Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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xvij.Sygl

Chronica der Keyser und weltlichen historien

Ein außzug aus dem Theürdanck von dem durchletichtigen Chronickwirdigengetbatten vnd friegen Beysers Maximiliani nach odnung.

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Leer nun die wunderschöne tochter des herzogs vo Burgunds sumeclichen gemahel genummen het/ ist dardurch geschehe/ daser ein erb des lands worden ist/ vnd die grens seiner landtschafftauff das weytest erweyttert hat/ welchs sein cnicklin noch heutgeniessen vnd inhaben.

Wie glückselig er aber nachmals in all sein anschlegen vnd trieMaximilia gen gewesen sey/ zeygt gnugsam an der auffgenummen krieg wider die Honni/ der erft. goier/ ja auch die Picardia wolein zeugmag sein/ die disen mit grossem lob fürjren herrn/ überwünder vnd obliger erkent.

Der and sig Als bey der stadt Terrauona ein grosse macht wider in gerüst kame/ liefferin entgegen mit einem kleinen zeng/ vnd nach langer zweyffelicher schlachtwarden die feind aus anleyttung eins solchen hörfürers/ geschlagen/ vnd blibalso der syg bey deskeysers volck/ als.riij.tausent feind erschlagen worden.Der dit sig Zwischen dem Reyser vnd herzogen von Geldzien bzañ ein befftiger krieg/als bald ließ der Reyser wider disen widerspennigen herzogen ein hozverfamslen/ vnd ein kriegßuolckschreiben/ fürt dise ins feld/ vnd zwang den beengstigten/ vnd mit mancherley plagenbehafften herzogen/ von den grenzen seineslands zu weichen.

Der i sis Züdiser zeyt ward der Bischoff Traiectensis/ der hefftig auff des Reysersfeytten war/ vonden seinen gefangen/ vnd gefencklich behalten/ das dem Reyfer feer übel gefiel/ fieng bald an Traiectum/ das ist Verich zu belegern/ zu beschiessen vnd stürmen/ biß sy den Bischoff seiner cern entsetzt/ wider einsetzten/vnd in für ein herrn erkenten.

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Was folich sagen von Flandern / die Rey.Mar. vngehorsam/ seinen einigesummitsampt dem gepiet gewaltig gefangen iñhielten zu jrem grossen verderben/ welch thate der Reyser nit weniger mit greülichen/ dan mit gerechte waffengerochen hat.3uletst/ als er nun ein wirdig belonung jrer begangen übelthat die feind genumen haben/ erachtet/ seine sun widerüb gesund empfangenhet/ nam er die Flandern / als sy jmzů füssen fielen/ vnd gnad begerten/ widerumbzugnaden auff.Der- vi- sig Tit so gar lang darnach/ warffer vnder sich mit wózlicher syghaffter handLeodienses/ des auch voz vnd che nit geschehen ist/ dan sy auff bedeparthey zuwaffen griffen/ vnd ist also in der Leodiensischen gegend ein hefftig treffen gepufchehen/ aber der syg leichtlich bey dem Keyser bliben/ der als bald den außgetriben Bischoffen wider einsetzet/ vnd alle dise gepier vnd herschafft inseingewalt empfieng.

ich citro

Ser vi sig Als die von Flandern im glauben nicht füßhielten/ sunderein neüwen widthatwillen fürzuneme sich vnderfienge/ hater disein kurzer frist/ wiewol nicht onblut vi niderlag der seinen/ in die stadt hindersich triben/ also die treüloßenvnd straffwirdigen gezwungen sein willen zu thon/ sein geborzů volstrecke.Dervis- fig zu diser zeyt/ als etwa ein feindtschafft vnkrieg zwischen dem Keyservükü

on blut

nig von Engelland sich woltereygen/ hater dise( wie er dañ ein rathweiß manwar durch billich fridlich vnbiderlich fürschleg vnd geding/ abgraben/ danerachtet/ er wolt mit disem rath ein starckemaur wider all andere feind zurich ten/ vnd gegen andern defter stercker sein.

Derir fys. Als er nun sein tochter/ die er erlediget/ yet wider dem künig vo frackreich zeytlich sich beratschlagt het/ das er die vor lang empfange vnbillicheit/

doch