I Aber nach ſeinẽ todt exequiert ð keyſer mit verwil ligũg des Baßſts, dz er vorhinan hat angefangen. Anno dñi nz. fiel zů Meidenburg ein Jud am ſampſtag in einahn ſpꝛachhauß/ vñ als kein Jud jm den ſelbigen tag herauß helffen wolt/ do mit derr fabbat am feyren nit gebꝛochẽ würd, müſt der arm Jud den gantzè tag im geſtãckae, ſteckẽ. Vñ do dz geſchrey für den bif choff kã/ geboth er den Judẽ bey gro ſſer ſtraff/nig dz ſie dẽ nachgendẽ Sötag auch feyrtẽ/gleich wie ſie dẽ ſabk ath hattẽ gefeyret/ vñe alfo můſt ð eilend mẽſch zwen tag im wůſt ſitzen. Ane iz 47. als Carolus V. Ròmin(cher kelſer mit einem groſſen zeüg zů roß vnd fůß in Ceürſch land kam, ward alsnan bald im nachgenden jar ein reichetag zů Augſpurg gehalten/ vñ ein neüwe re ſoꝛ-Eee mation ð religion angerichtet/ die man das Internn namſet. Und die weil Key.e, May. befelch was/ ſemliche in allen pꝛoteſtier enden ſtetten vn fürſtenthummenan auff zůrichten/ wolten die Meidenburger ſemliche refoꝛmation gantz ON gar nitt
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fn=— anne m̃en/ erwůchß zů letſt die ſach dohin das fie auß keyſer
hd Wr ZZ e lichem befelch durch h. Moꝛitzen vo Sa;ẽ vñ Marggrauẽ
nn Albꝛecht de jüngerẽ vo Bꝛandẽburg har t vff iz. monat lãg
hin, U belegeret/ aber ſich erhalten/ vñ mit dem keyſer ſampt dem
dan. gantzen reich vertrag Es iſt auch vor zeitẽ ein Burggra Burgaraueainn neſchafft geweſen zů Meidẽburg gleich wie zů Nurnberg / Schafft zu mei
wañ fie aber ab gangẽ iſt/ hab ich nit ge fundẽ. Ich hab wol denbarz.gefundẽ das anno Chꝛiſti nos. ein Burggraue do geweſen
ſſt der hat geheiſſen Gebhard. Diſer Burggrauẽ wapen iſt
+ geweſen wie hie verzeichnet iſt. Bey ett lichen find ich die far
. Aden vnd ſtrich verendert.
ibi ip Je ſolt du merckẽ dzð Aldenburg zwey ſeind/ eins in Holſatz do voꝛ setfall(A ten ein biſthum̃ geweſen iſt/ das ander in Frießland bey Bꝛemẽ/ do dieae, ZA edle graue vo Oldenburg jre wonung gehapt/ von welchen die jetzigen.) hertzogẽ vo Holſatz vñ die künig von Deñmarck jren vꝛſpꝛung genõ-
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un, V e,, me/ wie die nach folgende geburt liny vß weißt. Otto ð erſt keyſer diſeslm names hat zů Aldenburg in ð fürnemẽ ſtatt 8ð Wagrien auffgericht ein biſchofflin che Eich/ vñ macht do zů erſtẽ biſchoff de ſeligẽ Marconem. In diſem Aldẽburgun, habẽ vo: zeitẽ gewonet die Wende oðd Wandalẽ/ vñ ſeind auch ſo můtig geweſen/ce dz ſie dẽ künig vo Deñmarck doꝛfftẽ ein krieg anb ietẽ. Es iſt diſe ſtatt voꝛ zeitẽ amibn, moͤꝛe gelegẽ vñ hat ein gůte port gehapt/ iſt aber jetz zů vnſern zeitẽ weit võ dẽ mo-malen re gewichen/ dañ dz moͤꝛe weicht an eim ort võ lãd vñ am an ÿn frißt es ins lãd/ doam haͤr dañ kompt dz ein ſtatt vo moͤꝛe gath/ die anðe gath darzů. Alſo iſt diſem Aldenmae, burg geſchehe Als bald fie võ moͤꝛe komme iſt iſt ſie verdoꝛbẽ/ vñ zů eim doꝛff woꝛore DE, Dem es ſtoth vmb die ſtatt gleich wie vmb die menſchẽ. Wie ein menſch heit abfh ghat$ and moꝛn/ alſo ſteigen die ſtett auff vñ ab. Wañ dz ſtündlin vñ das vꝛtheilae Gottes hie iſt/ ſo můß ð mẽſch oð ein ſtatt zů grundt ghan. Es hat voꝛ zeiten Got-vnn ſ ſchalcus ein groſſer tyrañ wid die Chꝛiſtẽ geherſchet in dißer ſtatt/ ward aber nach, mals ein Gottſeliger meſch vñ bꝛacht vil onglaͤubigẽ zů heiligen tauff Er ward aln. Aal fo ein frommer fürſt/ daß er offt ſeinẽ vnðthanẽ pꝛediget daß euangeliũ Chꝛiſti vñ. n hielt mir gewalt an ð Chꝛiſtlichen religion. Nach biſcho ff Marcon kamẽ ⸗ Egwar-hi ö. dus/ Wago /OCEzieo/ Volcardus/ Rembertus/ Benne/ Meinerus/ Abelmus vñm zn Eyzo/ zů welches zeitẽ dz Aldenbur giſch biſt humb alſo weit vmb ſich greifft vnd21 reicht/ dz mañ; biſthum mẽ dar auß macht. Einß hieß dz Ratzenburger biſthub/ui das and/ daß Meckelburger/ auß welchem nachmals ein hertzogthüb ward/ aberö. ſein biſthũb ward gelegt gehen Swerin. Es waß ſein zů den ſelbigen zeitẽ Meckel-
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