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stücke von seiner künstlichen arbeit. Darunter ist auch ei-\c sehr qrosse tafel, auf welcher der Adel und derKriegs-Rathb saaier stabt gemahlet ist. Die Personen sind in lebcns-grosse,und alles ist mit so vieler kunst ausgearbeitet, daß wann manauch nur dieses gemählde von ihm hätte, es schon genug seynwürde, seinen nahmen zu verewigen. Houbrakens lebender mahler.
'. Everdingen, (Johann von) ward zu AIckmaer qebohren,war auch ein sehr geschickter mahler, trieb aber diese kunst mehrru seiner lust, als um seines Nutzens willen, weil er ein amthatte, aus welchem er schon leben konnte. Houbraken.
'Everdon, (Sylvester de) war Cantzler in Engelland, alsna» ir46. zum Bischofs von Carlile erwehlet ward, welchesamt er aber erst den?, fedr. folgenden jahrs antrat, weil erßch wegen seiner vorgeschützten unwürdigkeil, die er sich her-nach öffentlich vorrücken lassen muste, nicht eher dazu entschlief-st» konnte. Denn als er an. 12?;. die bitlschrift an den Ko-ma Henrieum III. nebst andern Ertz-und Bischöffen unterschrie-ben, daß künftig die geistlichen ämter mit keinen fremden unduntüchtigen Personen besetzet werden möchten, führte ihm derKönig gar sonderlich zu gemüthe, wie er selber zum Bißthummit hindansetzung vieler anderer gelanget, die weit würdigerbani gewesen, bedeutete ihm auch, er möchte dann dasselbe wie-der abtreten. Allein der Bischoffließ sich nicht so treuhertzigmachm, muste aber dennoch in dem darauf folgenden jähre,als er einen muthigen Hengst ritte, der ihn herunter schmißund zerträte, beydes amt und leben verlieren. God-win. deEpisc. Angl. P. II. p. 146.
*EUERGETES, ein zunähme, welcher eigentlich einengutthäter bedeutet, und vielen Fürsten und Königen gegebenworden. Er wurde anfangs nur den Regenten beygeleget,welche ihrem volck eine besondere güte bewiesen, oder ge-gen den göttern sonderbare ehrerbietung bezeiget, in welchemietztcrn fall die Priester, aus danckbarkeit für die gethanen schen-ckungcn, sie init diesem nahmen beehret und belohnet haben;hernach wurde dieser beynahme von denjenigen Printzen an-genommen , so sich von andern, die ihren vornahmen auch ge-sührt, zu unterscheiden begehrten. Die Könige von Egypten ha-ben fast alle den vornahmen Ptolemäus gcführct, und darbey ei-nen oder den andern zunahmen angenommen, der dritte hießEuergere8', um sich von seinen vorfahren und Voreltern zu un,terschciden. Die Ursache war, daß (wie es St. Hieronyinuserzehlet) da dieser Fürst einen kriegs-zug in Syrien und nachBabylon gethan, unter anderer beute, die er gemachet und zu-rück gebracht, auch die heil. gefässe und götzen, so ehemalsCambyses mit ßch in Persien genommen, und die Egypter de-ren beraubet hatte, sich befunden haben. Seinem erempelfolgere einer seiner enckeln, mit dem zunahmen Physcon oderder großbauch. Er war der siebende König, und der schlimm-ste unter allen Egyptischen Königen, und wollte dennoch Luer-getes II. heißen. Aber die von Alexandria hiessen ihn. zum ge-störte das gegentheil, und zwar Kakergetes, das ist, übellhä-ter, wegen seinen erschrecklichen und unmenschlichen grausam«keilen, die er verübele. Unter andern haben auch die Könige inSyrien diesen zunahmen .Energete« sonderlich qesuchet und dem-selben nachgeworben. Da sich die Römer über die Griechenmeister gemachet, gaben diese den Römischen Kaysern dennemlichen titul, und auf vielen alten müntzen siehet manden zunahmen Euergetes sonst vielen andern Printzen undFürsten gegeben. Siehe ptolemäus. Spon. curios. an-tiquitat^
Everhelmus, oder Evershclmus, war anfangs Abt vonAumont in Hennegau , und nachgehends von St. Peter deBlandin zu Gent . Er lebte in dem XI. soculo zu den zeitenKaysers Henrici des schwaryen, und schrieb das leben St.Papponis, welches Surius bey dem 2?. jan. anführet. Ou-dm. suppl. script. eccl. VoJJiut , de Hiit. Lat. lib. II.
Everioden, ( Johannes) ein Franciscaner-Mönch, vongedurt ein Engelländer, lebte um das jähr 1336., und hateine zeit-rechnung, ferner eine Historie von den Königen undBischöffen seines vatterlandeS, nebst andern tractaten mehrgeschrieben. VoJJiut , de Hist . Lat. üb. II.
Evers, (Sir William ) hatte feinen zunahmen von derHerrfchaffl Evre in der Engelländifchen Graffchafft Bück, undstammele von einem jünger» söhne des Barons von Werkworkin der Graffchafft Northumberland her. Er wurde im 18.jähre der reqierung Henrici VIII. zum Cavitain der stadt linddes castells Berwik an der Tweed , und darnach, krafft einesöffentlichen edicts zu Westmünster den 24. febr. im 2?. jähreeben jetztbemeldter regierung zum Baron dieses Königreichsgemacht. Seinem ältesten söhne Ralph wurde wegen seinertavsern beschützung des orts Scarborough-Castle wider die re-bellen, welche ihre empörung die pilgrimschafft der gnade nen-neien, wie auch wegen seiner an den Schotlländischcn gren-tzen geleisteten dtenstc durch den rath des Hertzoqs von Nor-folk so viel land geschenckek, als er von den 'Schottländernwurde erobern können. Er gieng sofort mit ohngefehr 4000.mann in Schottland , wurde aber von dem Grafen von Ar-ran geschlagen und getödtet. Als sein enckel William erb-lvs starb, fiel der titul auf George Evre, seinen anverwand-t<n. Als aber auch dieser George an. 1672. noch unverhe».
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rathet starb, succedirte ihm in seiner würde sein bruderRalph. Dugdalct , Baronage.
Everscbop, ein kleiner bezirck landes von 6. kirch-spielenin dem Eiderstedischen des Hertzogthums Schleßwig, an derHever gelegen, davon es auch den nahmen hat. Danck-werths beschreib, von Schleßwig und Holstein, P. I. c. 13.pag. i?2.
, Everwinus, ein Teutscher Mönch von der Congrega-tion zu Cluny , war zu den zeiten des Kaysers Conradi 8a.lici in dem XI. ikculo berühmt. Er hat das leben St. Si-monis beschrieben, welches Surius auf den 1. jun. anführet.Tritbemius , chron. Hirsaug. an. 1020.
Evesham oder Evesholm, ist eine marck-stadl in Wor-cestershire,, allwo eine drücke über den siuß Avon gehet.Sie wird nächst Worcester für die beste in der gantzen Graf-schafft gehalten, hat 2. oder kirch-spiele in sich, treibet guteHandlung, sonderlich mit strumpfen, und hat das recht, r.Deputirten zum Parlement zu schicken. Sie wird von ei-nem Major oder Bürgermeister regieret. Das thal, welche-von dieser stadt seinen nahmen bekömmt, verdienet wegenfruchtbarkeit seines dodens, der korn-boden in dersclbigen ge-gend genennet zu werden. Speedauf, in theatr. Magn. Britan.
EUGANEI , ein gewisses volck in Gallia Transpadana ,welches vor zeiten um diejenige gegend herum wohnte, all-wo jetzo die temtotia von Bergamo und Brescia sind, zwi-schen dem Cvmer-see und Toscalano; wiewol sie andere etwasweiter gegen den fluß Adige und Vicenza zu fetzen. Bau.
drand.
* Eugemanus, war ein Pledicur und Galeni fchüler, wel-cher auch Eugeniano eines von seinen büchern dedicirt hat. <>'«.
len. tom. IV. p. joö. 119. 129. 139. 368. Le Clerc, hist. dc laMed. P. III. liv. III. c. 9. p. 673. Fabricius, bibl. Gr. VI. 9.
§. 4. p. i;6.
Römische Päpste:
Kt. Euaeniu s I. , ein Römer, kam durch hülffe des Er-archen Ealliovi, nachdem der Papst Martinus I. an. 6?r.ins elend geschickt worden , auf den stuhl; allein die Cleriseywollte ihn nicht eher, als bis nach dem tode Martini, erken-nen. Er saß 2. jähr, 9. monat und 24. tage. Anajtasius &Platina , in ips. vita. Onupbriut , in chron. Pontific. Rom.ad an. 654.
Euclenius II ., gleichfalls ein Römer von geburt, kam nachdem tobe Pajchalis I. auf den stuhl , unter der regierung deSKaysers Lubovici Pii. Anfangs erregten sich deswegen einigeschwicrigkeiten, indem vor andern Zinzimus zum Haupte derkirche erwehlet worden; allein des Kaysers Ludovici söhn, Lo,tharius, stillet« solchen bald nach feiner ankunft in Italien ,darauf er diese würde in ruhe besessen. Er stunde der kirchevon an. 824. bis 827. vor. Zu seiner zeit hielt man ein Gon-cilium zu Rom , worauf 63. Bischöffe gegenwärtig gewesen,und 38. canones verfertiget worden. AIs die OrientalischenKayser, Michael und Theophilus, an die Occidentalischen Lu-dovicnm und Lotharium , wegen der Verehrung der bilderschrieben, und der Papst hiervon seine meynung aus der Schriftzu beweisen ersuchet wurde, bestrafte er die Kayser eines Hoch-muths , daß sie ihm solches zuzumuthen kein bedencken getra-gen. Platina & Ciacconiut , in ipsius vita. Onuphr. in chron.Pontif. Roman. Cave , hist. litterar. p. 367.
tzkugentus III.,. so vorhero den nahmen Petri Bernhardsgeführet, war gebürtig von Pisa, und wurde anfangs, nach-dem er sich die unterrichlung St. Bernhardt wohl zu nutze ge-,nacht, Abt des Cisterctenser-klosters St. Anastasii triwn fon-tium zu Rom , und nachgehends den 14. febr. an. H4?> zumPapst erwehlet. Allein er wurde von den bürgern zu Rom ,die des Päpstlichen reqiments überdrüßig waren, sogleich nachseiner wähl aus der stadt verjaget. Ob er nun gleich dieselbezu ende deö jahrs wiederum eindekommen, muste er doch auf-neue entfliehen. Dannenhero begab er sich nach Franckreich,und hielt daselbst an. 1148. ein Goncilinm, darauf Eonis undGilberti Pvrretani irrthümmer verdammet worden. Nichtlange hernach that er den König Stephanum von Enqellandin den bann, weil dieser mit Theobaldo, dem Ertz«Bischoffzu Canterbury , übel zufrieden war, daß er ohne fernen besehtauf das Goncilinm nach Rheims gegangen. Endlich wurdean. ii? 2. zwischen ihm und den bürgern zu Rom ein vergleichgestiftet, daraus er wieder dahin gekommen, und das jähr her-nach zu Tivoli gestorben. Man hat von ihm verschiedene cpi-steln , die sich in den tomia Gonciliorum befinden. Coniil. tom.V. X. S. Bernardus & Petrus Cluniacens. in epist. Otto Fri.ßngenf, in chron. Onupbriut. Genebrard. Fiatina, Ciacconiut.Baron. Henrique». Manriquez. De Viscb , bibl. Cisterc. Jacob,bibl. Pontif. Cave, hist. litterar. p. 466. &c.
Eugenius IV. , sonst Gabriel de Condelmerio, von Vene-dig MuMgs'war ein söhn Angeli Condelmerio. Er ward an«sangs Canonicus der Conaregation von St. Georgio in Alga,hernach an. i4°8. Bischofs zu Siena und Cardinal, und end-lich an. 1431. den 3. mertz nach Martini V. tode gar zumPapst erwehlet. Weil er sich von einigen ohren-bläsern ein-bilden ließ, als wenn Martinus V. grosse schätze gesammlet,ließ er dessen Vice-Cämmrrer, Ottvnem Pvccio, gefangen neh-men,
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