bis in die Erde, und thut dem Gebäude keinen Scha- /</M nden. Mehr als hundert Exempel haben es klärlich dar« M seht stgethan, daß sich dieses so verhält, und es find schonsehr viele Thürme, Kirchen und Schlösser mit solchenBlitz - Ableitern versehen; ja der DurchlauchtigeChurfürst von Sachsen hat sogar verordnet, daß genkünftig kein neues Haus ohne Ableitet' gebaut werdensoll, und er ist so gnädig, daß er den Unterthanen ei-nen Zuschuß aus seiner Bau - Casse dazu giebt. Diese Ä
Erfindung ist gar ein schönes Exempel davon, daß es Er
auf der Erde immer besser mit den Menschen wirdund werden muß, wenn sie ihren Verstand immer mehr ^ Mgebrauchen. Vor hundert Jahren hätte man noch nichtgeglaubt, daß es möglich wäre, den Schaden der Ge» W a M iWitter abzuwenden, und nur das Gute anzunehmen, Mm, ndas uns Gott durch fie erweiset.
Ein BauernhauS, welches hoch liegt, vor dem «tzBlitze zu verwahren, ist es wohl am besten, nahe da« jMn Kbey einen hohen Baum zu pflanzen, der weit darüber Mhinaus ragt. Dieser thut fast dieselben Dienste, wieein metallener Ableiler. Unsere guten Vorfahren ha« WM>iben daher wohl gethan, daß sie in den Dörfern hier ,2und da schöne Linden angepflanzt haben: ob fie gleich MM7noch nicht wußten, daß diese Baume die umstehendenHäuser vor dem Blitze sichern.
Das sogenannte wetterleuchten ist ein schwacher ^ >s ^Blitz, ohne Schlag und Knall. Es kommt aber von hM rM,eben dem elektrischen Feuer, wie die rechten Gewit-ter. Vermuthlich bringt dieses Feuer im Wetter auchdas schöne Nordlicht zu Wege; indem es die Dünstein der obern Luft, welche zu Eis - Staub gefrieren, in dim' MBewegung bringt, daß das Sternen-und Monden-licht in den kleinen Eis - Spiegeln gefärbt erscheint, wie ^ ^es beym Regenbogen mit dem Sonnenlicht in den Re» ^
gentropfen geschieht. Ein solches Nordlicht Ledeu« ?
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