decclrxx Das dꝛitt bůch
fangen leüt wolten ſein/ vnd jnen tribut geben. Es wurden auch 30 Aldenburg beySo pꝛieſter von den Wandalen jämerlich gemetz get aber die anderen Chꝛiſten wur/den ſunſt mit vilen toͤdten vmb jr leben gebꝛacht. Die leiſt ver olgung ſo die Wandalen den Chꝛiſten haben gethan/ iſ geſch ehen añ o 1066. vnd keyſer Henrichẽ demvierdten/ do ward das ſchloß zů Hamburg / ſo wider die Wandalen gebauwen/ imgrund ab gebꝛochen vnd den Chꝛiſten vil leid zůgefüuͤgt. Man hett manchmal niden Wandalen gehandlet das man ſie zům Chꝛiſten glauben bꝛecht/ aber die ſchwerſchatzũg fo die Saxen jnen vfflegten macht fie fo gar widerſpennig/ dz ſie in ganghaß gefaßt herren wider den Chꝛiſten glauben/ vnd meinten fie woͤlten geringer ſtuhdann vnder der Saxen gehoꝛſam ʒůſein. Dann die Saxen ſůchten mere inbut vſchatzung beidiſen onglaͤubigen leüten dann die eer Chꝛiſti vnd des volcks heil Dayrumb pflegten die Wandalẽ zůſagen. Der Chꝛiſten furſtẽ ſeind alſo rwch über vndas vns lelchter were ʒůſterben vann ʒůleben/ vnd ein ſolche herte diẽſtbark elt tragt.Man ſchint vnd ſchabt vns biß auffs bein/ vnnd wie mögen wir dann den nein mnglauben an nemme/ die wir tãglich mit neüwen burden beſch wert:
Ittenberg iſt zů vnſern zeiten der Hertzogen von Saxen haußhal-
tung vnd hauptfleck der Chur geweſen/ vnd den namen von Mt
kindo dem erſten Chꝛiſtenlichen furſten empfangen wie ettlich mepnẽ
Hertzog friderich Churfürſt hat vor viertzig jaren inn diſem lecken
auffgericht cin Hohe ſchũl/ die mitt der zeit aller welt bekant iſt worden. Es haben in diſer ſchůlen die doctoꝛes angefangen ʒů ſcherpffen jre vernunft ider heiligen geſchꝛifft/ haben verwoꝛffenn menſchliche ſetzungen/ vnnd die bibliſchgeſch:ifft zů handenn genommen/ daru on gepꝛediget vnnd geſchꝛibẽ/ aber iſt darnßein groß auffrůr erwachſen zwiſchen jnen vnd denẽ ſonit jr religiõ angehangen. Stmißbꝛauch ettlicher Baͤpſten vnd biſchoffen haben mercklich vꝛſach gebẽ ʒů diſer vfrůr. Martinus Luther ein Doctoꝛ der heiligen geſch: ifft ft der erſt anfenger gemfen diſer refoꝛmierten religion/ vnnd hat auch vil auff ſeine meinung bꝛacht/ geleuevnnd ongelerte/ fürſten vnd künig/ biſchoffen/ pꝛieſter vnd münchen. Aber die anderren/ der vil mere ſeind/ halten über jren ſatzun gen vnd herbꝛachten gewonheitẽ gantzſtarck/ do durch zweitracht erſtandenn/ vil blür vergoſſen/ vnnd vil bücher geſcht-ben ʒů beiden ſeiten.
zeiten iſt erſtanden.„Mb die zeit als man nach Chꝛiſt geburt ʒelet 934, jar/ do Hertzog HrniiV von Sachſen der erſt des namens Roͤmiſcher kunig woꝛden vnd zum Beierwoͤlt von den fürſten vnnd edlen Teütſcher nation/ it es geſchehrn do iiSachſen ſere genoͤtigt wurden vnglaͤubigen/ nemlich von den Wenden/ Sclauen/Reüſſen/ Gorhen vnd Obotriten/ vnd darumb vermant künig Hẽrich ae fürfleherꝛen vnnd ſtend des reichs vmb gemeynes nutzes will en jm hůlff zůthůn wideliche frend der Chꝛiſtglaͤubigenn. Auff das habenn ſich gerůſtet alle ürſtenn deßReichs mitt jrem Adel/ beſunder der Pfaltzgraue vom Rhein / der Hertzog wanSch wabenn/ der Hertzog vonn fꝛanckenn vnnd der Heitzog von Baiern .Pfaltʒzgrauen Conraden als mitt oberſtem hauptman des Rheinſtroms] zgHertzog Eberhard von dem Elſaß / der Hertzog von Lothꝛingen vnd Cimpudie grauen võ Eyningen/ von Spanheim/ vonn Zwerbꝛucken/ vonn
Senn/ vmVchen