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Gottfrid Arnolds unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie : von Anfang des Neuen Testaments biss auf das Jahr Christi 1688
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TH.H-B.XVII. C.xx.

»aOrMDc. böses gcfangnis geworffen worden / darinnen I Und noch neulich : wir sind imüil iu rX. er sterben müssen. ( ?) Ein andermal wurde daßwrrdenett/ die an,roch

denen LZuackern daselbst / weil sie im geeichte zu vevmtmilmanMxn/brnif^, IXX ^den dul nichtabgejogen / ebenermaffen eine beknnt bleiben/ als was sonstc»^?.!"schwere straffe auffgeleget. Cqj Sie haben a- rewredersacherrrecrenuns sii£ ****

bermitallerhand wonven ihre meynung hierin, 5 «ßrettcr» vevnSat bab!»nen entschuldiget / undhatsonderlichbarcla) bekennen / dastesbertteffalt/^"^^''aus vielen Scribeneen hergeführet / daß man! sere ..nfwS+! k 7 46 Wleu ^

auchjedcrman Du nennen könne/ und daß der £*, 11 "^elchreden und fälsch-

beseht Rom . X U. r. sich der welk nicht gleich zu * etten

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ÄZicwol er inzwischen mitandern die fache ü--mitiret / daß man nemlich mit Paulo / de-nen solche titel / die sie warhafftlg verdienen/gar wol beylegen könne, (r) Da denn frey-lich nicht zu leugnen stehet / daß hierinnen dcrfreyheit und klugheit derer Christen offt weni-ger als dem einmalgefasteneigencnsinnnachge-henget worden / woraus auch so viel anstoßund andcreübele conseguentiengemeiniglich er-folget. Was nächst dem den Überfluß undzicrrath in kleidüngen / wie auchallerhandar-tcn der spiele/ comödien/ ingleichen schertz-redenspielen/undanderenarrentheidungen /die den ChristenComödik/nichtgezieMen / anlanget/haben sie selbe auchSchertz. vor unziemlich und der Christlichen ernsthaff-tigkeit/ Massigkeit und fülle zuwicder geachtet;UNd zwar aUsLsa.III.Xlattb.V 1 . 2 s. i.Tim.II.9. 10. i.Pet.III.3.4. i.Gor.II.29 90.31.I. Pet. I. 17. Matth.XlI. 95.96. (sj Und

wider derer welt-gesinnten Prediger einwürffehaben sie also geschloffen : Dertterst/derje,mand bezeuget / daß er ttespotte treibenvndsich lustig machen moge/um feinezeitzu vertreiben / und daßer möge nieder si-tzen / essen und tnnckenohne die furchtGGttes/und auffstehenzu spielen ist einböser geist / und nicht der geist GOttes/der da säget i.Lor.X. i. Lxod.XXXlI. 6 .LoI 1 .iV. 6 . Lpbes.IV. 29 . CoI.IH. 17 . (t)

es nicht der zeit werth geachtet die müheanzuwenden und solches ferner znunrer-sücheü. Go können wir es auch versi-chert nicht übel nehmen/daß sich die leucescheuen mit diesen dingen wegen der ab-scheulich erschrecklichen larveu oderN,um-gesichrern / so ihnen diese Partheyi-sche beschreibungcnangethan/ vrelum-zugehen. rilchts desto weniger ,'cynddieje doch auch nicht zu enrfchuldrgcn/die da lieber unser glaubcns-bekäntms

^us unserer feindehänden alsaus denun«serigen / als diewir doch an» besten wis-sen was wir glauben / annehmen wol-len. (x)

/ u) Will* Caion Mätelyke OndctsocketP ag. 19. Conf. id*m Beschirmung der an,schuld pag. i+.Crocsius pag.151. (xj Echlüs,fei, pratfat.

(p) Croesius Lib.l, Hist.Quak. p. 217, /q) Ibid.(r) Barclajus Th.XV, §.4. p-394.Schlüssel,n. 16. pag. 47. (s) Barcl. i.c.p.+o«. (t) Will.

Cakoo.Wort zu rechter zeit?.;.

55. Es erinnert uns aber der enge räum all-hier abzukürtzen / und nur noch einige umständevon dieser Historiegantz kürtzlich beyzubringen/deßwegen die noch übrigen puncte ihrer lehre hierIhre kia, vorbey gegangen werden müssen. Auß denengen über bisher angeführten Puncten aber mag ein cr-Ihrevtr, leuchtetet leser selbsten nachseinemgewiffen ur-te«ndrr. tbeiteii/ob und worinne von diesen leuten denenhäuffigen und gemeinen anklagen zu glaubensey oder nicht. Die fleissige zusammenhaltungihrer eigenen schrifften mit ihrem gegenpartmöchte zweiffels-freygarvielentdccken / wasbißhero darinnen zu viel geschchen wäre. Sieselbsten haben sich vorlängst über so viele falscheanklagen/ Verdrehungen ihrer wotte/ bösen arg,wohn und dergleichen öffentlich beschweret.Derselben Zum exempel/wenn sie geschrieben : EssindUrsachen solche nachreden von ihnen ausgespren-get/ welcheuneer Lhristen nicht einmalsollten genettnetwerden : Und weil die-se gerächte geglaubet / oder dock» bey demgemeinen mann gering gehalten werden/so werden sie verhaft und geschma het. (u)

unduu,

gründ.

56. Cs ist auch aus genauer Untersuchungund erwegung derer schafften/so in diksersachcpro und contra Von ansang biß jctz» bektwt

worden / allzuklar/ daß diejenigen anklagen/welche zumahl in den ersten jähren wider dieOuacker xubliciret worden/ mitdcrzcitoffm-barlich falsch/ und erdichtet befunden sind. Al> Eicheso daßdergletchcn vorsetzlichcunwarhkiten nichts?/allein vor GOttunverantwortlich/und unter^LChristen unzulässig / sondern auch ihren mhe-ridcn/bern selbst schimpfflich und beschamens werthseyn möchten. Dahin dcnnumer andernge-mgmci,höret / was von einem gewissen pulver ohnedacht geschrieben worden / wodurch dieQua-A"'cker andere leutczitterend/ und also zu Quackerngemacher hatten, (y) Ingleichen wennson-Wegmderlich in Engellano von ihnen gesaget wor-vcrach'den/als ob sie wie dasvicheohnegebettundan-A..^dere geistliche Verrichtungen untereinander leb, 8ten/wcil man sie nicht öffentlichbeten sehen, (r)

Ferner / daß sie miteinander in unzucht undMziichi/greulichen fünden lebten/ und die weiber gemeinhätten / wenn sie nur der vermeinte Geistdazuantriebe, (a) Womit die oben angeführteZeugnisse von ihrem uasiräfflichen leben nichtkönnen verglichen werden. Und wenneinigegarsievor Arbeisten schelten wollen / oder zumwe,^K",nigstmvor Vctstcn/ oder auch sagen/ daßsiemit ihrem vorgegebenen inwendigen licht die undleute von aller Religion und äufferlichen Got,HL>°>>-ät.tesdicust abführten : (b) So ist es haupt-sächlich von einem solchen vorgeworffen wor,den / welchen der Öuackerihrcgegnerselbsten .vor eigen lügenhafftigen und liederlichen^"Stribenten erkläret haben / (c) nemlich^,.dem Auctore der Frantzösischen Histoire Ab- t j n , fl0 ^rege« de la Naiflance & du Progrez duKou -lofcg

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