Vom Wert der Autographen.
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dour und der Gabrielle d ’Estrees mit Tausenden von Franken aufgewogen. In England zahlt man übrigens gleichfalls hoheSummen für Briefe der Lady Hamilton , Lord Nelsons Geliebte.
Die ungeheure Geldentwertung der Nachkriegszeit nötigte diedeutschen Sammler mit bescheidenem Einkommen zur Beschrän-kung auf ein Spezialgebiet im Rahmen vaterländischer Geschichteoder Literatur und zur Veräußerung ihrer ausländischen Auto-graphenbestände. Nicht engherziger Chauvinismus, von dem sichdie — häufig international gerichteten — Sammler frei wissen,sondern die wirtschaftliche Notlage ( der minder Begüterten brachteden großen Vorrat fremdländischer Autographen auf den Markt,von dem sie sofort in ihr Ursprungsland zurückkehrten. Tolstoi,
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Dostojewski und Gorki freilich traten die Reise über den Ozean an,wo eifrige Sammler ihnen liebevoll ihre Mappen öffneten.
Da sich die von den oben gekennzeichneten Momenten ab-hängigen Autographenpreise nicht annähernd fest fixieren lassen,so ist eine tabellarische Übersicht über die Preissteigerung in denletzten hundert Jahren — d. h. in dem ersten Jahrhundert deseuropäischen Autographenhandels — übe flüssig. Dennoch dürftejeden Sammler eine knappe Übersicht über die auf den wichtigstenVersteigerungen erzielten Preise gewiß interessieren.
Abraham a Sta. Clara ....
. . . . Notiz
5 ZI.
2
30
Adelung.
. . . . Bf.
Va S -
2
30
Alexis, Willibald.
. . . . Bf.
1 s.
unverkauft