Buch 
Sarcotis ein Gedicht des Masenius : Latein und deutsch
Entstehung
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Inhalt des ersten Buches.

Ecsihichte. Gott giebt dem Ada»« u««d der Tva, denersten Menschen, -je er erschaffen hatte, das gesegneteParadies zu bewohnen. Satan, die Glückseligkeit der-selben beneidend, trachtet, sie durch Arglist zu verderben»

Dichtkunst. Da das epische Gedicht, gleich der Tra-gödie einen Hauptgegenstand haben muß, auf den sich allesbezieht, wählt der Dichter sich hier dazu die Sarcothra,worunter er den Adam und die Eva versteht; die menschlicheNatur, als die Beherrscherinn aller körperlichen Dinge.Ihr Gegner ist Lucifer, der hier AntitheuS heißt, ein FeindGottes. Gefehrtinnen und Gönnerinnen der Sarcothrasind : Arete, die Tugend; Agape, die Liebe; Themis ,die Gerechtigkeit; Elpis, die Hoffnung; Diane«, dieVernunft; Metanea, der Schiner; und die Busse. I»der Gesellschaft des Antitheus befinden sich die Furien, derBetrug, der Tod, die Krankheiten, das Alter, die Arbeit,die Armuth, der Hunger, u. f. w. Der Dichter bedient sichderselben, um die ganze Sache einzukleiden, und zu entwi-ckeln. Er stellt sich zuerst so vor, als ob er sich im Geistentzückt befände: wie in die Höhe versetzt, betrachteter, wieveränderlich sich alles in der Welt darstellt; und dieses giebtihm Anlaß der Ursache des Uebels nachzuspühren, die er indem Falle der menschlichen Natur findet, und der List undGewalt des Satans. Er schildert hierauf die Anmuth desParadieses vermittelst der Vergleichung desselben mit irdi-schen Lettern und Dingen; die Schöpfung der Sarcothra

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