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baseM begraben worden, den nahmen yavrn-, otr t>briiee eraeußt sich unweit Laval m den siuß Mayenne.
Jt'wt, descript. de France tom. V. Martimhe.
*Ernesta Augusta, eine Anhaltische Printzeßin , Christianii, Ostens »i Aichait-Bernburg rochier, war an. 2636. den 23.L'mu P,ön im Holsteinischen gebohren, brachte es nebst erler-nun« der Französischen spräche in der Lateinischen so weit, daßfie solche nicht allein wohl reden,sondern auch artig stillsitze briefeschreiben konnte, wie sie denn auch viel schöne schriften und ver,en Lateinischer und Teutscher spräche aufgesetzt. Nächst diesemlegte sie sich auf die Griechische rind Hebräische spräche, und er-langte darinn eine ziemliche wissenschafft. Sie schrieb öftersganüe predigten nach, rrnd hatte ein so gutes gedachtnis, daßsie dieselben oft von Wort zu wort nachzusagen wußte. Im 21.jähre wurde sie an einer schwulst kranck, und starb daraufdenoct. an. 16,9. Beckmanns hist. des Fürstenthums Anhalt,üb. III. p. v. cap. 4. ?. 17 2 ·
* Ernesti, ( Hicron. ) ein Professor Lingg. Orientalium zuKönigsberg , gebürtig von Erfurt , wurde hernach Pfarrer undErS-Priesm zu Bartenstein , und starb den 8. april an. 1657.Man hat eine Hebräische Grammatic von ihm. Witte.
* Ernesti , (Joh. Christoph.) war zu Keula im Schwartz-bmgischen an. 1662. gebohren, studirte zu Wittenberg , wo erauch nachgeheuds an. 1710. Theologias Doctor worden, wardnach Plänen bey Arnstadt als Pastor beruffen, von dar nachGrvß-und Klein - Brüchtern , starb endlich als Inspector zuTennstädt au. 1722. den n.aug. nachdem er viele Disputatio-nes , als de Bibliis Polyglottis ; de Antiquo excommunicandiRitu, Wittenberg 1Ö87. de Eusebio Pamphili, ib. 1688. deDialogis Doctorum veteris Ecclesite ; de absoluto Reprobatio-nis Decreto, Wittenberg 1688. de summo Eruditionis Fastigio,Wittenberg 1718. de Eruditorum Cunctatione in componendislibris,ib. 1717. &c. geschrieben. Unschuldige Nachrichtenan. 1722. p. 500. s e q.
* Ernesti, (Joh. Henricus) ein Philologus , gebohren ami6s 2. den 12. mertz in dem dvrfe Königsfeld unweit Rochlitz 1«llwo sein satter Daniel Ernesti, des bekannten Jacob DanielErnsts druder, Prediger war, studirte zu Altenburg , zog an.1S70. nach Leipzig , wurde daselbst an. 2672. Baccalaureus,tmhsttl. 1674. Magister Philosophiae , an. 1680. Facultatis Phi-losophie* Assessor, und Sonnabends-Prediger, wie auch Con-rector der schule zu St. Nicolai ; an. 1684. Rector der schulezu Thomä; an. 1691. Professor Poeseos; an. 171;. Acade-mia: Decemvir , und starb den 26. oct. an. 2729. an einemstecksiuffe. Er hat 3 7. Panegyricos geschrieben, die er jährli-chen auf die philosophische Magister-Promotiones Verfertiget,ingleichen Compendium Hermeneuticae profanae ; Commenta-tiones novas in Cornelium Nepotem, Justinum, Terentium ,Plautum & Curtium; Poesin Barbaricam ; Dissertationes deoVo^yiet Parentum in Liberos ; de Plinio Laude fui gauden-te ; de Crudelitate ; de Pharisaifmis in libris profanorumScriptorum occurrentibus ; de Orationibus in libris N. T.de Historia Ananite; de Regulo ; de Sportula Romanorumquotidiana; de Anima Mundi ; de Polyhistore Barbarico &c.auch in Manuskript ein Lexicon Curtianum und 'o^iS-oxjaxpiai,Ovidianam hinterlassen. Programmata fmebr . <Zel. Zeit. an.1729. p. 791· seq.
Geistliche Churfürsten und Ertz-B»schöffe:
, Ernestus, Ertz-Bifthoff und Churfürst zu Cöln , war derjüngere Printz Aioerti V. Hertzogs in Bayern , gebohren an.im. Er ward an. r 969. zu Freysingen, an. 2571. zn Hildes-beim, an. r zßo. zu Lüttlch und an. 1986. zu Münster , Blschoff.Zu dem besitz des Ertz-Stifls Cöln, dazu er an. 258;. erwehletward, konnte er sogleich nicht gelangen, indem der abgesetzteChurfürst, Gebhard von Truchses, in guter Verfassung stund;dahero das Capital sich genöthiget sahe, 9000. Spanier ansich zu ziehen. Ob nun wol Gebhard in dem folgenden jähresich aus dem staube machen muste , nachdem er Bonn durchverratherey verlohren hatte; so machte doch der Niederländischekrieg Ernesio viel zu schaffen, indem der Holländische General Martin Schenck sein gebiethe nicht allein unaufhörlich beun-ruhigte , sondern auch die vestung Bonn überwältigte. Ergieng also selbst zu dem Hertzoge von Parma, der dazumal inden Niederlanden commandirte, und hielt um nachdrück-liche hulffe an; wie aber selbige nicht alsodald erfolgte, warer willens, sich wieder nach Bayern zu begeben, von welcherresvlukivn ihn aber der Papst abmahnte; dahero er sich gefal-len lassen muste , den krieg fortzusetzen, bis er sich durch die Waf-fen ruhe. verschaffen konnte. An. 1601. nahm er seinen Vetter,Serdmandum aus Bayern , zu seinem Coadiutor an , starbaber erst an. 2622. zu Arensberg in Westphalen, nachdem eri,. Norte: IEsu, du söhn David, erbarme dich mein Iunterschiedene mal widerholet harte. Strad. de B. B. P. II.•Jl e ‘t· de bello Colon. Cbytrai Saxon.
, Ertz - Blschoff zu Magdeburg und Blschoff zuHaiverstadt, ein söhn des Churfürsten zu Sachsen Ernesti, vondessen gemahlin, Elisabeth, einer tochter Alberti III. Hertzogsevn · Er ward gebohren an. 2466. Zu dem Ertz-dWum von Magdeburg gelangte er den 22. jan. an. 2476.
und zudem Bißthum von Halberstadtjähr hernach. Zwi-schen ihni und der stadt Halle entstunden an. 2477.. allerhandjrrungcn , daß endlich sein vatter sich genöthigt sahe, diesenort mit gemalt zu bezwingen, welches den 28. iul. oder, wieandere schreiben, den 20. scpt. an. 2478. geschahe. Das fol-gende jähr den 20. jan. hielt er einen landtag auf dem schloßzu Giebichmsteln, da unter andern beschlossen ward, die Mo-ritzdurg zu Halle zu bauen, um diese stadt dadurch in dem zäumzu hallen. Den 27. jun. desselben jahrs legte er den ersten steindarzu , und den 2z. may an. 1484. ward diese vestung ohne dieallergeringste Unkosten oder frohndienste seiner Unterthanenvollendet. Inzwischen hatten auch die Halberstadter widerihn rebelliret, welche er aber, durch nochnialigen beystandseines vatters , an. 2482. an. 1484. und an. 2486. demüthigte.An. 1488. gerieth er in einen heftigen streit mit der stadt Mag deburg , welchen aber seines vatters bruder, der Hertzvg Alber-tus , gütlich beylegte. An. 2492. trieb er die Jüden aus Mag deburg . An. 2501. schickte er dem Könige Johanni vonDa-nemarck hülfs-ttouppen wider die Dithmarsen. Das nächst-folgende jähr cvpulirte er in eigener person den Churfürsten vonBrandenburg , Ioachimum I. mit der Printzeßin Elisabeth, einertochter des öbgemeldten Königs Johannis. Im übrigen ließer hin und wieder stattliche gebände aufrichten, insonderheit aberdie cavelle sub turribus in der Dom-kirche zu Magdeburg in dieform bringen, worinnen dieselbe noch heutiges taaes zu sehen.Als es mit ihm auf das letzte gieng, wegerte er sich, die vonden Magdeburgischen Capucinern ihm angebotene gute werckeihres klvfters anzunehmen, und starb zn Hatte den 3. aug. an.
2^12. Adam. Remp. calendar. Saxon. Amersbach. chron.Magdeb. Seckendorf. hist. Luther . Brotuff. Hondorf. Wiike t
Sachs. Nepos.
Ernestus, Ertz-Bisthoff zu Saltzburg, war der dritte fohu
t ertzvgs Alberti IV. in Bayern , und Kunigundis, Kayftrseibraei III. tochter, gebohren an. 1900. Er war noch min-derjährig , als sein vatter an. 2508. verstarb , und muste gesche-hen lassen, daß der mittlere bruder Ludwig dem altern Wilhel-mo wider die verordnung des vatters, welcher mach dem rechteder erstgebnrt succedirt haben wollte» einen grossen theil desHertzogrhums abtrotzte, er aber dabey leer ausgieng. Nachdemer in anführung des berühmten Aventini und anderer injureund andern mathematischen wissenschafflen, besonders aber inbergwercks - fachen eine gute wissenschafft erlanget , hat erunbekannter weise eine reise durch Franckreich, nach deren endi-qung er an. 2927. zum Bisthoff in Passau erwehlet wurde, beywelchem amt er sich das lob eines haushältigen und gütigenHerrn erwarb. Erhielt es bey damaliger religions-änderungmit seinen brüdern»und kehrte vor sich alle Mittel vor, sein Biß-thum von Lutheri lehre rein zu behalten, wodurch er sich insolches ansehen brachte, daß er an. 194°. nach absterben Mat-thai Langst, Cardinals und Ertz-Bischoffs zu Saltzburg, diesesErtz-Bißthum erhielte. Er legte aber an. 1594. die Ertz-Bi-schöffliche würde wieder nieder, und brachte sein leben bis an2960. in einsamkeit in seiner erkauften Grafschafft Glatz in Böh men zu, welche nach seinem tode an Albertum V. von Bayern fiel. Adlzr. P. II. lib. X. ad an. 1916.
Ernestus, erster Ertz-Bisthoff zu Präge, war aus dem ade-lichen qeschlechte von Pardowitz entsprossen, und erhielt dieErtz-Bischöffliche würde an. 2344., nachdem er eine zestiangBischoff daselbst gewesen. Seine fröminigkeit und andererühmliche eiqenschafften brachten ihm solches ansehen zuwege,daß er nicht allein von dem Kayser in den wichtigsten Ambassa-den gebraucht ward»sondern auch nach dem tode InnocentiiVI den Päpstlichen thron bestiegen hatte, wo er nicht ein aus-länder gewesen wäre. AIs er sich an. -; 64. in Bautzen bey demKavstr befand, überfiel ihn eine todtliche kranckheit, weswegener sich auf das schloß Randnitz bringen ließ, und bald hernachdas zeitliche daselbst gesegnete. Balb. miscell. Boh. dec. 1 . lib. IV.Hagec. ehr. Boh.
Churfürsten und Hertzoge zu Sachsen :
ELMMs, Churfürst zu Sachsen , der stister der Ernestini-fchsn ume, war «n söhn Fr.derm II. des sanflmütbigen,welchen chm dre Ertz - Hertzoqm Margaretha von Oesterreich an. 2441. den 29. mart. gebohren. In seinen jungen jährenwurde er nebst seinem bruder, dem Hertzoq Alberto , vonKuntzen von Kauffungen und denen, so es mit ihm hieltenBernhardo von Trebin, Wilhelms von Mostn, Wilhelm'ovon Schonfels und andern, durch verratherey eines küchcn-jungen, Schwalb genannt, aus dem schlösse zu Altenbura.da der vatter Churfürst Fridericus abwesend war, und iinwi'scheu die zurück gelassenen diener sich besoffen, aeraubet Astlein da Kuntz von Kauffungen mit dem jünger» Printzen Alber-to sich gegen Bohmen wendete, traf ihn in dem walde bey El-terlein ein kohier an, welchem es der Printz offenbarte dnSer Churfürst Friderm des sanftmüthigen zu Sachsen Mn,und von Kuntzen von Kauffungen heimlich durch gemalt ent-führt worden wäre. Darauf dieser nebst seinem gehülffen, Kun-tzen gefangen nahm, und den Printzen in die freyhcit letzte.Ais nun der von Mostn und Schönfcls des Printzen Albirtrerlosung vernahmen» schickten sie auch Ernestum wieder zurück,nachdem er thuen vorhero stcherheit ihres lebens versprochen
hatte.
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