Herman uonSalta.
decccrvi Das dꝛitt bůch
Aſia/ aber do ſie des onfruch tbaren lands můüd wurden/ ſeind fie daruß gez gn/ in
ander land ʒůfůchen/ vnnd demnach ſeind fie kommen in Hulmigeriam/ habendo nider gelaſſen/ ein gefall en gehapt an fruchtbarkeit des lannds/ dem fie 23namen verlaſſen haben. Das land iſt gantz fruchtbar in all en dingen/ deſunder ankoꝛn. Si ertrich wirt mit waͤſſern begoſſen/ iſt faſt wol erbauwẽ/ hat vil herliche fücken/ vnd vil vßſchütz oder geng des moͤꝛce/ die das land gantz luſtig machen. Siynwo ner ziehen vil viechs/ ſo ſeind auch vil wildpꝛaͤtiſch thier darin/ vnd di wifefiſchreich. Doz vnd ehe diß volck iſt erleücht woꝛdẽ mit dem liecht des glaubẽe/ cnſie gegen den doͤꝛſſtigen menſchen barmhertzig geweſ⸗ en/ vnd ſeind entgegen geſumnden ſchiffbꝛüchigẽ im moͤꝛe/ vñ auch denen fo von den moͤꝛe raub ern angefallen feinworden. Gold vnd ſilber feind in keiner achtung beijnen geweſen/ſie haben vn gaweh fůter vnd der koſtlichen fellen gehapt/ die fie vmb wullen kleid haben geben Sißland ſtoßt von Oꝛient an die Littaw/ von mittag an Poland/ von munacht an Eiland/ vnd von Occident an Pomern. Was am moͤꝛe ligt von diſem land/ ſtet odeſchloͤſſer/ iſtalles Teütſch/ aber auſſerhalb dem moͤꝛe vff dem land/ ſend noch wenigdie jr alte Wand aliſche ſpꝛachen behalten habẽ · Am mõꝛe ligẽ diſe ſtett/ Funigſpagvom unig ʒů Behem gebauwen/ do der fürſt feinen ſit hat/ Elbing / vñ di mehtige kauffſtatt Dantzig. Aber im land dꝛin an der Wiel ligen auch vil fleck ſinderlichen Thoꝛn/ das et wan ein herꝛliche ſtatt iſt geweſen/ aber jetz iſt ſie zm groffenabgang kommen.
Wie vnder keyſcr Rriderichen dem andern
das onglaͤubig Preüſſen land iſt beſtritten worden.V den ʒeiten keyſer Friderichs des anðn als die Chiſten verlurẽ Ptolemaidem in Syria / ſind die Teütſchen ritter bꝛuͤder dannen in Teütſch land gezogen!die all e võ gůtẽ adel warẽ vnd geuͤdt in kriegs hend) Und do mit ſie durch den muͤſſiggang nitt ven jter= Aübung kamen/ ſeind ſie zům keiſer kommen/ haben jn gebetenI mb Pꝛeüſſen land/ welches ynwoner noch onglaͤubig waren/— vnd in Sa ven lãd durch jre auſſerlauffen vñ ſtroͤuffen groſſenſchaden thetẽ. Sie verhoffetẽ ein ſollich grob volck zů meiſtem/fo ferꝛ der keyſer feine verwilligung dar zu geb/ vn den bꝛüͤdern über geb dz gewulenland ewiglichen ʒů beſitzẽ. Es herr? die Hertz o gen võ der Maſſo w jr gerecktigkei ſſie zů diſem land hatten ſchon übergebẽ dem oꝛden nach dem ſie vernom̃en henen dieherꝛliche thatẽ die fie bewiſen hattẽ wið die onglaͤubigẽ. Sie ſchicktẽ ʒũ oberſtẽ meiſterdes oꝛdẽs/ der Hermã von Saltza hieß/ vñ batẽ jn vmb hilff. Dem Mochmeiſter gefiel die anfoꝛderung wol/ thet ſich zům bapſt vnd keiſer/ wolt on jr bewiligũg nichtsanfahen. Es kont diſer fürtrag dem keiſer auch nit mißfallen/ darumb vervill-get er ſich den Ruter bzüdern in allen dingen fo ſie von jm begerten. Demnach zogẽdie bꝛuder mit gewaffneter hand ʒům Hẽrtzogen von Maſſow/ der Cõtad hieß vñward jnen verſprochen ein groß land ʒwiſchen den wãſſern Oſſa/ Dꝛwãtza/ vñ Wrka/ ſo in Culmera vnd Luboꝛ land ligen/ vñ darzů was ſie gewuñen in Pꝛeliſſen lojr eigen ſein. Do zog der Hohmeiſter durch das Teütſch lãd vnd verſamlet ein großvolck/ vnd griff an anno Chriſtitauſent zwei hundert ſechs vnd zwentzig die priſſen/ vnd behielt auch den ſieg/ wiewol nit on blůt der ſeinẽ. Darn ach im nach gendenjar hat er mitt merer macht die rennen angegriffen/ vnd bꝛacht eitliche zumgen glauben/ vnd iſt. alſo in kurtzer zeit beſchehen/ das er erobert d 38 gantz land ufeiner ſeiten der Wixeln. Weiter ſchiffet er über das waſſet/ vnd nam yn ein.
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ANAI9.
cjcigtijtrr ſinwereʒeſietea betnb⸗:fmhdnbꝛ8kenn1. N.ren ht.
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