wie der brave Herr von Mildheim den letzten Willenseines seligen Herrn Vaters accurat erfüllet, und auf sei«nen Reisen überall aufs sorgfältigste erforscht habe, wor-an es liege, daß die meisten Menschen, Vornehme undGeringe, Reiche und Arme so oft klagen und unzufrie-den sind. „ Er hat auch, sagte er, den wahren Grunddavon entdeckt , und wünscht nun nichts mehr, als daßer nicht allein selbst, sondern auch alle seine Unterthanenfür die Zukunft die Ursachen solches Mißvergnügensmeiden, und miteinander recht glücklich werden möch-ten. In dieser Meinung hat er mir aufgetragen, euchvon seiner Reisebeschreibung, die er an jedem Orteaufgesetzt hat, diejenige» Stücke bekannt zu machen, auswelchen am deutlichsten zu sehen ist, worauf es dabey an-kömmt. Ich will euch diese Stücke nach einander vor-lesen. Der Ort, wo jedes geschrieben ist, steht allezeitdabey, und seht, hier beym ersten liegt ein schönes Bildvon dem großen Friedrich, Rönig von Preussen *),von dem es handelt.
* Man hat dem großen König Friedrich II. von Preus-sen nach seinem Tode den Zunahmen — der Einzigegegeben: weil es sonst noch keinen König gegeben hat,der so tapfer, so weise und so gut gewesen wäre, auchnicht leicht einen geben wird, wie Er. Er war geboh-ren den 24. Jenaer 1712, gelangte zur Regierungden May 174». und starb am 17. August iM.