.Z.Sz. scqq. dreyfach, leb.c. XIIX.Z. 7 . mellschwerd.r.i.cap V. § 4 t-qq. Sic.j h ) Ibid. pag, 141. Auctor Ideae Bohrn, pag,
, nuru. 16«
10,
SOonSU
dams
fülldlichk
«chlaff.
Z7« Von Adam kömt auch vielen seltzamvor/daß Böhme lehret / sein schlaffsey auseiner schwachheik geschehen/ da der Feistdreser welk r'nihn gekommen/ welcher ihnmüde gemacht /also daß er alsbald nachdem schlaff fleisch und blur gehabt / unddie erste bildnis verlohren / wie er davonweitiaufftig zu lesen ist. (i) Es führen aberandere hieven Lutheri worte selbst an / derA-dams schlaff als einzeichen un fürbild dcrverün-derung angeseheinderaußlegungüber das erstebuch Mosisamll.ri. Dazusitzen sie meirer/daß solche Veränderung ein Übergang Adamsaus seinem englischen kraffr-lebcn m ein bildnisdes todrs (wie der schlaff insgemem heiffe)gleichsam als in eine schwächung und ohnmachtgesuncken / seine erste krafft-geburt verrohren/nachdem er von seinem Schöpffer auffdie liebesein selbst und dercreaturen gerathen/auch ehenoch der völlige außbruch der fünde erfolget.Welcher schwache zustand Adams noch vor sei-nem fall so wenig unmöglich gewesen sey / alsLucifers abfall selbsten/ der doch im Himmel undin noch viel grösserer Herrlichkeit gewesen, (k)Wir wollen Böhmens eigene erklarung/so vielder enge räum zulasset / selbsten anhören/welchealso lautet: Weilder Teuffel em Fürst undHierarcha tm orte dicstrwelk gewejen/undum feiner Hoffart willen war in verfin-stern / ängstlichen peinlichen / feindli-chen eigenschassc und czuaal / in grimmGGtkcs gestossen worden ; so gonneteer dem menschen die ehre nicht / daß er anseine gehabte stelle m die geistliche weltgeschaffen ward / und führte feine Imagi-nation in das geschaffene bild des men-schen/ und machtedaslüsterende/daß sichdie eigenschaffrei» der finstern / so wolauch der auffern welt im menschen erhu-ben / und aus dergleichen concorclany ausder gleichhcrc ausgingen / und eine dieandere iiberwegre; da wurden die eigen-
schafften eine jede in sich selber offeubchr/J-Auocun lästerte eine fede nach lhrcr gielchhelr/'^^ocals dte aus der finstern welt-gebore / fo LXXXVIU>rvoiauch aus der licht-wel^gebure / einejede wollte aus dem Limbo ck r erden essen/nach ihrem Hunger. Älso ward böse undguc in Adam offenbar : Und indem derHunger der ergenschaffcen indieerdeern-gieng daraus die ergcnschaffren des lei-des waren aufgezogen worden / stzsgauch das Liat, ern solch gewächs aus dererden / davon die eigenjchassren in ihrerauffgewachren eirelkert konrcn essen. (I)
(0 Von J- f rincip. Cap.XVU. §•) 1. de signat. Rcr, c,
XI. §.8o. GnadkUN). cap.VI. §. 4 ;.< 4 .Göül.Ve»schaut.e. 11.§ i.feqq.&c. (k) Matth. l. c.p,i 4 J.
(U Von der wikderged. c.ii. §.,r.iz.
z8. Und Mit diesen umstanden conncLttkrNMden evfotfltcn fnll in nachgehenden wortenDen^uilddas war möglich ; werlin Adam der gersiMMder starcken un grosstn magischen macht '
vonzettund ewigkert war/daraus dre er-de mic ihren ergenschaffren war ausge-hauchet worden ; so zog das b iat, als die
starckebeglerdeder ewigen natur/ diees.scnr der erden. Also ließ ihm GGrrden baunr des erkantnis gutes und böl'es/nach den auffgewachren eigenschaffkenAdams/wachsen. Denndie grosse machtder steten und des leides hakten das ver-ursacht ; So mvste der mensch prolhrekwerden / ob erwollteitt eignenkraffrenvordcmversucherdemTcvffl / und vordem grimm der ewigennaeur bestehen/obdie scele wollte in dergleichen concoröanrder cigenschaffrenstehen bleiben/ in wahrer gu"lassenheit uNlerG-Ottcs geiste als ein zugericht"tcres wer ckzeug der harmony GOltes/ein spiel"der Göttlichen fteuden-reich / darauff und in"dem Gattes gcist spielen wollte; das warall»"hie versucht mit diesem bäum: Unddazukam"ÄL'ttesgestttNgesgcbott/ undsprach:nicht davon / welches tages du davon essen"wirst/sellstu destodessterben. AlöabcrGott-erkante/ daß der mensch nicht bestehenwürde/»daß er je nach bösem ungutem imaßinirt/und"lüsterte/sprach Gott : Esistnichtgut/daßder«nnnsch alleinc sey. Denn n sahe wol/daß A--dam nicht konte magisch gebühren/ weil seine"tust in die ei tclkei t eing ieng. So sagt nun Mo-"
ses: Undcrließcincnlieffenschlaffauftihnfab''
len/und er entschlieff. Das ist: Weil er nicht'
wollte im gehorsam derGöttl. Harmonieblci-"ben/ indeneigenschaffttn/ daßer hätteals eiwwerckzeug dem grist Gottes stillegehalten:So^ließ er ihn von der Göttl.harmonie vn eine eigc-'<ne Harmonie fallen/als indieaufgewachtenci»"genschafften/inböseundgut; da hineingEder seelische gcist.AUda starb er mdiefemschlaff ««der englischen welrabe / und fiel dem aufferwEsl!Fiat heim: Und war jetzt geschehcnum dascwu ^
ge bild nach Goktcsgebahrung.Allhielagscin^
engcls-gestalt undmachtzu bodcn/ undfiel >w
ohnmacht: SomachteGottdurchsblatdae^weib/ aus v^encrir matrice, d. I. aus der kiaeN'^schafft / darinnen Adam diegebahreriv in Mhatte/ ausihme/ auseincm leibe zween: unv^
thciltediecigenschafftder'i'inüurcn/alsimcle^
mcnr das wässirische und feuerische gcstim ^nicht gantz im wescn / sondern im gliff^I