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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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S«hr mdc. e^umb und weltliche ehre/ vielmehr aberLXXXVNI mit hmdansetzung aller solcher dinge ingeduld be^ aller Widerwärtigkeit /ichmach und gewaltchätigkeit sehr ge-wachsen und bißhieher beKandenware.(q) Jngleichem / daß ihr anfänger sonder-bareGottseligkewundfrömmigkeirvdnsich habe sehen lassen-(r) Daß einige vonihren Schrissten so deuvlich/eyferig undwol gejeyet wären / daß auch selbige vondenRefoimrrtcnnachgLdruckc und apxrobirt

VondenQuackern.

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hensundwiederspruchs erwecket haben. Der

bekannteste Scribent unter Ihnen ist Robert lxxxvi«.LsrclL^nnEchottlandischkr Edelmann/und Lard-p.deß berühmten Satyrici JohannisBarclay ver-wandter/weicher auch bey seinen gegnem voreinengelehrtenund verständigen mannpassut/ Dessen

der in t>ct0emetnenPhilosophieuni> antiqui- 10 ®ta:t, lectione Patrum, utt») den Grundsprachenwoi verürtt gewesen sey. (b) Er hat aber anno

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167 ? gewisse Theses Theologicas auffgefttzt / ug s scsjrifi^ . x. und selbige Nicht allein überall an die Gelehrten teu. *

würden.(r) b'st daßrhrefemde slbsten eben da- herumb geschickt / sondernauch auffder Uni-mit stillschweigend ihre frömmigkeit bekenne- versitätzu kranequer dazumahl öffentlich an,

ten / in dem fte unter sich selbst die jenigen vorQuacker schelten/ welche sich eines GottseligenLebens bcfleissigren / und nur den geringstenBelegiML ^nst darinnen blicken lieffem Deßwegen nichtderer allein die Du ackerselbsten aNaemercket/wieal-

stommea Le fromme nunmehro mit diesem Namen belegetmit dem würden/ (t) und wie Die guten Lutheraner sichnamuT damit leiden »rüsten: su) sondern es haben auch1 unterdieftn auffrichtige Lehrer und andere hier-Klagca über ernstlich gcklagrt. Ein Prediger/ schrei-vüd m- den sie/bey dern sich» die gaben deß Gersicsrpcilc pie- ereignen muß wol ein Jmttaß/etn Qua-,wa. ekemrnd RätzerHersien. (*0 Lurchesehers/nichrs gesihwrnders «Nd ossers!hört man von oenen raisonniken/ weicheihr Lhrusienrhumb etwas fcharff treubett/ als daß sie Quasser seyn. Dann jsthöricht ist anjetzd der welt-stnn / daß sie

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geschlägen/unker Dcmtitet: Theses Theologi-C£e omnibus Clericis, ct prassertim universisDoctoribus 3 Profefforibus,& StudiosisTheö-logise in Academiis Europas versantibus sirePontificiis,sive Prötestäntibus , oblata:, adriianiiestättdäm simplicem illam,nudam) &claram veritatem , quam homines lapientiafu a, van i sa 11 e r c a n 011 i b u s riec non commenta-riis ac pra-cipue Theologia Scholastica adeoobnubilaverunt.uteamcentuplomagisoccul-ta m reddiderint quam ex se ect.Weiche ^uAm,

sterdam darnahlü Lateinisch und Holländischzugleich herauß kamen. Und weil der Professo*

Franequer Nicolaus Arnoldus eine Exerci-

tariondawider schrieb/ so puhlicirte jener als-bald zu Roterdam Animadversiones und bre-vem Refutationem, Versaffcke auch anno 76 . d>tgantze jache dri Quacker in dir bekannte große

unkraut und weitzen nicht mehr Unter- j Apologie- oder Dereheidlgung6--sihrlffesiheiden wrll/ und alles was nur etlicher , der recht-Christlichen Gottsgelehrthert/

Massen den blossen äußerlichen / dochnicht vollkommenen schein der Quacke-rey bat / wie guv und nöthig es in der' thatsiy/ vorQuackerey auß/chreyet (y )Wer mit denen/ die im geitzen/huren /fauffen gutLutherisch seyn wollen/nichrwill gememsthassk haben / der muß sodann ein) chernheilrger/ Heuchler/Pietist,Quacker wider danss ündwrllen seynnc,(r) Vieler andern solcher klagen zu grfchwe!-!

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(ipBaierus l.c. (r) Crce'iusp.io. (s) Wiih. Sevveipraefat.in Stephani Criip- issg »llMKölNgO'ri'i) i)?sHlMMcl.Amß l6ss. 8. (OM'fsivevandehcden-daegsc Propheten pag.9. {uj ErMNtrUVg tvider

WmckltrsPredigkm.p.7l. Scriver Seelen»schätz p.iv. rionc.i. p.u, is, Bottcrwcck i.c.p %.

& p /s.ri 8 >. (z) Wlnckicr unrechtmassig vcr-quackcrker guter Luchewner c-'oock p.4 5-^ pal-

sirri. (a) Vj 4. Idemommno& Auctor DerCfitltlC'»rUNZ adversusq j eum BrekiingiusAnti-Ca!ov. p.F.8.Chriii.Barth. Notificau'on dek jetztobhÜNteNMjetf.C.I I,§,i 3 .p. 7 .D.Speneruspa/Iim&alji..

9. Damit wir aber naher zur sachekommen/DcrSua. müssen wir erstlich ihre vornehmsten schriff-rker ten überhaupt crzehleN / und auß selbigen so" ' so vieszu einem zulangli-

welche damahls zu Amsterdam Lateinisch / her-nach auch Englisch / Holländisch/ und zuletztannos^.Hochteutschin gchLrauß kam / undnoch in Franckfmt und Leipzig bey Joh.GeorgLippern/ auch sonst wol zu bekommen ist. (c)Seine übrigen Schnfften sind folgende: DerLatechrsinusoderGlaubens-bekäutniß/oder Holländisch Lel^denicke des Geloofs 4Amsterd-i67;.8vo. undvrrteutschtgetruckt/Amsterd- r 679.1 r.DieaUtworr uud erlau-terung auff Bcnedict Figktru heraus ge-gebene Gegenrede/ Anrst. > 680 . Die retteung der warhew wider Ädrran Paulssiellmigen/ttnd antwortaussdefsenbuchgegen GeorgFox/Amsitt'd.8i.

Chj Vid-Coiberg i.c.p.}'oj.BohmvekJ,e.p.23.Ctioe£p.!9J-3^7- (c) Declaratip. 134 *

10. Ausser diesem mann sind sehrwcnig ge-lehrte unter den Quackern gewes N / ohne daß^.^Samuel Fischer/ alsin der Griechischen unfcvW*Lateinischen antiquitat erfahren / beschriebenwird/von welchem man anmerckungen an dieIuden/auß liebe zu ihren fielen / üNch in Hoch-teutscher sprach / ohNebenennung deßortsfin-^dct/wieauch Georg Keith. ( d) Dieser hat es Keich»

^chn'ff, dann ihre Lehren/ so vreszu ernrm $umwi* _

ießm? 0 khen begriff ihrer Historie nöthig seyn wiro/ oh- f auch zur gnüge erwicscn/so wölkn deramica rc.9 ett " ne parkheylichkeit außzerchnen. Welches an- ^ sponsione ad Baieri Dissertationem 1. contrasanglich desto nöthiger seyn möchte / je unbe-j Quahercs,&pra:cipue contra Barchjnm&c.kannter denen meisten solche Schrissten mit ih- (Amss.r68Z.-als in der antwort auff XLrmAütonbus, als den vornehmsten Lehrern ssrageulNHolland.spräche 1680. wie auch mundanführem der Quacker irisgemein zu fiyn! einer antwort auff das fiinffie begehreniDa-sinb aber meistens / wann Man I in einem büchlein Hochteukschanno r 681. und

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pflegen.

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im. Sie sind aber meistenshji ApologicaußNrmmt/kurßundinwL-

Nigen bogenabgefasset/ womit sie (sonderlichmit denersten/als der srandartö/demGteinvonBauleukeu verworssen/dem allarmund dergleichen/)gleichwol überall vielnuffft,

PMW/ivk» . v

Lateinisch ibid. und noch zuvor in dem Engl .

The universal I sree grace ofthe Gospel s asser-sedottheLigkt o£ the Gloriens Gospell ofJesus Christ , 1671.4* Jedoch wird auch noch

unter PengelchttmQuackerngkNenmtderjön-

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