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Euvbantus, von Olynlho gcburttg, ein Gnechlfther Ge-Äidil-fchreiber und Potte, lebte A. R. 41 ?· war EubuKdisbif imtl und Antigoni 1 . Königs in Macedomen lehrmeister. Ersckrieb eine Historie von seiner zeit, nebst verschiedenen tragodten,wodurch er sich einen grossen nahmen zuwege brachte. Leitv-
»w , in vita Euclid. Megar. üb. II. fest. iio. VoJJius. Fabn-cius ]'in bibl. Grec. p. 646.
isuodemia, ein gemahlin Kavstrs Iustini I-, war sehr eifrigvor die rechtgläubige kirche, und suchte die Orientalische mitker Occidcnlalischen zu vereinigen. Sie wurde mit ihrem ge-mabl an. t> 8 . gecrönet, starb aber 5. jähr hernach. Ehe sieaecrönet ward, hieß sie Lupicina, nachmals aber nahm sie zuehren der Märiyrin Euphemiä diesen nahmen an. Zanarus &Ctdren. in Justin. I. Tbtophanes &c.
Euphemius, ein Patriarch zu Constantinopel, kam nachdem rode Flavita an. 489. zu dieser würde. Er gerieth mit denDävsien Felice und Gelasio in streit, weil er die nahmen Acacnund Flavita (welche für Verfechter der Eutychianischen ,rr-ihümmer und heftige widersächer des Chalcebonensischen Gon.cilii gehalten wurden ) aus den diptychis oder registern derCvnstantinopolitanischcn kirche nicht austilgen wollte, welches„ doch mit dem nahmen Petri Mongi gethan. Dieser machteihm deswegen einige unruhe, so daß ein jeder aus ihnen den an-dern in bann thäte; wie sich Acacius aus obgemeldter Ursachenicht minder von den Römischen Päpsten, mit welchen er dochden frieden sehr eifrig suchte, rrcommunicirt sehen muste. Dasaröstc Unglück ergieiig über Euphemjum, unter dem KayserAnastasio; dann weil er diesen, so ohne dem kein gutes rechtzum Reich gehabt, nicht crönen wollte, er hätte dann zuvor eineorlhvdore glaubens-bekänntnis abgelegt, und sich für die schlussedes Chalcebonensischen Concilii erkläret , so that er zwar solchesanfangs ohne Weigerung, behielt aber deswegen einen grollen imHecken, den er auch sehen liesse, so bald er sich bey dem Kayser-thum genug bevcstiget zu seyn achtete, wie er dann um dasjähr 49;. Euphcmmm ins elend jagte, und sich ungescheut zuder fecte der Acephalorum schlug. Euphemii Nachfolger warMacedvnius. Evagr, lib. 111 . Nicephor. üb. XVI. Theodor.collect. üb. II. &c. *
Euphorbus, ein fohn Panthis, war einer vom Adel ausTroja , welcher im Trojanischen kriege von Menelao erschlagenwurde, als er vorher selbst den Patroclum verwundet. Py-thagoras gab vor, baß dessen seele in ihn gefahren sey, und solltezu dessen beweislhum dienen, daß, als Pythagoras densthuddieses Euphorbi, welchen Menelaus in dem tempel der Junozu Argos ausgehänget hatte, allda erblicket, er sich gewiß erin,nerl, denselben schön vorher gesehen und erkannt zu haben, dadoch weder Pythagoras seit dem ansang seines lebens nie keinenfuß in selbigen vrt gesetzet hatte, noch der schild jemals von dortweggekommen wäre. Homer . Iliad. üb. XVI. & XVII. Ovid.metamorph. lib. XV. v. 160. Diog. Lodert, in vita Pvthag. LaH.lib. 111 . div. institut. c. l«. welcher letztere dieses billich Mltscharfen Worten verwirfft.
Euphorbus, Leib-ölediLus des Königs Iudä vonMauri-tanien, war ein bruder Artorii Musä. Plinius berichtet, daßgedachter König ein gewisses kraut nach ihm Euphorbia qenen-net. Er lebte um das jähr 700. nach erbauung der stadt Rom .Olymp. CLXXX 1 . 3. A.M. 3930. A.C. 94. Plm. lib.XXV. c. x.
Euphorbus, ein Hirt in Phrygien , welcher bey entstandenergroyen dürre und hnngers-noth selbige durch ersindung einerneuen art von opfern, dazu er einen fuchs und igel gebraucht,ab-gewendet ; dadurch hat er sich bey den übrigen Hirten in solchesansehen gebracht, daß sie ihn zu ihrem Priester erwehlet. Her.
motienes*
Euphorion , von Chalcide in Euböa gebürtig, war ein Poetund Historien-schreiber, welcher A. M. 3710. A. C. 274. A. U.480. Olymp. CXXVI. gebohren worden. In der Ticht-kunst be-diente er sich der untcrrichtung des Archebuli, in der Philosophie,aber Lacydis und Prytanidis. Bey der Nicia , des Königs Ale-xandri von Euböa gemahlin, war er in grossen gnaden,und wur-de ansehnlich von ihr beschenckt. Hierauf wandte er sich nach Sy rien , und wurde bev Antiocho M. Königl. Biblsothecarius, allwver auch gestorben. Er hat verschiedene schriften,als Apollodorum,Apodidufan unb Mopsopiam, &c. hinterlassen. Suetonius er-zehlet von dem Kayser Tiberio , daß er verfe gemacht, und dar-innen Euphorioni , Rhiano und Parthenio nachgeahmet habe,als an deren schriften er sich dermaßen ergötzet, daß er sie undihre bildniffe in alle öffentliche bibliothecken und unter die älte-sten und berühmtesten authores setzen lassen. smJas. Snabo ,Üb. IX. Sueto», in Tiber . c. 70. Shnler. Vofites , de Hist . Gr.lib. I. c. 16. p. 105. Fabricius , bibl. Grsec. p. 646.
Euphorion , ist der nähme von 4. andern scribente». Dererste hat von dem landwesen geschrieben, und wird von Varroneund Columella zum öftern angeführet. Der andere war Aeschylisöhn, welcher mit den tragödien seines vatters vier mal den preisdavon getragen,, auch seldsten einige verfertiget. Der dritte warein Grammaticus und lehrmeister des Kaysers Marci AntoniniPhilosophi. Der letzte von diesen vieren war ein Poete und Co-micus, es gedencken seiner Suidas und Athenäus ; wiewol esdoch noch ungewiß , ob der letzte nicht eben des Aeschyli söhn sey,dessen jetzt gleich gedacht worden. Meurfiu<\ in bibL Attica.I'oJJm, de Hist , Grase. üb. I. Fabricius, in bibl. Grsec. *
Euphranor, ein grosser kunftler im mahlen, bildhanenund kupfer auf mctall zu stechen, war gebürtig aus der stadt Isth-mus in dem Peloponneso , und in der CIV. Olymp, ein lehrjün-ger Aristipvi. Er war sonderlich vor andern berühmt in derkunst Colossen zu bilden, wie ihm dann die proportionirung derglieder so leicht beykam, wovon, wie auch von Mischung derfärben, er ein eigenes buch geschrieben hat; zu Epheso waren vielgemahlde von seiner Hand zu sehen. Sandrartö Acade m. P.ll.lib. I. p. 26. *
* Euphrafius, ein Priester von Jerusalem . Da er nachAntiochia gekommen, erlangte er seiner srömmigkeit und Ver-dienste wegen das Bißthum daselbst, nachdem sein verfahr derBijchoff Paulus den geist an. 521. aufgegeben hatte. Er stun-de dieser Bischöfflichen heerde wohl vor, doch nicht länger alsbis an. zry. da er in einem entsetzlichen erdbeben mit viel tau-send andern unter dem zerfall der Häuser verschüttet wurde.
ßvagrius , üb. IV. cap. 3. Buronius.
Euphratas, ein Bischoff zu Cöln, soll in dem Gonciiso ,welches man allhier an. 346. >oll gehalten haben, wegen verdachtdes Pholinianrschen irrthums abgesetzt worden seyn. Allein an-dere behaupten, daß dieses nicht seyn könne, weil er auf demSardinischen Gonciiso, so das jähr hernach versammlet war,in so grossem ansehen gewesen, daß man ihn nebst Vinccntio vonCapua zu dem Kayser Constantio geschickt, um die wieder-einse.tzung gewisser Bischoffe zuwege zu bringen. The-.tor üb. II.
c. 9. &10. Baron. A.C. 346. 347. 348. Bini , in not. Conc.Hermant. vit. Athanas. &c.
Euphrates, ist einer von den berühmtesten und grösten flüssenin der weit, welcher aus dem qebürqc Ararat entspringet, undanfänglich von morgen gegen abend läuft, allein , da er hernachErzermn verlassen , seinen lauf gegen mittag richtet, Natolienvon Armenien , Syrien von Diarbeck, und Mesopotamien vonArabien absondert. Nachdem er also vor unterschiedlichen stad-ten vorbey gelauffen, und noch viele andere flüsse zu stch genom-men, fällt er unter Seleucia und nicht weit von Ctesiphon in denfluß Tigris, worauf sie sich beyde mit einander in den Berstani-fchen mcer-busen ergicssen. Dieser berühmte fluß theilet sich inverschiedene arme, deren jedoch viel durch arbeit der ältesten ein-wohncr gegraben worden, theils den Überschwemmungen vor-zukommen, theils auch die von ihm entlegene dürre vrter frucht-bar zu machen; feit obiger zeit hat dieses Wasser auch ffinen wegin neuen canalen gesuchet, nachdem sich die alten mit der zeitverlohren und gantz zusammen gefallen sind. Wie dann auchdie seen gegen Westen zu, welche zu.dem eirde gemacht ivorden,daß sie das Wasser zur zeit grosser Überschwemmung einnehmensollten ,,mit schlämm und fände, welche der siuß dahin geführet,ausgefüllet worden. Derjenige arm aber , der nach Cusa zu-läuft , kommt nicht in die fte, sondern verlieret sich in dem Ara-bischen fände , und hat die fruchtbare ebene bey Babylon in ei-nen lauter» morast verwandelt, daß niemand weder da wohnennoch hinüber reisen kan; woran gleichwol die faulheit der jetzi-gen einwohner, welche die gräber nicht mit so grosser sorgftrltals ihre vorfahren gesäuberet, die einige schuld ist. SöwolPlinius, als auch Strabv bekräfftigen, daß der Euphrates allejähr eben so wie der Nilus sich ergiesse, und fast zu einer zeit,durch welche Überschwemmung Mesopotamien eben so fruchtbarwerden soll, als Egypten durch den Nilum. Straho. Bit». p 0 /yb.
Clucerim &C. *
Euphrates , das Haupt der ketzer, so Ophiten von anba.tnng einer schlänge genennet werden. Orig. üb. VI. contr. Gels.Siehe OPH 1 T/E.
Euphratus, ein discipul von Platone, war ein liederlicherkerl und falscher ankläger, der aber bey dem Könige in Mace-donien, Perdiccas , sich in solche gunst gesetzet hatte, daß exalles regierte. Er ließ niemand zu des KönigS tafel, der nichtdie Geometrie oder Philosophie verstund. Unter des PerdiccäNachfolger Philippo, ließ ihn Parmenio aus dem Wege räumen.
Bay-e.
Euphratus, ein Stoischer Philosophus, welcher im andernsecuso gelebet. Man giebt vor, daß , nachdem er alt, und deslebens uberdrüßig worden, er auf erhaltene erlaubnis von demKayftr Adriano sich an. 118. seldsten umgebracht. Xtpbiim. so
Adrian. P i». \un, üb. I. ep. 10. Eufeb. in chron.
* Euphron, gebürtig von Sicyonien, warfsich in der LVIT,Olympiad. in seinem vatterlande zum Tyrannen auf, und ver-jagte 40. der reichsten einwohner, deren güther er öffentlich ver-kauffe» ließ. Diodorus Suulus , Xv.
* Euphron, ein Comödien-schrciber, von dessen comödien
bey dem Athenäo, Stodöo und andern folgende angeführt wer-den: ; ’AtTXfa · A; Qieev ’EioiAinna j &ta.
(joi ; Wincttt ; orapttePtePoftit» ; esuvidpttßoi. Fahrte, bibl. Grsec;.II. 22. p. 724. s-g.
*Euphrc>fyne, (dieheilige) eine jnngfrau, follumdasV. s^culum zu Alexandria gebohren worden seyn. Ihr »öfterDaphnutius versprach sie einem iüngling zur ehe, sie zog aberdie einsamkeit dem ehestande vor, und begab sich in das kloster«leben im i8- jähre ihres alters. Da sie es aber heimlich thunmuste, so verkleidete sie sich, um sich besser zu verdecken , inmanns-kleider, versteckte sich in ein manns-kloster, und nahmden nahmen Smaragdus an. Alsdann wurde sie als ein ver-
meyntlicheS