decelryij Das dꝛitt buͤch
onglückſeltger krieg hat dem künig faſt wee gethan. 250 zi. iſt zů beiden ſeiten einbeſtendiger vertrag vnd frid wider vffgericht/ vñ ſeind die vo Lübeck hei jren altherbꝛachten pꝛiullegien vn gerechtigkeiten bliben. Nach de aber künig Hans mit| tod abgieng vñ(ein fun Chꝛiſtiern künig ward/ hat er nit allein mit Lübeck vñ andern ſtetten/ onangeſehen dz jn fein vatter treüwlichk gewarnet vñ vermanet/ mitKünig Chrifi allen fee ſterten in der nachbaurſchafft des reichs gůten friden zů haltẽ/ ſund hatn Hfräniſch auch mit ſeinẽ eygẽ vndſaͤſſen hader vñ onfrid angericht/ darin er faſt allent hal-0 handle, ben eins Holendiſchẽ weibs mit namẽ Sieburg anſchleg/ raͤrh vn willen gefolget.Ano rns. hat er vff der Reide vor Tramund ein Sch wediſch volck von no. laſten
Coppenhagẽ fuͤren/ auch do ſelbig wið(ein eigen zů ag den von Lübeck nicht wisumb zůgeſtelt. Darnach im nachuolgenden jar hatt er vndſtanden allen kauff-handel vnd niderlag gehn Coppenhagen zůlegen/ die ſtatt Lübeck ſampt andernfee ſtetten do durch zů verderben. Itẽ des ſelbigen jars hat er auch den letſtẽ kriegmit den Schweden angehaben/ do von die von Lübeck vnd andere ſee ſtett nit ge-
Seuerin empfangen vn erlitten haben. Vß ſolchen vñ der gleichen yngriffen vñbeſchwerungen jrer allen vñ gemeines kauffmans gerechtig keiten anhaltung imreich Denmarck/ ſeiner küniglicher verſchꝛeibung entgegen/ ſeind die von Lübeck Hie ser ſiett ſampt anderen ſeeſtetten verur ſacht/ ſich gegen künig Chꝛiſtiernen zů verbinden
än. das reich Schweden / das von jm ſeiner groſſen tyrannei halben abgefallen/ ent-ſetzt/ vnd im naͤhſtuolgenden jar im Augſt dz(bloß zů Barnholm erobert. Balddarnach iſt künig Chꝛiſtiern vß dem reich Dennmarck mit(einem gemahel in Niderland gezogen/ vnd do haben die Daͤnen bald Hertzog Friderichen zů Holſteindz künigreich an getragen/ welcher es auch angenommen vnd im jar 154. Ceppẽ-hagen belaͤgert. Es haben auch die vonn Lübeck mittler zeit mitt jren verwand-. ten/ obgemelten Seuerin auß Gotland vertriben/ vnnd das gantz land vnd die. ſtatt Wie ßbůre mitt gewalt yngenommen/ vñ hatt ſich im beſtimpten jar Stockteck herr halm den zů Lübeck ergeben vnnd jren geſchickten die ſchlüſſel zůr ſtatt überant-ber über wort/ welche darnach die geſchickten dem Guſtaf Erichs fun übergeben/ der dechweden. durch ein gewaltiger künig feine vatterlands Schweden durch hilf vnd fürde-rung der von Lübeck worden iſt. Solcher wolt hat iſt die ſtatt hernach wenig ger. beſſert/ hatt fein auch nit vil genoſſen. Anne i530. vmb Petri vnnd Pauli hattö die gemein zů Lübeck bei einem erb arn rath erhalten/ das fie voꝛhin mere mal be-4 gert hatten/ die Religion zů verendern in der kirchen vnnd den gebꝛauch der hey-ligen ſacramenten/ vnnd ſeind kurtz darnach die alten ceremonten doſelbs nider-gelegt/ vnnd iſt ein kirchen oꝛdnung durch D. Johan Bugenhagen geſtelt vnndpubliciert. Es ſeind auch do ʒůmal die zwei cloͤſter/ nemlich das Burgeloſter zůverſehung der armen/ vnd ſant Catharinen zů gemeiner ſchůl auge richt woꝛdẽ.Vnd wie wol des ſelbigen jars erſt mals ein keyſerlich mandat an die von Lübeck außgangen/ do durch jnen geborten von ſolcher neüwer oꝛdnung vñ lere abzů weichen/ vnd das die G4. menner zů volzie hung vñ voꝛſehung ſolcher oꝛd nung von ðgemeind mitt nachgebung des raths erwoͤlet/ wider abgeſetzt möchten werden/ſeind ſie doch bei jren fürnemen bliben/ vnd volgends jars fich mit den jetz beruͤr-. ten 6. vnd auch den andern ioo. burgern/ welche von der gantzen gemein in namẽder ſelbigen in obligenden ſachen mit dem rath zůhandlen vñ ʒůſch lieſſen geſetzt/verglichen/ vereiniget vnd mit handreichung beſtetiget/ ob der angenommenenvnd voꝛgenanten religion/ vñ iſt ein beſtendiger frid zwiſchen dem rath vnd 2.gemeind
J.
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mit gewandt/ harniſch vnd ſaltz geladen/ im friden ſtand laſſen nemen vnd gehn
ringen nachtheil vnnd ſchaden/ fürnemlich von des künigs oberſtem hauptman
miegen den vnd zů ſtercken/ habẽ alſo im ein vnd zwentzigſten jar mit gewaltiger ſchiffrüſtũg
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