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war anfangs Capitain unter den dragonern, nachmals aberCanonicus bey der Cathedral-kirche zu Paris , woselbst er an.1717. Dechant, und Abt von St. Ambroife, an. 1721'. aberAbt von Lagny wurde. 3.) Der älteste, Antonius Francifcusvon Gontaut, Graf von Cabreres, Baron von Roußillon,Gouverneur zu Figeac in Quercy, war an. 1676. KöniglicherPage, und vermählte sich nachgehends mit Francifca du Mas,hat aber mit ihr keine kinder bekommen.
Loupiat, welcher sich an. »628. .mit Francifl» ßu;*,,Lostanges-de-St.AlvaireverhenratÄe.«i® h 5 "^ugte söhn, Bartholomaus von Gonlaur-de-Sl@eni ? vMarquis von Lanzac genannt, Herr von Loupiay GauDlebte noch an. 1702. und setzte, weil er von seiner aemM 'Maria Gesonne Romana von Turenne, die « sichbeygeleget, keine Ander hatte, seiner schwester söhn, Bar 2maum von Estrelles, zum erben ein. «wiiwo,
j. III. Die Herren von Badefol und Gt. Geniez. Z. V. Die Herren von Campagnac.
Petrus von Gontant I. Herr von Badefol, des zu anfange Bernhardus von Gontaut-de-St. Geniez, Herr vondieses artickuls erwehnten Henrici , Herrn von Biron, jün« pagnac, Ritter des ordens St. Michaelis, war an. i c?r un-serer söhn, lebte noch an. 1235. und hinterließ Gastonem von ter des Komgs von Navarra leib-compagnie Fähndrieb ,'n^'
Gontaut I. Herrn von Badefol, welcher dem orte Molieres hinterließ von Louise de St. Ours oder Sainlour , Frau vonan. 1298. unterschiedene sreyheiten verliehe, und allem anse- Campagnac, Henrtcum von Gontaut-de St. Genier , Herrnheu nach Gastonem von Gontaut II. Herrn von Badefol, von Campagnac und Ruffen, welcher sich an. 1594 milVo'zeugte. Derselbe stund anfänglich, nebst seinem bruder Lregui- Hanna von Pons veeheurathete. Dieselbe gebahr ihm unlerno, bey Eduardo II. Könige in Engelland, in besonderm an- andern Armandum von Gontaut-de-St. Geniez, Herrn vonsehen, und war an. 1332. nicht mehr am leben. Sein söhn, I» Serre undRuffen, welcher mit Margaretha, einer rochierPetrus von Gontaut II. Herr von Badefol, beschützte an. 1345. Johannis von Montlouis, Herrn von la Serre, die er sichdie stadl Monsegur wider die Engelländer mit unerschrockenem an. 1610. beylegte, Henricum von Gontaut-de-St. Gen,«,murhe, nahm Ville-Franche in Perigord mit stürm ein, und Herrn von la < 5 erre, zeugte. Dieser verehlichte sich an.iüramachte sich von andern Plätzen mehr Meister. Er hinterließ von mit Margaretha clu Vassal-du-Brignac, und bekam mit ihr unlMargaretha de Born Seguinum von Gontaut II. Ritter, terfchiedliche kinder, von welchen an. 1666. folgende fünf söhne,Herrn von Badefol, welcher Philippo Valesio und dessen soh- Johannes von Gontaitt-de-Dt. Geniez, Herr von la Serre,ne, Johanni dem gütigen, wider die Engelländer gute dien- Joyannes, Herr von St. Cyr, Petrus, Herr von Montlouis,ste leistete, aber an. 1364. durch Carolum den bösen, König Peyrot, Herr von Gontaut, und Johannes, Herr du Clau-von Navarra , mit gift aus dem Wege geräumet wurde. Von zel-de-Gontaut, am leben waren. Anfiime , hist. gcneal.seinen söhnen, die ihm Margaretha von Berail gebühren, tom. VII. p. 296-32;.sind folgende fünfe zu mercken : 1.) Antonius von Gontaut,
Herr von Badefol, welcher in Caroli V. diensten an. 1370. Gontaut, (Armandus von) Herr von Biron, Ritterdie stadt la Linde einnahm, aber dabey das leben cindüssete. von den Königlichen ordcn und Marfchall von Franckreich,2.) Petrus III. Herr von Badefol, von dem sogleich. 3.) Elias der sich insonderheit unter Henrici II. Francisci II. Caroli IX.von Gontaut, von dem die Herren und Marquisen von Hau- Henrici III. und Henrici IV. regierung bekannt gemacht hat.tefort abstammen. 4.) Arnaldon und ;.) Bernhardus, wel- Er war aus obgemeldtem sehr alten hause entsprossen, undche sich an. 1369. in Bourdeilles wider die Engelländer mit der älteste söhn Johannis von Gontaut, Barons von Biron, tc.grosser tapferkeit wehrten, und den ort erst nach einer drey- welcher an. i;;7. an den wunden, so er in der schlacht bey St.monatlichen belagerung übergaben. Jetzt - erwehnter Petrus Quintin empfangen, starb, und Renatä Annä von Bonneval,von Gontaut III. Herr von Badefol, hinterließ bey feinem Frau von Chefboutonne. Er diente anfänglich an der Königintode, der an. 1376. erfolgte, von Catharina Bridore, Pe- Margaretha von Navarra Hofe als Page; nach diesem ersähetrum von Gontaut IV. Herrn von Badefol, welcher an. 1394. ihn der Marfchall von Brissac, die standarte unter seiner cvmpa-den zwischen den Königen von Franckreich und Engelland gnie zu führen. Er hielt sich hieraufi» Piemont sehr wohl,bekamgeschlossenen stillstand mit unterschrieb , und ohne eheliche daieldst eine wunde in die Hüfte,daß er feine übrige lebens-zeit Hin-erben starb. Sein natürlicher söhn, Richardus von Gontaut, cken muste. Bey dem,anfange des ersten bürgerlichen krieges warRitter , Herr von St. Geniez und Badefol, den er mit Gi- Biron mißvergnügt über den Hof, weil man ihm in ertheilungralda von la Motte gezeuget hatte, war an. 1420. Capitain der Königlichen orden andere vorzog, deswegen er auch nachvon Montignac , that den Engelländern hin und wieder gros- Hause ziehen wollte, ließ sich aber doch endlich durch seine fremi-sen abbruch , wurde an. 1443. von Carolo VII. legitimirt, de und der Catharinä von Medicis versprechen bewegen, der ar-und lebte noch an. 1481. Er hatte sich an. 1419. mit Johan- mee zu folgen. Er hielt sich m den bürgerlichen kriegen sowohl,
na, einer tochter und erbin Manfredi von Salagnac, Herrn daß er an. 1369. Großmeister der arlillerie ward. Jedoch hac-
von St. Genie;, la Chapelle-Aldareils , Cazals rc. verehlichet, te er mit dem damaligen Hertzoge von Anjou Henrico immer et-welche ihm Johannem von Gontaut I. Baron von St. Geniez waS zu theilen, dessen ividerwillen er sich sonderlich zuzog, weilund Badefol, Herrn von Cazals rc. gebahr. Dieser war bey er die belagerung von Röchelte fortzusetzen riech, die der Printz,Carolo VII. Cammer-Herr, heurathere an. 1431. Philippam der gern zu annehmung der Polnischen Cron geeilet hatte, auf
von Aubusson , und hinterließ Guidonem von Gontaut, Baron alle weise aufheben wollte. Als er auch nachgehends unter dem
von St. Geniez und Badefol, Herrn von la Chapelle-Alba- nahmen Henrici III. König ward, begegnete er ihm das erstereils, Ritter deS Königlichen ordens, welcher an. 1324. sein jähr über sehr kaltsinnig, ließ sich aber doch durch seine grosse
lestament machte, und seinen mit Claudia von Salagnac er- gaaben endlich gewinnen, daß er ihn an. 1377. zum Marschall
zeugten ältesten söhn, Johannem von Gontaut II. zum erben von Franckreich machte, und wider die Hugenotten in Guien-
einfttzte. Derselbe blieb an. 1372. vor Röchelte, nachdem er ne schickte. An. 1381. ward er ein Ritter vom orden des Heil.mit Francifca von Andaux zwölf kinder erzielet hatte, von denen Geistes , und dem Hertzog von Alengon mit einigen völckern inArmandus und Bernhardus, Herr von Campagnac, von dem die Niederlande zur hülste geschickt, von dar er aber bald nach§. V. ein mehrers, zu mercken. Der älteste, Armandus von Gon- dem vergeblichen anschlage auf Antwerpen unverrichterer fachenlaut I. Herr von St. Geniez, la Capelle und Andaux, Baron zurück kehren muste. Nach der Hand hätten ihn die Häupter
von Badefol, Aumenefches und Efcoche, Ritter des ordens der Ligue gern mit in ihren Rath eingeflochten , weshalden ße
St. Michaelis , war an. 1384. Gouverneur und Lieutenant- ihm 30000, Reichsthaler versprachen; er blieb aber in seiner6eneral indem Königreiche Navarra , machte an. 1391. sein treue gegen dem Könige beständig. Nach dieses KönigS todetestament, und hinterließ von Johanna, einer tochter Fride- war er einer der ersten, der sich vor Henricum IV. erklärte,rici von Foix , zwey söhne, Eliam und Armandum II. von und davor zwar anfänglich die souverainität von Perigord be-dem §. IV. ein mehrers. Der ältere, Elias von Gontaut, Herr gehrte, sich aber bald weisen ließ, baß er ihn ohne bedingungvon St. Geniez, Baron von Badefol, war bey dem Hertzoge zu seinem Herrn annahm, und demselben hernach bey allen qe-von Alengon von an. 1376. bis 1383. Cammer-Herr, und legenheiten die wichtigsten dienste leistete, wie er es denn inson-wurde hernach von Henrico IV. zum Gouverneur und Lieute- derheit verhütete, daß der König, als er an. 1389. durch dennant-6eneral in Bearn , wie auch zum Vice-Könige von Na- Hertzog von Majenne fast gantz eingeschlossen war, sich nichtvarra bestellet. Er vermählte sich an. 1384. mit Jacobina, ei- über die see zu flüchten begehrte. Als er den 26. jul. an. 1392.net tochter Francisci von Äethune, Barons von Rofny , und Espernay in Champagne belagerte, und rccognosciren wollte,bekam mit derselben nur zwey töchter, von denen sich die älte- wurde er durch eine canon - kugel getödtet, welches ihm vonste , Jacobina von Go»taut-St. Genie;, Frau von Badefol, einem Astrologo war zuvor gesagt worden, und crzchlt man da-an. 1394. mit Johanne von Gontaut, Baron von Biron, ver- bey, daß ob er gleich sonst nicht viel aufprophezeyimgen gehal-heurathete, und vor an. 1617. ohnbeerbt mit tode abgieng; ten, diese gleichwol so viel eindruck bey ihm gemacht, daß erdie jüngste aber, Judith von Gontaut-St.Geniez, Frau von St. bey jedem canon - schlisse vor schrecken in die hohe gesprungen,Geniez und Badefol, wurde an. 1612. Philippo von Montaut, wie er denn der kugel, die ihn getödtet, selbst begegnet, als erBaron von Benac, Herrn von Navailles, ehelich beygeleget. selbiger durch beügung des leides auszuweichen gemeynt. Er
<■ ^ ^ war ein vorlreflicher soldat und ungemein guter General, der
IV. Dre Herren von Lanzac und Gaulejac. absonderlich sehr wohl verstund, wie eine armee vortheilhaytigv „ zu lagern sey. Er hatte viel Hitze, die ihn öfters zum iächzor»
Armandus von Gontaut-de-St. Geniez II. Herr von An- verleitete, war dem trunck einiger Massen ergeben, liebte diedaux, Lanzac, Galilejac und Loupiat, Armandi von Gon- studien, und verstund sich auf Staats-handlungen so gut alstaut, Herr»l von St. Geniez » jüngerer söhn, lebte noch an. auf den krieg. Im Umgänge war er freundlich, höflich und1643. und hinterließ von Antoinette de Chaunac, Frau von scherhhafft, in seinen Verrichtungen aber frey und ein fcuib vonLanzac in Quercy und Gaulejac in Perigord, Johannem von allen Hof-fchmeicheleyen. Seiner gefchäffre »ahm er also wahr,Gontaut - äs - St. Geniez, Herrn von Lanzac, Gauleiac und daß er,, fv bald er erwachte, einem Pagen ein meinorial von alle> . dem,
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