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Hochberümpter Teutscher PersonenLeopoldus Dickinus ein Jurist.
Eopoldus ist von ehelichen elteren erboten/vnd in allen künste wol aufferzogs. Als dies.fer mit eine gute topffbegaabet/ bat er sichdurch seiner eltere rathschlag auff die gute spinaschen vnd künsten gelegt/ vnd die erste fundamentwol erlernet. Tach diesem begaab er sich hin vndwider auff die Vniuersitet/ vnd fure ernstlich inPhilosophia für/ das er bald ein grossen verstanderlanger.Auff folliches fienge er an in ReiserlicheRechten zu studiere/ vnd name dermassen zu/ daser in dieser Facultet Doctor promouierer. Er wasein weiser man/ vnd von natur wolberedt: deßhalben warde er gehn Speye berüffet/ vnd mie chalischen empteren bezieret/ welche er dermassen loblich versehen/ das er vonden verstendigen sehr geliebet. Damit aber Leopoldus auch den nachkommenden durch sein arbeit mögen nuglich sein/ hat er mit grossem fleiß Desconomiam Juris beschriben/ vnd zu Basel lassen in truck komen: derge-stalt ist er in hohem alter zu Speyr lang fürgefaren/ auch sich mit rathschlägen/ lesen/ vnd schreiben gehalten/ das er bey mengklichem in grosserachtung gewesen. Io. Op .
Thomas Erastus Medicus vnd Philosophus.
Domas ist zu Baden in der Eydgenoschaffeim 1524 jar erboten: als er daselben die fundamet der Gramatic wol begriffen/ batter sichfeines alter im 16 jar auff die hohe Schul gehn Bafel getho/ vñ daselbe in den guten sprache vi freyetünste fleißig gestudieret: weil jm auch ein mangelan der rechten hand von geburt anzugestanden/also das er diese nicht wol brauchen kennen/ hat cealles mit der lincken hand geschriben/ vnd diese inein solliche übung gebracht/ das er der preceptoreLection von wort zu wozt schnell auffzeichnen/auch hiemit andere seine gespanen weit vbertroffen. Damalen begabe er sich auff die heilige gesschzifft/ hözet fleißig der Theologen prelectiones/ vnd bekame ein gutenverstand in Euangelischer Religion. An diesem ozt waren wir gut gefelslen/ truge ein sonderbare liebe zusamen/ in welcher wir( mit Gottes hilff)biß zu end dieses leben verharten. Dieweil jm aber der kosten/ so zu studiesren von noten gemanglet/ bat sich nach dem dritten jar komlich begeben/das er ein patronen bekommen/ vnd mit jhm in Italien gezogen: daselbenhat er zu Bononia mit grossem fleiß die Philosophos gehörer/ ift etlichejar verharzet/ vnd offe bey jren disputagen erschinen/ also das er dermassen zugenommen/ das er billich vnder die gelebtesten Philofophos zulonser zeiten mögen gerechnet werden. Nach diesem hatt er sich auch auff dieArgney gelegt/ vnd sich gehalten/ damit jm mit grossem lob eines Doctoris tittel verlichen: auff folliches hat er etliche jar die Pratic in der Mesdicin geüber/ vnd ist also mit vieler spiaachen vnd künften erfarnuß nachzehen jaren wider in Teutscheland komen.
Wie