Von denen i^Men.
L£XXVUI.
glauben und liebe GOTTes bekehret seyn/** M DC " daß also der neue und Evangelische bund von. jenem alten Israelitischen wesendlich unter-schieden ist. (o)
(:r,) Vid. Yvon 1. c. Parte III.LcIV.ap.274.ad5nemübri. (n) Declarat. Fidei Cap. 1JI. p. g 7 ,(o) Essentia Relig. Christ. Cap. XVII, p.176.& omnino in Libro de Foederum DEI difteren.tia supra nominatus 8c Declarat. Fid.
130.
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p. IJ9
p if. Und dahero sind die beschwerungenüber diePabadisten entstanden/ „daß sie sich„emgebildetgehabt/sicfilbst waren nun dieje-„nigen / von denen man den ansang und das„Muster einer kirchm-reformarion erwarten„ müsse/worauffsie sich auch am allermeisten„befleißigten, (x) item: Daß ihrekircheal-lein aus gantz heiligen und wiedergebohrnen»lcuten bestünde, (a) Und was dergleichenanschuldigungen mehr bey ihren gegnern vor-kommen. Hingegen hat Labadie selbst baldLabadie^ anfänglich sich alsodavon erklärt: „Jchpra:-bekantnuß „rendire keine tefotmation in der wahren lehrebcss-nina/Kecormirren Gemeinen/aber wo! im le-^ ^„ben und sitten/ in der praxi der öffentlichen„ und sonderlichen pflichten dergottseligkeit / in„cmffnehmung der glieder der Gemeine / in„austheilung und gemeinschafft der Sacra-„menten/in anhörung und frucht des Worts/„und andern solchen punsten. (r) Da eraberdvn der NUN dißfals kein gehör gefunden/und nicht al-spalkiing leindeswegen sich der gemeinschafft entzogen/tindabson' sondern auch von den Uekormirten selbst aus-dcrung. geschloffen worden: hat er sich von derabson-derung also herausgelassen: „Jchprotestire/„daß ich keine fpaltung verlange/ohne wegendes irrthums und der laster: ich wünsche und„verlange nur/ daß Jerusalem von der fünde„gereiniget / und Babylon endlich gestürtzet„werde/so verursache ich auch kein bösesicbi-„ sma, sondern ich leide es/und hab es erduldet„von denen/die sich nur über mich beklagen/.„die meinem glauben / gewissen/ reinen eiffer„und predigamte das rechte unrecht gethan:„da ich doch allezeit nach der Vereinigung und„einigkeit so wol in der gottfiligkeit als in der„lehre aerrachtet/auch nichts anders gewun-„scher/oder noch wünsche/ als daß die letzten„ Christen eben solche waren / dergleichen die er-„sten gewesen/welche ein Hertz und eme fiele„waren/damit sie auch thunwie sie glauben/„und ihr leben nach ihrer lehre einrichten mo-„gen. («)
(p) Crcesiusl. c.p. ii 4 - (q) SeilerusAnabapt. Lar-vat. P. I. p- 105 - (r) Protestat, p. 62. (s)
Ibid. p. S2. 63 .
cv> rt „ 16. Hievon handelt ausführlich seine
dcheidung schrifft/so er unter dem namen
/er bösen Bedx separati Anno 73. publiciret. duttum
von den judicium de justa bonorum lecessione, &c. JO
frommen. auc b deutsch heraus gekommen: hem-
m ( tmd nothwendige spaitung odemechtfttti-a f mtZtun rechtmäßiger abfonderung
:i «fätn ««» d-»
■nm nimma und gememfchafft betreffend.Wie auch dieschrifft / so an Yvons lehrevon der
muffe MitaNgeheNgetist: hckeditatievangustr.
Anna de V^ecr , over de scheyding der goede van
de quade, ten aensiender kerkelijke gemeyn-:uEtMnc'chap,en bysonder in her heylige Avontmael bisi m dc.*
Von aus-, theiloug
.. v.v. wahre glieder dew-dcsAbenb.
tirchen eingesetzet/und auchsolchen allein aus-" mahls,zutheilen sey/wie ihre eigne Worte lauten/ (t)iinö in der letztgedachten Meditation weitläuff-tlgerzu sehen ist. Wie denn des Petri Yvons baßcs nurgrosses buch in 8vo durchaus davon handelt/gS'l'grdasHerltgevordie Herligen g enant/ wor-^ ^ ''m er im ersten theil diesen satz in 19. capitelnnach einander ausführet / im andern theil dieemwurffe in 14. capiteln beantwortet /und sodann folgends von den wahren gliedern der kir-nen auch ex profesto handelt. Und also ha-ben die andern cbenfals dieses fast ihr haupt-werck mit seyn lassen/daß sie von dem rechtenund abgesonderten gebrauch des Abendmahlsihren sinn an tag gelegen (u) Gleichwie sie ineben solchen fihrifften über die liederliche gemei-ne administration des Abendmahls geklaget/so wol als siewegen dergleichen nachlaßigkeitbey der Tauffe gar vieles erinnert haben, (x)
(t) Declarar.Fid. Cap,XIV.p,U4- (u) Vid.Schur-mannia in Epist. p. ff. r. Catechesis MStaap.Stokmannuin Ha;r. p. 2U. Schlüterus Lib.deRegenerat, p. 20. seqq. kurtze Glaubcnscrklär.p.66,seq. (x) Yvon Leere van den H. Doopen desselfs fuyvere ßedieninge p. 32, seqq.
17. JndergedachtenmaterievonderTauf-fe sind sie auch von der gemeinen lehre der an-dern Protestanten ziemlich abgegangen / wasanbelangt die Personen / die getaufft werden sol-len. Denn da fetzten sie zwar überhaupt /daß Von derdie tauffe allen wiedergebohrnen / sie seyn groß “ tauffe/.oder kleinzukomme: sie erinnern aber doch die- ^ses dabey: Mir bekennen/daß die erste kirche"^"nicht übel gethan habe / wenn sie die tauffebotmne«bißweilen auffgeschoben / nicht allein biß sie "gehöre/etwan nur erwachsen gewesen/sondern auch' nicht vorsolange / biß sie offenbare kennzeichen ihrer -kiuder.wahren geistlichen Wiedergeburt dargeleget."
Wir könten auch dieselbige praxin.wennsie"annoch unter den Christen wäre gar nicht'"mißbilligen / weil sie nicht gefahrlich / auch "nicht zu besorgen wäre /daß ein solch heiliges"zeichen /so in dierapuse hingeworffen und übel"angewendet würde, (z) Und dieses haben sieanderswo mehr ausgeführet / (a) auch in ih-rem Catechismo ausdrücklich gesetzet / daß die"kmdertauffe nichts nütze sey / und weder be-"fehl noch exempel vor sich habe. (t>) Jedochbrauchen sie diese cautei darbey/damit mansienicht vor Wiedertauffer halte / und sagen:
Wenn auch gleich in Mittheilung der tauffe"dieser mißbrauch und irrthum begangen wa-"re/ daß ein kind ohne solche zeichen getauffet"worden / so därffe es doch deswegen nicht "wiedergetauffet werden/weil einem unglaubi-"gen ohnedem die tauffe nicht noch einmalge-"höre / einem glau bigen aber das wiedertauffen "hernachnichtshelffenwürde. (c)
(2) Declarar.Fid. Cap. Xli. p. U 4 . iJ* l-l ^id. p.
^ 78. Labadie voll der Gelbstverlaugll. Cap.
NX. p. 20Y. seci^. Yvon Estenria Relig.
Christ- p. 239. 313. & omnino Libro Leere vanden Doop p. 1. seqq. Schliiterus deRegener. p.
(b) MStus ap. Stokmannum 1 . c. (c)x 3 Declarat.
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