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^Lacobus Masenius ward 1606 ;u Dalem in demHerzogthum Iülich gebohren, und begab sich 1619in die Societät Jesu; er starb gegen Ausgang desvorigen Jahrhunderts. Unter seinen Schriften hatbesonders seine Sarcotis viel Aufsehens gemacht,da Wilhelm Lander (der nachwerts einen Widerrufthat) den Milton in seinem verlohrnen Paradiesegrossentheils nur zu einem Nachahmer des Maseniusmachen wollte.
Er verdient eine der ersten Stellen unter denneuern Dichtern. Bey seinem fruchtbaren Genieweis er sich auf eine edle Weise auszudrücken, undseine Gegenstände setzt er in das schönste Licht.Seine Erzehlungen sind sinnreich verbunden. Manwird sich oft über den Reichthum und das Glänzendeseiner Einbildungskraft verwundern; wie auch überdie Verschiedenheit der Farben, deren er sich beyden Schilderungen sowohl der Tugenden als derLaster bedient.
Der Uebersetzer hat einen grossen Theil seinesEndzwecks erreicht, wenn er einige der jünger»Leser veranlaßt und aufgemuntert hat, sich mit denVortreflichkeitcn des lehrreichen Originals bekanntzu machen.
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