Der wadalehfett.
decccciiij Das dꝛitt bůch
ent ihre wonung hattenn/ lber welche Bolißlaus Hertzog zů Poland e,.. zů den zeiten Keyſer Otten des dritten vnder züg dem Roͤmiſhenreich vnnd erkant den keiſer als feinen o beꝛer die wo aden biß zů der Oder gezwungenvnder daß joch Chꝛiſti/ vnnd ſieng alſo an das euan gelium bei den Wandalen fonPoland woneten. Des gleichen by den Wandalen die Winüli hieſſen vnder künigBilung fieng auch an das euangelium zů grunen als aber der künig anno Chrſnrün hundert vnnd achtzig ſtarb/ vnnd ettlich ſün verließ die Chꝛiſtum offenlichenbekantenn/ verfolgeten doch ſie in heimlich vnnd vnderſtůnd der fend onkꝛaut zůfeien vnder den gůten ſamen des beiligen giaubens. Es herſchet gemelter Vllugʒů denn zeitenn Keyſer Otten des erſten am ſee weit vnnd breit/ vonn dem waffe: Vſtel biß an Judland/ vnnd hett vil herꝛlicher vnd nam haſſtiger tert in feinem landbeſunder Winetam/ Rethꝛam/ Julinum/ Stargard Wolgaſt / Sem/ Ciſii/Meicho w/ Kiſſin. Nach feinem todt ward fein landt getheilt vn der feine kinder. Eo
was ʒzů den ſelbigen zeitenn oder bald darnach ein hertzog in Saxenn mit nammen
Bernhard/ der legt ſich wider den Keiſer vnnd hielt ſich gantz ongebüt lich gegen deWinülen/ dann chr was fo geltſuchtig das ebr fie mit ſchatzun gen deꝛ maſſen plagevnd beſchwert/ daß ſie widerumb zum onglauben tratten. Des gleichen tet Muggraue Theodoricus vonn Brandennburg. Das macht die arbeitſeligen leu dinoch nit recht im glauben erbawen warẽ alſo wider wert! g/ das ſie das ſoch der dinſ-backeit ſampt dem glaubenn wider vonn jnen warffen vnnd ſtrebten mit ihren va-fen nach der fꝛeiheit/ vnnd fien gen an mitt onſinnikeit zů wuͤtenn wider die Chuſten/veꝛbꝛenten ihre kirchenn vnnd erſchlůgen die prieſter. Das ibeten förderlich dieWandalen fo zwiſchen der Oder vnnd der Elb woneten/ die ſiebentzig jar lan denChꝛiſten glauben waren an gehangen/ woꝛffenn in jetz wider von inen. Das ach-teten aber nitt die Chꝛiſten furſten/ hr gemuͤt ſtůnd mere zum gelt vnnd tubut dannzum glauben. Es ſtůnd alſo ein gůte zeit/ biß hertzog Hẽtich der Loͤw dem ſãd S -xen fůrſtůnd/ der ſchüff etwas mit den onglaͤubigrn. Zů der ſelbigen zeit hetten diWand alen zů eim furſten Miſtiwoim/ vnnd der hett ettlich ſün die hieſſen Anatrog/Gneus vnnd Vdo/ der waß ein groſſer tyrann/ darumb er auch erſtochenn wardvnnd ließ ein fun der hieß Gotſcalcus/ vnnd der liber traff feinen vatter in der i ytan-ner/ bitz er zůletſt ſich vonn hertzen zum glauben bekert. Sein geburt lin haſtu biefoꝛnen in beſchreibung Meckelburgers land. Als nun diſſer Gotſtalcus vonn ſiner tyrannei ließ vnnd ettlich jar in des küůnigs zů Dennmarck hoff was gewefntsvnnd darnach wider heim kam/ vnderſtůnd er mitt allen krefftenn zů pflantzen deglauben C hꝛiſti/ den er voꝛhin hat helffen auß tilcken/ hett auch kein rüw biß et dasvolck ſo er voꝛhin vonn Chꝛiſto hatt gezogen/ widerumb zů jm bekerte. Et hett eiſolchen groſſenn eyfer inn dem heyligen glaubenn/ das er offt vnnd vil ſebbs innder ki chenn dem volck pꝛediget. Er bꝛacht gar nach den dutten they de volck-widerumb zům glauben/ das vnder feinem anherꝛen Miſtiwoi was inn onglauben
or ſeclc umb gefall en. So nun der fromm vnd gotsfoͤꝛchti g fürſt mit ſolchem groſſem ynbun
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vnderſtůnd das volck zůfuͤren auff den weg des heyls/ rot teten ſi ett ich vonn ſ/rem volck; iſammen vnd erſchlůgen jn/ der jrer heyl ſůcht. Er verlies ein ſun mitnamen Henrich/ der vnderſtůnd den onſchuldigen todt feines vaters zů rech.Ader lo bald diſer Gotſcalcus erſchlagen ward/ habenn ſich die Wandalen miteinander wider vom glaubenn zů der Heidniſchen religion gewendt/ vnnd alledievmb bꝛacht ſo an Chꝛiſto haben woͤll en beharren. Siſe groſſe vnd die andere vftür des glaubens halb/ hat ſich verlaufen año Chꝛiſti tauſent ſechs vnd ſeihtzig/ nachten jar keyſer Henrichs des vierdten. Und die weil diſe onglaͤubigen můſten
foͤꝛchten voꝛ Gorſcalci ſunen/ hahen ſie zm fürſten erwölt Critonẽ der i er.0 pen
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