ras Vieh losbinden, sobald Feuer auskommt, undes aus dem ganzen Dorfe an einen gewissen Ort zu-sammen treiben, und ihrer etliche mit dem Hirtendabey bleiben. *
;. Brennt etwas an, das schnell in Flamme kommt,als Flachs, Werrig und dergleichen: so laß es nichthinbrennen und laufe nach Wasser, sondern nimm denersten besten Sack, oder was du sonst ergreifen kannst,und dämpfe die Flamme damit aus. Den Spinnrok-ken, wenn er anbrennt, fasse geschwind zwischen dieBeine und drücke ihn aus.
4 . Ist eine Kohle wohin gefallen, und ist davonHolzwerk im Fußboden oder eine Wand ins Glimmenkommen, so reiste es nicht gleich auf: sondern wirffeuch-ten Mist oder Schlamm auf den Ort, und verstopfe derLuft die Zugänge; alsdenn gieße noch Wasser auf denMist, bis es nicht mehr dampfet.
s. Wenn der Ruß im Ofen anbrennet, so nimmgeschwind einen Klumpen Mist, und stopfe damit dasOsenloch zu und auch das Rauchloch. Eben so machees, wenn das Feuer im Backofen, Brauofen oder derMalzdarre so stark worden ist, daß die Flamme ge-fährlich herausschlägt.
6 . Wenn der Ruß im Schlot anbrennt, so nimmein Vündletn Schweselfadcn oder Schwefelhölzer,lege sie auf eine Scherbe oder irden Gesäß, zünde siean und halte sie gerade unter den brennenden Schlot.Ein anderer steige unterdessen aufs Dach und stopfe denSchlot oben mit einem Klumpen Mist oder mit nassenSäcken zu. Er kann auch einen Klumpen Mist durchden Schlot herunter stoßen mit einer Stange. Wo manein Feuer ersticken kann, ist es besser, als es mit Wassser zu löschen.
7. Vor allen Dingen aber, wenn dir so ein Un-glück begegnet, so schreye ßugs: Feuer! und laß die
Kim