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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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VonJacoLBöhmen.

Morgenröthe genennet / und nachmahls sichwlber Iohanncm m denen zerbroche-

nen spokc-unb tasierpfeilen verantworten wol-len- (g)

(pj Vtd. Juh.MarthsiI-c.p,ji 4 . 3 J 4 (q) Idem»ib, Zlj,

57. CQon D Calovii Anti Böhmio hat ttNfeinoBöhmMss.lber dieses grosse versehenangrmerckel / daß er unter dee BLhmifken G>,orgCon.adDll selben/ und BulthasarRev-han gerechnrt/undzwar met falscher alieZaeionVer Lehr-und Schutzfchriffc wider Ämersba-chcn / da doch diese beyde Prediger sich im- ^hermachen mehr als zu eistng erwiesen. <r) Zugeschwcigen/daßer deß Henrich Nicolai (derzu v. Luthers zerten em Wrevertäuffer gewe-sen/) sein buch auch unter die Bähmlsten ge-zeblet/ und em übrigen sehr md chvachheicmdarinnen begangen/wie vorlängftangemercktworden/(L)vabey noch von andern offenvay-re Gotteslästerungen und greuel angezeiget

/'ei. Möller, werden. lr)ÄuffIohann bjZöilerssänari-

sehen Acheisten/ hat ein ungenanmer anno., ^ . __

1685.eine wolgememcegegen-erklärunctj vch^dlchtsaltevdi^umbstandedcrietzreiUir

cur örrkünztus in Anti.Calovio s. Calovio cuna IcihrMVÜ.Aileclissmsproftiatoflc j.B.cum aliis tel'ibus ve- MD< 'titatis defenso. ><-«;. SvoguJRabus ßoeckzaal ad LXXiViIj '"Ann .XCVIl.p.nf. [xj Vid.Molleti Atheiit.praf,

& p 97.

;8. Daß aber alledieft bcmühungmvrrgeb-lich / ja vielmehr zu werterer außbre-tung dieserschkifttensörderlich gewesen / haben iyrestmdtDiesilbstrnbekanat/uttdalso geklaZet: Es >-vmtt!üEea,Böhmen gegangen/ wietzrammonäus schrei-be r Durch das verbock werde osse ecne^ch ,h.jache viel ansehenstcher/ undernunbe-rever.tmnt buch bekomme auch woi einen »«funsschern/ wannesverbrannc werde ; w asmanöffenclich verwerte/lej'e man tzcrm-Arh desto vegrerrger. Ät,oharreman vor»Lohmen nurdejro mehr gehorr / jo balder verbocken worden wäre Und daherobeschwert mausich: Böhme wäre nicht etwa»" Wekch^wie Schwenckfriv / Wstgel und andere als-baldgeftürtztwordm/lündernwute nochim-"^,wer mu aller macht daher so gar / baß solcher^

I bücher kaum gnugzugefühitt werdenkömen."

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über die^Keosox,KochenschrEenIir^obBöhmens xubbcirt. Und auffdie etwas be-sch idencre fragen 0. Abraham Hmckel.manns über Böhmens Lehre hat erstlichern ungenannter J.IM E.D. eine kurtz beant-

WvrkuNg / oder Responsa Propemtica aNN 0169?. geschrieben/ zugleich aber 4o.<Segen-fragsn und ts^porbeier gestellt / die meijt denverfall der Elemey/ unv iyre umüchriMt mgeistlichen dingen ottresielu öarauff JohannWmcklerin Hambuig ern SenvschreibenMV.Hinckeimannen abgchenlassen. Der soge-nannte Liebhaber der warhelk hak bißherdie ersten -o. fragen mit einer freundlichennnework anno 94. und 9 6.i>egrüffet/auch da-rinnen so wol der JDete&iom Hinckelmannia.NL , als dem Sendschreiben deß ^letopbill <Bipbenb; an v. Hmckelmannmdergleichen^satizsaÄion gethan/ daß seit derz it nichts weh ^lerhkrinnmzumvo.scheingekommm. Ebenian. 1699. kam der enclarvke IacobBöhmherauß / dessen Aaäot sich mil den buchstaben!L.l.k1.lvi.v.bezttchnete/üonw lchemein Hol-!länbischer8cridem angemercket / daß er einNIeäicu5,undder skNige Ancto 1: wäre / welcherauch <3e V eroni ca, geschrieben. Im übrigenaoer sich wol vergeolich bemühet habe/ die Le-ser von Böhmens schritten abzuschrecken, (u)I oh.b ab Öci us ha r auch anno ! 676. z u Stäbeeine Widerlegung Jacob Böhmens pubbcirt/welchc abernlcht viel bekannt worden. Istalso von vielen bißher als eine verkeyrte facheangesehen worden/daß/da dr«ft Schrefttenan- -sanglich soviel jähre lang frey / und ohne öf-fentlichen wiederspruch griassm / selbige erstlang hernach von einigen gar als teuffrlisch undatheistisch erkläret worden. Ja daß die thArich-ten (eure Böhmens bücher(als wanns persön-liche übclkharer warm) außdrücklichzur ewi-gen Lnndes-verwei/üng / und össenkli-cbem feucr verdamnit: auch überdiß die Ob-rigkeit aussöhtfftigsteanqcrcltzet/ftlblgemlrch-rcn liebbab-rn g/waltsam zu unterdrücken/da-Mitja das maaß der fünden unoGöttlichenge-rtchke allenthalben wo!erfällctwürbe. (x)

jr)coldera.p>aron.§hrisicnth.?.li.c«lz.p.Z77.ls>Vid.

! tigkenmin Hamburg und andern 0 tm r-och' mehr außweifen.Dahauch schonzu Böhmens rebzerten nrchl aUern viele von Adel und Gcb hr-te / sonorrn auch einige außden Lutherischen,Predigern feine fchristteageliebet / echelletauß-einem Leomslauffunb Senoschretbm/ davonhier nicht wrlterzu jagen ist. Nardi.ssisl ossAMwkvonseinen Liebhabern stlbstmiveißuch '.mmeu vorflchei,worden/ dast diese Schrrssren NlchkZu.t sceemlle.nem blosten unfruchcburen wissen ooer^"L"Vorwitz gebraucht werben löste,, / jön-- ^ouiiu»dernzu wahrer erkännknist ferner selbst I" iwriss«Go. teo und aller nöthigen dinge- «) IN: tea «ch-gleichcm/daß manauch nicht,cdwedenföiche *?£***Schilfftmgcb-nmuffe/ohneerwegungAbsie" ^l eldige nach Göttlichem willen rn öer war heil -brauchen möchten oder nicht, ch) Man müsse <.Böhmenzu keinem JDeaßro mqchcn/und ihnmänmglichzulesen auffdringm/ auch nicht"meynen / daß nicht auch etwao men chl:chcs"utidunvollkomenesdarinnmkönteenchalten^seyn-sHAmallerwenigsten müsseman oarauß^eine neue secte machen wollen/odcr mit 'einem"stylo und reocne'arren ihm nachzuäffen äffe-«ctwc/sondern müsse das beste überall behal-tM/uno Jesum Christum den einigen MeisterundHErm allcinüvrr alles hören/beben und

ehren, (st)

(y) Andr.Carolus Menjorab.Sec.XVIL Lib.II.c. tt.p.3ij. (z) Moller.l.c. (a) Pxunnius Einleitung li»J.B.fchrilfteo Lap.i 1 x.p.19. (b) ApoloAia,.8.annexatühennaeBöfamiana p.<) 6 , (c)Jo. MatthaifZimtnermannus Orthodoxia Theosoph. BÜhrap.zos. (d) Breklingiusl.c p.L«; - Z.L.p.Lcc.

59. unddieftnsinnund vorsah haben alle»umbstandcn nach auch gehabt die jenigen ver-stänblgenmanner/ welche bey und nach Böh­ mens Lebenszeit dessen ungemeine gnaden-ga-ben geliebct und gerhret gehabt. Dasverzeictz-BMenknisderielbm ist unterandern in dem reglstcru- b pctder Böhmens Theosopknd/e Sendbrieffe^^^^zu finden / darunter die auch m Schrifftcn be-kanntestengeweftn V.Tobias Kober ein Medi- o.Kvdercu 5 wndsehrgelehrtermann/ auch sondrrbah-rer Poet , Der unter andern Observationes Ca-strenses g,'schrieben / und Böhmens vechraule,ster freund gewesen/ so gar / daß ihn auch einervor den AuctoremderBöhmischrn Schrissten