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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Voꝛredver fůriſche leer angenommen. Ich geſchweihie der Scythenn vnnd Tartarn/ derenauch vil ein anderen glauben haben weder dieTürcken vnd Soldaniſchẽ. Auß diſem magſt

du mercken/ das gegen den jetz gemelten volckern ein kleiner hauff iſt vff er den/ der Chꝛůſtum den herꝛen bekennt vnd an ihn glaubt.Ja ihꝛe zal täglich ſich minder/ beſunder gesgen Sꝛient/ do der Cürck ein land nach dem

andern ynnimpt. Vnd ob er ſchon die Chꝛi-ſten bleiben lat bei ihꝛem glaubenn/ ver beitaber offenlichen ʒů pꝛedigẽ das woꝛt Gotts-folgt darauß das die Chꝛiſten vnder dẽ Tür-cken geboꝛen/ auß beywonung der Tůrckenn

lſliederlichen zům abfal gebꝛacht werden/ vndſich an ihꝛreligion begeben/ wie der Propheeim Pſalter ſagt/ Sie ſeind vermiſcht vnderdie voͤlcker vnd haben ihꝛe werck gelerner. Eskompt auß diſem zweiſpaͤltigen glauben vndmißhelligem lebẽ/ das ein jeslich volck ſeinen

gott als den hoͤchſten auff erhebt/ vnnd ver-

meinen(ie gangen den rechten weg der(de

J ligkeit/ vnnd alle andere menſchenn gangen

. Zn yr:/ vnd befleiſſen ſich auch ihꝛe ſect weir auß bꝛeyten/ vnnd wer ihnen nit gehoꝛcht/ den verfolgen fie mit groſſem neid vnd

haß/ alſo das jetzunt keiner on gefaͤrlichkeit(eines leybs vnd lebens wãdern nrag

in ein frembd land das eines andern glaubens iſt/ das erfaren vnnd beſicht i-

gen nach ietziger gelegenheit. Ich ſpꝛich nach ietziger gelegen heit/ nit das das er-

trich durch andere vnd andere ynwoner verwandlet werd/ dann es bleiben für

vnd für in einem weſen eines jeden lands groſſe berg vnd thaͤler/ flieſſend waͤſſer

vnd ſtilſtendige ſee/ aber der bauw des ertrichs verendert ſich ſtets in ſtetten vndflecken/ darzů in fruchtbarkeit vnd neüwen ynflüſſen des himmel s/ ich geſchweigder manchfalt igen regierungen/ ſitten vnd gebꝛeüchẽ der ynwoner. Nim für dichvnſer Teütſch land/ ſo wirft du finden/ das es vnſern zeiten gar vil ein andere. hat weder es voꝛ zwoͤlff hũdert jaren har gehabt/ do es Prolemeus beſchꝛĩen hat/ vnd voꝛihm Strabo . Dann dozůmal hat man kein vmbmaurete ſtattdarin gefunden/ ſonder es was überzogen mit einem grauſamen groſſenn wald/vnd woneten die menſchen hin vnd haͤr in den thaͤlern vnd bei den waͤſſern in kleinen hütten/ herren kein gewer b oder hantierũg/ reyſeten auch nit in frembde laͤnder/ wie ich hie vnden weiter daruon ſchꝛeiben will. Aber vnſern zeiten iſt esnit minder erbauwen dann Italia oder auch Gallia. Das widerſpil findeſt du imHey ligen land/ das vnſern zeiten gar nahe sd vnnd wuͤſt ligt/ aber voꝛ zeitenalle länder der erde in frucht barkeit übertroffen. Dem nach laß dich nit wundernem̃en/ das man inn Pntolemeo zweier leien tafeln finder über ein land/ die altenvnd die neiwen. Die alten fo Ptolemens/ Strabo vnnd Coꝛnelius Tacitus besſchꝛiben haben/ zeigen an was für voͤlcker vnnd wonungen ihꝛen zeiten in ei-nem ieden land ſeiend geweſen/ vnd fo die ſelb igen ietzunt meren theil inn einabgang oder verenderung kommen ſeind/ hat von noͤten wollen fein durch nelwe tafeln gelegenheit der welt vnd eines ieden lands an zuze igen/ ſo vil man 9at

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