Voꝛredver fůriſche leer angenommen. Ich geſchweihie der Scythenn vnnd Tartarn/ derenauch vil ein anderen glauben haben weder dieTürcken vnd Soldaniſchẽ. Auß diſem magſt
du mercken/ das gegen den jetz gemelten volckern ein kleiner hauff iſt vff er den/ der Chꝛůſtum den herꝛen bekennt vnd an ihn glaubt.Ja ihꝛe zal täglich ſich minder/ beſunder gesgen Sꝛient/ do der Cürck ein land nach dem
andern ynnimpt. Vnd ob er ſchon die Chꝛi-ſten bleiben lat bei ihꝛem glaubenn/ ver beitaber offenlichen ʒů pꝛedigẽ das woꝛt Gotts-folgt darauß das die Chꝛiſten vnder dẽ Tür-cken geboꝛen/ auß beywonung der Tůrckenn
lſliederlichen zům abfal gebꝛacht werden/ vndſich an ihꝛreligion begeben/ wie der Propheeim Pſalter ſagt/ Sie ſeind vermiſcht vnderdie voͤlcker vnd haben ihꝛe werck gelerner. Eskompt auß diſem zweiſpaͤltigen glauben vndmißhelligem lebẽ/ das ein jeslich volck ſeinen
gott als den hoͤchſten auff erhebt/ vnnd ver-
meinen(ie gangen den rechten weg zů der(de
J ligkeit/ vnnd alle andere menſchenn gangen
. Zn—— yr:/ vnd befleiſſen ſich auch ihꝛe ſect weir außzů bꝛeyten/ vnnd wer ihnen nit gehoꝛcht/ den verfolgen fie mit groſſem neid vnd
haß/ alſo das jetzunt keiner on gefaͤrlichkeit(eines leybs vnd lebens wãdern nrag
in ein frembd land das eines andern glaubens iſt/ das zů erfaren vnnd beſicht i-
gen nach ietziger gelegenheit. Ich ſpꝛich nach ietziger gelegen heit/ nit das das er-
trich durch andere vnd andere ynwoner verwandlet werd/ dann es bleiben für
vnd für in einem weſen eines jeden lands groſſe berg vnd thaͤler/ flieſſend waͤſſer
vnd ſtilſtendige ſee/ aber der bauw des ertrichs verendert ſich ſtets in ſtetten vndflecken/ darzů in fruchtbarkeit vnd neüwen ynflüſſen des himmel s/ ich geſchweigder manchfalt igen regierungen/ ſitten vnd gebꝛeüchẽ der ynwoner. Nim für dichvnſer Teütſch land/ ſo wirft du finden/ das es zů vnſern zeiten gar vil ein andere. hat weder es voꝛ zwoͤlff hũdert jaren har gehabt/ do es Prolemeus beſchꝛĩen hat/ vnd voꝛihm Strabo . Dann dozůmal hat man kein vmbmaurete ſtattdarin gefunden/ ſonder es was überzogen mit einem grauſamen groſſenn wald/vnd woneten die menſchen hin vnd haͤr in den thaͤlern vnd bei den waͤſſern in kleinen hütten/ herren kein gewer b oder hantierũg/ reyſeten auch nit in frembde laͤnder/ wie ich hie vnden weiter daruon ſchꝛeiben will. Aber zů vnſern zeiten iſt esnit minder erbauwen dann Italia oder auch Gallia. Das widerſpil findeſt du imHey ligen land/ das zů vnſern zeiten gar nahe sd vnnd wuͤſt ligt/ aber voꝛ zeitenalle länder der erde in frucht barkeit übertroffen. Dem nach laß dich nit wundernem̃en/ das man inn Pntolemeo zweier leien tafeln finder über ein land/ die altenvnd die neiwen. Die alten fo Ptolemens/ Strabo vnnd Coꝛnelius Tacitus besſchꝛiben haben/ zeigen an was für voͤlcker vnnd wonungen zů ihꝛen zeiten in ei-nem ieden land ſeiend geweſen/ vnd fo die ſelb igen ietzunt zů meren theil inn einabgang oder verenderung kommen ſeind/ hat von noͤten wollen fein durch nelwe tafeln gelegenheit der welt vnd eines ieden lands an zuze igen/ ſo vil man 9at
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