Ein Jud vergibt de keysfer.
. AScecxxvi Das dritt bůuͤchbꝛůdern hielt/ haben ſie ein krieg anger icht wider ihn ſeiner ner ſetti gegeytie-keyt halb. Aber die anderen ſchreiben das er ſampt feinem bꝛůder Ludwigen hasben wider ihren dꝛitten bꝛůder Carolum ein groß hoͤꝛe ver ſamlet vnnd anff denOſtertag ein grauſamme ſchlacht begangen/ in deren Carolus ſieget/ vnd kamgar nahe der gantz Francier adel vmb/ alſo gꝛimmig waren die bꝛůder wider einander. In let ſt ward ein foꝛm der vereinigung fürgeſchlagenn nemlichdas Carlen ſolt fein vnnd genennt werden künig in Fr anckreich/ Ludwig aberſolt künig fein in Teütſchland vnd in ettlich ſtetten fo über dem Rhein ligen ge -gen Franckreich zů/ vnnd das des gůten weins halb fo auff der ſelbigen ſeyten/nemlich im Elſaß / wachßt. Weyter ſolt Lotharius inhaben Galliam Belgicam/ die Pꝛouintz vnnd das land/ das von ihm iſt Lothꝛingen genant woꝛden/Er beſaß voꝛhin Italiam. Aber ihres brůders Pipini ſun der auch Pipinushieß/ ward in ein cloſter geſtoſſen. Es verließ zů lerſt Lotharius fein erblichreich vnd theylet es vnder ſeine kinder/ vnd gieng auch in ein cloſter. Nun hetter dꝛey ſün/ udouicum/ Eothar ium vnnd Tarolum. Vnnd als er zehen jar al-leyn hatt regniert/ berůfft er die fürſten ſeins reichs/ vnd mit ihrem wiſſen vndwillen theilet er vnder fie ſeine reich/ Ludwigen gab er Italiam/ vnd ließ jn mitihm regnieren darin/ Lothario aber gab er Auſtraſtam/ das ſich an Rheinſtromzog vnd Lothringen / vnnd Carlen dem jüngſten gab er das künigreich der Pꝛouintz/ das voꝛ zeiten Narbonenſts Gallia iſt genent worden. Er ſtarb annoacht hundert fünff vnd fünfftzig nach dem er ſechtze hen jar hat regnie rt. Es ſtarbauch bald haͤrnach Lothar ius(ein fun in Italia vnd ein gůt theyl feines hoͤꝛes ander peſtilentz. x Bf4 Eudwig der jünger vnnd der ander des namen ein fun Lot har/ itbey leben feines vatters keyſer erkent worden inn Italia||vnnd was ein fründt licher mann/ fromm vnnd gerecht/ regniert neüntzehen jarvnnd ſtarb anno acht hundert vier vnd. an5 9 der Kal ein ſun Ludouci des miltenCaro lus vñ Judithe feiner andern haußfrau-wen/ als er hett ſechs vnnd dꝛeiſſig jar regn iert in Sranck-reich das gegen Occident ligt/ vnnd hört das feines bꝛů-ders fun keyſer Ludwigẽ geſtoꝛbẽ was/ eylet er ghen Rom anno Chꝛiſti acht hundert ſechs vnd ſiebẽtzig vnd erlangtdie keyſerliche kron. Er macht auch ſeiner haußfrauwenbꝛůder Boſonem künigin der Prouintz. Vnnd do er ver-* nam wie die Saracenen hetten Campan iam in Italiayngenommen/ eylet er wider ſie in Italiam. Vnd do er ghen Mantuam kam ſtießihn das kalt wee an/ daran er auch ſtar b. Dan er hatt ein Juden mit namen St -dechiam zů einem artzet/ dem er ſunderlichen vertrauwer/ der gab ihm gifft indetartznei/ dar ab er ſtarb anno Chꝛiſti acht hundert acht vnnd ſieb entzig nachdemerſechs vnnd dꝛeyſſig iar hat regniert vnnd zwey jardem keyſerthumb was fürgeſtanden.
6 02 ſetfa der drit ein fun Caroli des kalen/ den manEudouicus nent den Stamler/ ein einfeltig vnndſenfftmuͤtig mann/ ein liebhaber der gerecht i keit/ des fridensvnd der religion/ iſt zum keyſer geſalbet vnd gekroͤnt woꝛdenanno Chꝛiſti acht hundert acht vnd ſiebentzig/ vnnd geſtoꝛbenannd Chriſti acht hundert vnd achtzig nach dem er kan m zwefjar das keyſerthumb hat regiert.
2 Carolus