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als ihn dieSicilianer zu hülffe geruffe». Im folgenden jähreA R. 479· A-M. ?7°9- A.C. 27*. wurde er Censor, und hatte nunabermals Aemilium Papum, welchen er schon zweymal in demBürgermeister-amte gehabt, zn seinem collegen. Mit diesembrachte er es dahin, daß Cornelius Rufinns, welcher die gröstenrhren-stellen bereits bekleidet, dem auch Fabricius seldsten ein-mal rum Bürgermeister-amte behnlstich gewesen, aus dem Rath,wegen seines geitzes, oder vielmehr, weil er an stlber-qeschirr io.pfunb schwer besessen,so man zu selbiger zeit für einen gar unmäs-sigen pracht ausdeutete, verstossen wurde. Er hinterließ so we-nig reichlhum, daß seinen löchtern das heurath-guth aus der ge-meinen cassa muste gereichet werden. Cwero , de offic. lib. 111 .c. 2i. &de amicitia c. ii. Dionys. Halicam. excerpt. delegat.piuturch. inPyrrh. Valer. Maxim. lib. IV. c. 4. lib. VI. c. 5.£utrop, brev. lib. II. JEU an. var. hist. lib. XII. c. J1. &c. Bayle. *
Fabricius, ( Capito ) siehe Capito.
Fabricius , (Francsscus) ein berühmter Titerator, und einsehn Jvhannis Fabricii Rolland, so die Unruhe, welche dieWiedertäufer zu Münster verursachet, beschrieben, war zu Dü-ren, einer stadl in dem Hertzogthum Jülich , gebohren. Nach-dem er sich zu Hause einige zeit unterrichten lasten, gieng er nachFranckreich, Adrianum Turnebum, und Petrum Ramum zuhören. A». 1*6;. wurde er bey dem Gymnasio zu DüsseldorfsRector, welches amt er mit grossem eifer verwaltete. Durchseine gelehrsamkeit hat er sich die beyden Utenhofios, Junium,Zwingerum, Tylandrum, Lainbimnn, lind andere, zu seinenfreunden gemacht. Nachdem er nun durch seine getreue Unter-weisung bey der jugendi» die 10. jähr grossen nutzen geschaffet,starb er an letzt-besagtem orte im 47. jähre seines alkers. Unterseinen schristen wird sonderlich die ledens-beschreibung des Cice-ronis gar hoch ästimiret, wie denn die oftmals wiederholte auf-lagen davon zeugen können. Thr an. hist. lib. LVI. Schottui,Tullianar. quteft. lib. IV. c. 2. Htidmannus , praefat. histor.Ciceronis. Hanckim , de Rom. scriptor, lib. II. P. I. c. 29.Cren. anim. phil. & hist. Part. II. p. 195. TetJJu», eloges tom. 1 .p.405. &6. tom. III. p. 2;;.
Fabricius , (Georgius) ein berühmter Poet und Criticus,ward zu Chemnitz in Missen an. 1*16. den 2;. apr. gebohren,eines goldschmieds, nahmens George Goldschmied, söhn.Nachdem er sowol in seinem gedurts-orle, als auch zu Anna-berg de» gründ in den stubien gar wohl gelegt, begab er sichnach Leipzig , um sich darinnen noch vester zu seyen, welches erauch mit so erwünschtem succeß gethan, daß ihm ein schul-dienstnach dem andern zu Leipzig , Cbemnitz und Freyberg aufgetragenwurde, welche er mit gutem nutzen der jugend eine zettiang rühm-lich verwaltet. Alsdenn gieng er mit Weltgang von Wertheran. izzy. in Italien , allwo er sonderlich zu Rom die anttqur-täten mit grossein fleiß durchsuchet und bemerckel, davon er nach-achends z. bücher, gleichwie von Rom seldsten eines verfertiget.Nachdem er in Italien die vornehmste» stadie besuchet, kam ernach Teutschland wiederum zurück, hielt sich ein >ahr zu Beich.lingen in Thüringen auf, und ob er wol auf die UniversitätLeipzig, und auf die neue Fürsten - schule, so zu Mersedurgsollte aufgerichtet werden, beruffcn wurde, so führte er dochan. 1*44. seines vorigen untergebenen zwey brüder Philippumund Antonium von Werther nach Straßburg , allwo damalsJohannes Sturmius mit grossem ruhin lebrete. Von hierwurde er an. 1*46. zum Rectorat auf das berühmte Gymnasiumzu Missen beruffen. Gleichwie er nun zu Chemnitz und Frey-derg durch seine getreue unterrichtung der jugend bereits vor-hcw grossen rühm erworben ; also fand er hier desto bessere ge-legenheit, selbigen zu vergrössern, da er über dasjenige, soman aus düchern erlernen kan, annoch in Rom , Neapel ,Venedig und Padna sehr viel gesehen, so zu einer gründlichenverstehung der Lateinischen scridenten vertraglich seyn konnte.Dir Kayser Maximilianus II. machte sehr grossen staat vonseinen versen, und crönte ihn nicht allein zu einem Poeten,sondern erhub ihn auch in den Adel-stand kurtz vor seinem tobe,welcher an. 1*71. erfolget Ausser bereits angeführten schnf-tm, ßnd folgende merckwürdig: Itinera; Virorum illustriumsto Historiae sacrae libr. X.; Rerum in Germania praecipue Sa-xonis memorabilium lib. II.; Originum Saxonicarum lib. VII.;de Saxonis Ducibus Electoribus liber; de Marchionibus MiC-nensibus liber elegiaco carmine ; Annalium Urbis Misniaelibri III. ; Vita Johannis Rivii; Odarum ad Deum libr. III.;Castigationes in Terentium cum Explicatione Castigationum;Castigationes & Annotationes in Virgilium, Horatium ; Notasia Senecte Tragoedias ; Commentaria in veterum PoetarumEcclesiasticorum Opera Christiana; Emendationes in FlaviumSofipatrum Charisium ; Commentarius in Genefin, &c. DreJ-l nus r moratione de vita Georg. Fabricii. Aiami vit. Philos.Albini Meis», land-chrvn. tit. XXV. p. ;62. seq. TetJJier, elo-ges des hommes savans tom. I. p. ;66. & tom. III. p. 21*.Schrekerui , in vita Fabricii.
Fabricius, (Henricus) ein Medicus, wurde zu Bergza.
47 ‘ ^bohren. Nachdem er zn Hornbach unter an-tuyrung Jmmannelis Tremellii den gründ in seinen studien ge-uzt, begab er sich an. ,66*. nach Wtttenberg, und von dar an.lihl' 1 ad > Straßburq. Hierauf wurden ihm einige »unge vom-avel, die sich von Scharssenstein schrieben, anvertrauet, mitW» er nach Heidelberg gegangen. An. 1*72. wurde er von denVtanbrn m den Niederlanden mit dem character eines Oratoris
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auf den Reichs-tag nach Speyer geschickt; allwo er so gute pro.den seiner geschicklichkeil an den tag legte, daß ihn Kayscr Mari»milianns II. zum Poeten crönte. Noch in besagtem jähre gienger nach Italien , und legte sich zu Padna Mit grossem Nachdruckauf die Medicin. An. 1*74. kam er wieder zurück, und »ahmzu Basel in der Philosophie und Medicin die Doctor-würde an.Von Basel reisete er nach Hornbach, allwo man ihm die Philo-sophie zu lehren auftrug, auch an. 1*77. wegen seiner klugenaufführung zum Rector des Gymnalii daselbst erwehlete , wel-ches amt er mit grossem nutzen verwaltete. Nicht weniger pra.cticirte er gar glücklich in der Medicin. Er starb daselbst an.1612. Man hat von ihm Vitam Hieran. Tragt und Epigram-mata. Adam. vit. Germ. Medic. Frther. theatr .
Fabricius, (Jacobus 1 wurde an. 1*9*. zu Cöslin in Pom.mern von armen eitern gebohren, und hals sich mit informirensdrt, bis er endlich mit einigen , über welche er die aussicht ge-habt , nach Rostock zog, und von denselben unterhalt bekam.Als er sich noch auf dieser Universität befand, erhielt er den be-ruf zu einem schul-dienffe in seiner geburts-stadt, allwo. er baldhernach Prediger, und nach 2. jähren bey dem Hertzoge Bogis.lao XIV. Hos-Prediger wurde. Dieser Hertzog ließ ihn *. jährhernach zu Gryphswalde Doctor werden , muste ihn aber demSchwedischen Könige Gustave Adolph», da derselbe in Teutsch-land anka^,, zum Beicht -valter und Feld - Superintendentenauf eine zettlang überlassen. Nach der schlacht bey Lützen , riefihn der Hertzog wieder zurück, und ernennte ihn zum General-Superintenventt-i in Vor-Pommern, in welcher würde er auchnach des Hertzogs tode von der Königin Christina nicht alleinbestätigt, sondern auch noch zum Pastor in der baupt-kirche zuStettin und zum Profeffore Theologie in dem Gymnasio bestel-let wurde. Er starb an. ,6*4. den n. ang. da ihn 4. tage vor-her der schlag auf der cantzel gerührt hatte. Seine schristensind: kriegs-fragen aus GOttes Wort und den schristen Lu-
theri gründlich beantwortet; Justa Gustaviana; gründliche Wi-derlegung des falschen vorgebens, womit Ioh. Conr. Hopfiusden König Gustavum Adolphum wegen der Calvinisterey ver,dachtig zu machen sich bemühet hat; das edle wunder-buch derIsraelitischen Richter, in 8i> predigten erkläret; Historischerbericht von Benigna, Königin zu Stettin , welche in verschie-denen entzückungen soll offendarnngen gehabt haben, und son-derlich gar nachdenckliche reden und ermahnungen von sich hörenlassen, welche Fadricius für Göttlich geachtet, und wider aller-hand ausgestreute bescheltungen geschützet; Disputationes inGenesin & inEpist. ad Roinanos ; Probatio Vifionum, überwelche letztere schrift er mit einem Prediger zu Lübeck , M. Iac.Stolterfool, streit bekommen, und demselben unter anderninvictam Visionum Probationem entgegen gesetzt hat. Witte,mem. Theol. Arnolds ketzer-hist. P. 111 . c. 10. 7. seq. Catoli,
memorab. eccl. siec XVII. lib. V. c. j 9. *
Fabrictus, (Johannes ) Levnis Juda schwester söhn, vonBergheim aus dem Elsaß gebürtig, ward kirchen-btener in Zü rich r Provisor zum grossen Münster und Patdagogus CollegiiAlumnorum an. 1**1. hernach an. 1**7. Pfarrer tn Chur , erwar ein treflicher Poet, und ein bey seiner gemeinte sehr belieb-ter Prediger, starb aber schon an. 1*66. ehe man seiner recht ge-niessen konnte; nichts destoweniger hat er in seinem so kurtzenleben ziemlich viel gearbeitet, und sind der Nachwelt folgendestücke hinterlassen worden : Disposttiones in Epist. Jacobi, Petri,Johannis &c.; de Providentia Dei Dialogus; Oratio. qua do-cetur, Concilium Tridentinum sine scelere a Christianis homGnibus frequentari non posse; Defenfio justa pro Christi Eccle-fia adversus Fontidonii & Condelli pro Concilio Trident. Ca-lumnias; Explicatio Symboli German.; in cap. 1. Habac.;Historia Wiln. Teilst carmine ad Conr. Pellicanum ; Carmenad Joh. Frisiutn; Epistola ad Hyperium de Schola Tigurina ;Biographia Fabricii ä se ipso carmine adornata; SylvarumPoeticar. lib. I.; de Consulibus Tigurin. lib. I.; de Differen-tiis Animalium quadrupedum. Es gedencken seiner mit groftsem iod R. Cvllinus, P. Lvtichms, Huld. Grvdius. HMing.Schola Tigur. *
FabriciuS, (Ioh. Ludwig') wurde zu Schaffhausen an.i6;2. den 29. jni. gebohren, und legte den gründ feiner studienin seiner gebnrts-städt, allwo sein vatler Johannes Rector war.An. 16 ,7. gieng er zu seinem bruder Sebald nach Cöln , allwoer nebst Ver Griechischen und Lateinischen svrache die Philosovhietrieb, welche er an 1648. m seinem vatterlanbe fortsttzte A».1649. reise er zu seinem jetztgedachten bruder nach Heidelberg ,der allda Professor Historiarum und Gnecik Linguae worden, undbegab sich das folgende iahe nach Utrecht , allwo er bald die frey-heit erhielt, allerhand coüegia m lesen. An. 16*2. gieng ermit des Gouverneurs in Reez söhn, de la Laue, als Hofmei-ster nach Paris , und als er diesem fast ,. jähr vorgestanden trater bey einem Edelmann, le Cvq, auf anderthalb jähr in con«dition. An. 16*6. gieng er über Basel nach Heidelberg , bispu-tirte gleich nach seiner ankunft unter Friderico Svanhemio, undward Magister, da er denn an. 16*7. die Peosestionem exttaor-dinariam Lingua Graecae bekam, und ob er gleich keine voca.Uon hatte, zum Predia-amt vrdimrt wurde. In eben diesemjähre muste er, auf befthl seines Churfürsten, mit dem BaronLudwig von Rothenschilb alö Hofmeister nach Franckreich gehen,und nach seiner zurückknnft, denselben an. ,6*9. nach dein Haagführen. An. 1660. giengen sie mit einander nach Engelland,