142 Drittes Kapitel. Zur Psychologie des Autographensammelns.
Baisse nach sich. Eine solche Zeit geringer Nachfrage bei großemAngebot machte der amerikanische Autographenhandel im Jahre1913 durch. Walter R. Benjamin begrüßte damals den Preis-abbau, wie er sich bei den Versteigerungen der Sammlungen Dan-forth und Haie in Philadelphia zeigte. „Das gefällt mir,“ sagter in einer Betrachtung über die Ergebnisse der beiden Auktionen,„denn ich habe mich niemals für die Beschränkung des Auto-graphensammelns nur auf sehr vermögende Leute eingesetzt. Derwahre Sammler verfügt gewöhnlich über bescheidene Mittel: erkann weder Stücke erwerben noch sich ihres Besitzes freuen, wenndie Preise zu hoch sind. Wenn die Vorlegung eines schönen Stückesnur dazu dienen sollte, ein Bieten ins Uferlose zu wecken, so bleibtes besser unverkauft.“