V 0 N betWLabadiffetU
ÄDc C ' afficirt dtehertzenderaußerwählten/ be-
exsxvul. weget sie/ bekehret die feelen /verändert/erneuere / drucke« die himmlische war-heiten ein/ gcusr die liebe in sie aus / undverknüpffet also die außerwählte crea-tur mir ihrenSchopffergantz tnnigstundliebliiHst. U»id dieses ist eigentlich dieareund weise / wodurch sich GGkk Offen-nach um bahret und mittheilet : welche auch oh-liwm ^ ne zweissel von anflrng der welk her
mittels/ einerley gewesen / obgleich die Mittel un-kerschiedlich/ welche GOrr zu allerhandzerren zu diesem Zweck weißlich Verord-net: gehabt. (g)
(g) Ibid. Aphor.V.VI.VlI,IIX.p,il 4 .22j.
oud auch 20 . Unter diesen mitte!» ist die heiligeaus der Schrisfc das vortrefflichste / so wol mtrifft westn und Göttlicher materie/
n-. »eMlich der himmlischen warheic / alstnihrer formt oder derl elben auffzeichnungdurch den Heiligen Geist.——Aber einsolch Mittel ist weder absolut nothwendiggewesen / ist es auch nichtjeytund kaues nicht seyn. Denn die bezeugung dcrhimmlischen warheie/ und desvollkom-M men willens GOtkes von der menschen, ^ j, seligkeit ist nicht nothwendig an diesesob»^-b. Mittel gebunden. EslebecannochIE-ioiute sus Christus / undkan ebensowolvomnotbweu, hitnel die seinigen unterrichten / als da errigkeit/ noch auserden lebke.Und es ist so fern/daß idurchdieabwesenheivseineslerbes / demprivilegio und leichten zugang der gläu-bigen zu ihrem Meister er-wäsabgegan-Milber genwäre.daßvrelmehrdekwegnunvielHTrr gebahnter und die »nterweisungs- arkwol selber^bl leichter ist. Dieses glaubet der/wel-cher der Schrisfc glaubet / diees offc be-zeuget. Es weiß es derjenige/ welchermrcLhristo rnNtgstvekelNrgekist/uNdihnals seinen allerhöchsten und emigen Leh-rer genossen hat. Ja der jenige wird em-pfinden/ der inder Verleugnung stin selbstund gantzlichm anffopsserung Christisich wird angelegen seyn lassen aN dessenmund ZU hangen. So sey es demnachferne von uns/dre wir fine gNade ohn un-terlaß erfahren/ daß wir fernem lebendr>
?r-
könne.
«e / daßwirseinemegette»» munde weniger Zuschreiben / als wrrderfederstrnerSchreiber beylegen l Darurn vertheidigenwir beständig Und unerschrocken feinehöchste Herrlichkeit / daß wenn gleich dengläubigen dieses buch mangelte/doch dieGöttliche lehre nicht mangeln würde.Sie würden ihren Lehrer doch allezeitbey sich haben/ der sie na<foseinen unwan-delbaren Verheißungen von feines Va-ters willen volliff und gNUgsam unter-richten würde. Wer Christum nicht ver-leUgnet/der bekennet biesee. Und wer denvorzug eines Christen kennet / und be-wundert / der faster esMltgantzemher-tzen. (b)
(h) Ibid. Aphor. IX. &XII.p.227.22*.
ai, Nächst dem findet mgnbey ihnen von
der Vollkommenheit der Schlifft diesen aus-3^«oe.druck: wir sagen nicht / daß alle x-rticulierc warheie GGkkes in die heilige Daß dieGchrisse nothwendig und ausdrücklichScbriifteingeschlossen sey. Denn weil die <5ott<ffin/lichen warhereen unendlich find / so kon» ^
nen fie nicht in eiugeschrenckte gränzeneingesperret werden, wir sagen auch>»MMt/oaß alle sonderbahre Wahrheiten ^Gottes-allewege seines Geistes/lmd al-tv«rhc>le arten seines willens über diese und jeuewnpnvz«menjchemkrnder/ welche doch nochwen-s«-» Mdig vOnihnen mästen angenommen wer-den / in diesem bucheausdrücklrch undmit klaren Worten angezeiget werden.—Dahero warnen wir euren jedweden sich Auch nitvorzusehen/ daß er Nicht in Übereilungiaallemund frevel das jenige alsbald verwecffe^E"Und verdamme / was ihm nicht gefällt/ dm undund wasftmverstandNicht billiger: In-appiic.rtgleichem daß er das jenige nicht zurü- werde»cke stosse Oder verfluche / was ihn nicht^E.alsbald scheinet mit der Gchristt über-zukommen / denn er würde sich osstschwerlich versündigen / wenn er sichdieses Unterstünde / und würde viel-leicht unter dein vorwand eines Bibli-schen spruchS sich schrecklicher Gottes-lästerungen wieder GGtt schuldig ma-chen. Dahero er nicht alsbald verab-scheuen darff/ wovon er nicht Göttlichüberzeugt ist./ daß es der Schrrfst zuwi-der lauste. Es »nag ihm guug seyn /daß er glaubet und annimmt/ wasGott dusch den Geist der wachere sei-nem heryeN wahr zu seyn eingedrucket/und lauterlich bezeuget hak. (0
(i) Ibid. p. 228,232.
22.Endlich was dieauslegung dir Schlifft/ Von -e«ittaleichm die annehmung und gewrßheit veror/ derGöttlichen wachciten berriffk/haben sie sich der-fleach.gestalt erkläret:" Der gründ des Glaubens beyden Gläubigen ist dreyerley : Gott / der seine “warheit offmbaret/stin geist- so ferne er sie den"hertzen eindrucket/ und endlich die ewige war-"hetr selbst/welche sich in ihrem eigenen lichtereinen auaen bichtlich zu sehen giebet / und- 'durch ihre krafft und würckuNg von demj n,.-"gen/welcherihrcn sinn und lebhaffte axplica-'-onr auch
!tionemvfindet/ukischwerbeppflichtungerhätt/^N
Gott ist ohne zweiffel wol werch/daß seine wgr-''^heil um seinetwillen / und wegen seines unbe-"weglichenunbetröglichenzeugniss.sangenom--men werde/eroffcnbare sich auch wie er wolle."
— Jstesmiüeinttngläubigtn hertzevgnug/ "daß Gott seinewarheitausscrdtMftlbcn offen-"
OmkL und bekrüfftiget hat: so sagen wir mit"noch viel grösserm gründ/daß der eindluckdes"H.Geistes dazu übrig gnug sey. Denn dieser ist"nichts anders/ als die inwendige stimme und "oaszeuqttiß Gottes / so diewarheitnaherund"innigster ostevbahrct/ als welcher sie warbaff«"tia dem hertzen einschreibet und eindrucket."
Nun aber zeuget derH.Geist von sich stlbst am"
vollkommensten: So ist also kem grosser zeug-"
rnß als das seinige.-Die Göttliche war-"
he-tistauchsobeschaffen / daßstederallerg^-