decclyxxij Das ditt buch
feleicht burgerlicher hantierun g gebꝛaucht/ nit adelichen leben mõcht vñ ſich beſeſ Imſen loͤblicher vnnd eerlicher thaten/ darũb ſch:eibt er jnen für etliche artickel denn ſi iwolf n. nach folten leben/ vnd wo einer denen nit nach kam ſolt er in einem offentlichẽ Thunckel des rher nier geſtrafft werde. Der artickeln waren zwolff/ die der künig mitt ſampt and liniers. frirſtẽ ſetzt. Der künig ſetzt dẽ erſtẽ artickel alſo lautẽd. Woͤlcher võ Adel redẽ oð thůnwürd wider den beiligen glaubẽ/ der ſolt uit in Thurnier gelaſſen werden. Walt agein ſolcher in Thurnitr reiten in meinũg zů genieſſen des adels feiner voꝛfaren/ fol(im Thurnier geſchlagen werden vnnd offentlichen geſchendt. Den andern ant*ſetzt Pfaltzgraue Conrad. Woͤlcher vom Adel geboꝛn thůt wider dz heilig Roͤmſchreich oð wider keyſerliche maieſtat/ der folk in offnẽ Thurnier vor jederman geſttaft ¶ ijvnd geſchlagẽ weꝛden. Den dꝛitten ſetzt der Hertzog von Fꝛancken. Wacht i jiAdel geboꝛn/ ſeinen eignen herꝛen ver:iet oder feld flüchtig von jm würd/ oder inan kdere weg on not ein feldflucht mecht/ auch feine burger onuerſcbuld vnd on ncht vß M:bꝛecht/ ð ſoll geſtrafft werdẽ. Den vierdtẽ ſetzt der H. von Schwabẽ. Woͤlche v Hiadel geboꝛen/ frau wen oð junckfrau wẽ enteeret vnd ſchwecht oð die ſelbigeſchmieh: 8mit woꝛten oder wercken/ ð ſolt in offnem T hurnier geſtrafft werden. Sa fünf loſetzt der H. von Baiern. Woͤlcher von dẽ Adel geboꝛn ſigelbꝛiichig/ meyneidig/ er Deyloß erkant/ geſcholten vnd dar für gehalten würd/ der ſolt in kein Thurnier gelaffenwerdẽ/ kam er aber/ ſolt er geſtrafft werdẽ. Darnach ſatztẽ die vier Thurnier vg invnd die raͤth des Thurniers diſe vier artickel. Der ſechſt in der oꝛdnung. Walch. Duvom Adel fein bettgnoſſen heimlich oð offentliche vm̃bꝛecht/ auch rath vnd thardꝛ; inzů geb/ das fein eignet herz ermoͤꝛdt oder todtgeſchlagen würd/ mit dem ſelbigen fol heman nit Thurnieren/ ere. Der ſiebend. Woͤlcher vom Adel kirchen/ dluſenmn/ vt aẽ. 9oder wẽiſen beraubt/ auch jnen das jr gewaltiglichen vos hiclt/ ſo man doch die ſibij vcgen ſchůtzen vnd ſchirmen ſolt/ der ſolt geſtrafft werden. Der acht. Waͤlcher vom 6Adel eins anderen fyend iſt oder wirt/ on redliche foꝛderung vnd anſpꝛach/ oder folic8® h.recht nit nach kriegs oꝛdnung gebꝛaucht wirt/ ein theil dem andern bꝛent oderbeſch⸗¶ 9digt/ beſunder an fꝛüchten/ wein vnd getreyd/ do mit der gemein nutz gehindt wurd/ ¶ nicwoͤlcher auch für ein offnen ſtraſſenrãnber berüfft were/ der ſolt geſtrafft werden. Sa:. Suneündt. Woͤlcher võ adel im Reich neüwerurng vnd beſchwerung machen wolt m wüwerter auff ſatzung dañ voꝛhin der gemein lands bꝛauch vnd alt haͤꝛkom̃en were/ i higfer in Fürſtenthum men/ her:ſchafften, ſtetten/ oder anderen gebieten/ zů waſſer od z ugnland on des Roͤmiſchen keyſers vergunſt vnd wiſſen in woͤlcher weiß das war/ an. Deduꝛch der kauffman die ſtraß nit bꝛauchen moͤcht/ auch die anſtoſſende lender ſanpt 10C|en gn wonern vnd hinderſaͤſſen beſchaͤdigt würden an narun g/ leib oder gü/ r ſok Saim Thurner geſtrafft werden. Der zehend. Waoͤlcher vom ade geboꝛen fut ein tbꝛ DerS cd rr ↄffentliche erkant wirt/ frau wen oder junckfrauwen offentliche ſchendt/ de fol Hajm Thuꝛnier geſtrafft werden. Die zwen leiſten ſetzt des keiſers Secrctarius mei Hinſter Philips/ vnd lautet der eylfft alſo. Walcher von adel geboꝛen ſeinẽ ſtand ni ade Onlichen halt/ vnd ſich von renten vnd glilten/ die jm ſein erblehen/ dienſtlebẽ /rathgdt/ Znherꝛ:enſold oder eygenthumb jaͤrlichen ertragen nit betragen mag/ ſunder mit auf fiamanſchafft/ wechßlen/ füͤrk auffen vnd der gleichen ſachen oder fein ynkommen mat Hawolt, do durch ſein adel geſchmecht vñ veracht witt/ wo er auch feinen hindſeſſe vnd hinanſtoͤ len jr bꝛot voꝛ dem mũd ab ſchneiden wolt/ võ er über ſolich ding nr vel dnvnd Thurnieren/ der ſoll geſtrafft werden. Der zwoͤlfft. Woͤlcher woll Thumniten, Hudeꝛ nit von feinen aͤlte: n Edel geboꝛen were/ vñ dz mit feinen vier anher:en ni bewä!&fen kõönt/ der mag mit recht diſer Thurnier keinen beſnchen. So nun einer aw; ye. Srwirꝛckt hett wið die zwoͤlff artickel/ vnd wolt einer von feinen freünden für jn ge! Sagen werden/ ſolt der Herolt das an zeigen/ auff dz er deſter gnadiger schal en t