E Von dem Teütſchen lend. decctw breiten eichen baum/ richt do auff feine gezelt/ geſchütz vnnd wagenburg/ vnd gr
8 die Preüſſen an fo auff der ſelbigen ſeyten ire wonung hettẽ. Es fa: ſich do rauchean, ſcharmützel erhept/ vmb des eich baůms willen/ vnnd haben die heiden grofſ nf; e en,za. den an diſſem oꝛt genommen. Diſſer krieg weret vil jar biß zů letſt die brüder glück richie.ne auff irer ſeiten hatten vnnd gantz Preüſſen vnder ſich brachten. Sie haben; uch mitcri, dem kriegenn vnnd ſiegen die teütſehe ſpꝛach vnnd denn woren dien ſt Gottes hineineas bracht vnd ettliche biſchoffliche kirchen auffgericht/ vnnd an dem oꝛt do der auß ge-c ſpreiter eichbaͤum ſtůnd/ iſt ein herlicher flecken gebůwenn wo: den vnd ein gewaltig Mei, ſchloß/ das mann Marieburg genant hatt. Naricbing·zer, Difler Ritter oꝛden hatt vonn den Teütſchen ein anfang genommen/ vnnd iſtmz Auch keiner darin genommen woꝛden er ſei dan von geburt ein Teütſcher/ vnd edel
6 ᷣ von feinem geſchlecht/ vnd weiter hatt er all zeit můſſen besa. 236 reit fein zů ſtreitenu wider die fyend des crützes Chꝛiſti. Ir oꝛ-i. SA dens kleidt iſt ein weißer mantel vnnd ein ſchwartzkrütz dasA. iz 5 rin. Sie ziehen auch alle lan ge baͤrt. Ymbdasjar Chꝛiſti2.: tauſent als der heilig biſchoff vonn Prag Adalbeꝛtus ward.. geſant in Preüſſen/ den ſelbigen onglaͤubigen zů predigennnt. den Chꝛiſten glauben/ kam er zum waſſer Sſſa vnnd ſchif-
3 fer hin über vnnd do er k ein gelt hett den fergen zů bezalenn/er gab im der ſchiffman eins zum kopff mitt dem růder/ dʒ nam** der from man mit gedult an. Nach dem er aber in das land— 2 kommen was/ gieng er von eim oꝛt zům andern vnd leret dzME
— wvolck den rechten weg zum ewigen leben/ veꝛwarff ire ab goͤt-* ter/ zeigt inen an/ dz Re ſonn/ mon/ fewer/ waſſer/ weld/ welche ding ſie anbetteten nitgaͤtter ſunder creaturen weren. Das mochten die heidniſchen pfaffen/ die ein nutz darta von hetten/ nit erleiden/ ſie rüͤhelten zů ſammen vnnd ſtelten dem heiligen mañ nach/* vnd als ſie in erg reiffen bei dem moͤre onferr von dem flecken Feßhauß fielen ſie in an/te die erſtochen in fi: ben mal/ vnd verwondeten in/ hie wen im den kopff ab vi hencktenis in an ein baům. Do woꝛder die ſtück feines leibs von feinem hauß wirt auff geleſen** vnd zů ſamm en begraben/ vnd do hertzog Boleßla in poland das vernam/ ſchicktrr er nach dẽ lei vnd lies in eerlich begraben zů Huezna in der haůptſtat ſein es hertzogthumbs. Darn ach als ie voͤlcker vmb Preüſſen gemeinliche alle zum Chꝛiſtẽ glau-Zr! bẽ bekert warẽ/ hat letz acm c cet hertzog Boleßla m̃ Preüſſen land auch an griffen vñr kunt Waldemarne vo. Denmark greih ſiezin waſſer an/ aber ſie mochten wenigiz: ſchafſen/ bis Hernach die T nſchen ritter brůr er kamen/ die zwangen ſie mit lang we*. rigem kriegen/ wie gemelr iſt/ diß ſie ſi h zů lerſt gantz ergaben.5
=. Von dem Teütſchen orden vnd allen Hochmei-
= ſtern die dar in ſeind geweſen.
a 2 Uno Chuſti uso. hatt der Teütſchen oꝛden zů Je
—* w EP ru ſalem in eim ſpital zů vnſer frawen gen ant ſei-
.— BR nen vrſpꝛung genommen/ vnd hat der erſte mei-5. SI(855 A ſter Henricus von Walpot geheiſſen/ vnder wel
. A A NP ehem dem o2den gros gůt vñ reichthumb überge
© BONL/ A ben iſt venn den Teütſchen vnd auch von den Italienern. Es,, ward auch der ſpital vonn Jeruſalem gen Acoñ verꝛuckt/ wel⸗ Acon oderä= Be ſtatt ſunſt Ptolem ais wirt genant vnnd gieng der oꝛden Piolemais,
trefflch ſcre auf nam zů an gut vnd gewalt. Vnnd als anno Chuiſti zo dißerUN ii Henricus