.X|..4
.
2— 8
—
———
—
(N
ſ
4+. f a 0decclyr ij Das dꝛitt bůchals er im ſelbigẽ jar im ſtifft zů Bꝛemẽ ſeinẽ eignen geſchefft nach reiſet/ iſt er vol] Matſchoff zů Bꝛemẽ gefangen vñ peinlich verhoͤꝛet/ vn darnach võ hertzog ÜDirichen m36 Bꝛaunſchweig zůr ſteine bꝛuck verwaret/ vñ jm volgendẽ jar voꝛ Wolfenbeſj/tel gckoͤpfft/ geulertheilt vñ auffs rad gelegt. Nach diſer zeit anher iſt die ſtatt j MMbecin růw vñ einigkeit durch gůte vñ gotsfoͤꝛchtige regierũg eins erbarn rachsin ögůtẽ fridẽ geſtandẽ/ vnd wiewol jr durch jetzberůrte hefftige vffrůr vn krieg auchDurch vilfaltige ſchiff bꝛüche vnd verluſt kauffgůter onwiderbꝛinglichẽ ſchadẽinkartz verſchinẽ jarẽ zůgefůgt/ hat fie doch gott durch feine gůtigkeit vñ ſunðlichenſegẽ mit reicht hu m̃ vñ zeitliche gůt ern wid umb wol verſehẽ vn gemeret/ daruſß ſeſich auch noch in gemein gott dẽ herꝛẽ ſtets dãckbar er zeigt/ dem nach ein erbar rahob ſeinem gnadreichen vñ ſeligmachendẽ woꝛt gegẽ vilfaltigen ab ſchꝛeckungenonerſchꝛocken beharꝛet/ vñ daſſelbig außzůbꝛeiten vñ mengkliche bei jnen zů verkndẽ vil gelerter männer ongeſpartes fleiß vñ onkoſtens zů ſich berůffen/ vñ biß hie FEin eeren vn würden gehalten vnd gehandhabet/ vnder welchen ð hochgelert mD.Dermannus Bonnus als ein treüwer voꝛſeher vn Superattendent der ſelbgg;kirche die heilige geſchꝛifft offent lich auß legt. Vnnd iſt nit zů verhalten/ das dſekurtz hiſtoꝛi der ſtatt Hübec zů gůtem theil auß(einem buͤchlin/ das er auß allelei Chꝛonicken auch beſunderlichen hiſtoꝛien der ſelbigen ſtatt zůſammen bꝛavnd im truck hat laſſen außgehn/ vffs kürtzeſt gezogen ·
Meidenburg. ö— 3 iſt ein alte ſtatt gelegẽ an der E)lb,= vonn der ich hie foꝛnen geſagt hab/ w -rumb fie alſo genent iſt woꝛden. Vnndnach dem die onglaͤubigen Wenden vorwr, zeiten fie gar ver wuͤſtet hattẽ/ hat ſte der
groß keyſer Ott vnd fein haußfraw Edith küniginvon Engelland año Chꝛiſti neün hundert vnd q US,wider auffgericht gefreiet vnd begnadet/ vnd das li|(thumb vo Vallerßleue do hin gelegt/ vnnd macht ijes zů einem ertzbiſthum̃. Vnd als er das vnderſtũd/ws ein biſchoff zů Halberſtatt mit name Bernhard/d legt ſich wider den keyſer/ vnd verboth es jm/ da itdiſe ſtatt ws vnder feinem biſthum̃. Dz verdꝛoß den. kkeyſer/ die weil diſe ſtatt von vaͤtterlichẽ erb ſein vz/ gertvnd ließ den biſchoff fahen vnd zu Quedeleburg in kercker legen/ vñ do blib d bi, Ayſchoff mit gedult eim zeit lãg/ ob feleicht ð keiſer ſich eins beſſern bedencken würd/ rgvñ jn wider auß der gfencknuß laſſen. In dem kam herzů der abẽd des nachtmals diChꝛiſti/ vñ do gedacht der biſchoff an(ein dien ſtbarkeit/ die er in ð kirchẽ ſolt vol⸗ 6 fbꝛingen/ vnd ließ jm heilige kleider auß der kirchen bꝛingen/ vñ als er fie angelegt nuchhatt/ begert er ds man den keyſer zů jm berůͤffet. Das geſchach nun/ vnd meint d ſſcnkeyſer ð diſchoff wolt ſich verwilligen/ zů ð fürgenom̃en ſachen/ aber der biſchoff zelhůb auff fein hand vñ thett den keyſer in bann/ darumb dz er hett hand angelegt 0 inftan den geſalbten des herzen vñ geboth dar zů durch das gantz biſthumb/ das man umikein kirchen ampt halten ſolt. Do fieng der keyſer an zůlachen/ vnd meint er wat /mvõ ſinnen kõmen/ das er ein ſolichs vnderſtůnd in der gefencknuß. Aber darnach.do er jm weiter nach dacht/ wolt er dẽ ſententz des hirten nit verachtẽ/ ſunder hieß in,den biſchoff ledig von der gefencknuß machen/ vnnd ſchickt jn widerumb heimin ondfein kirche/ vñ blib das fürneſnñen des keyſers vnderwegen die weil d big, ö. nh.. er
.
k
—— NZN. 9 37323 VON
,
J—|— Q— 8. EH— 2 j
.. 1