decelxxviij Das dꝛitt bůͤch /die Saxen ſtelten ihm ent gegen Haman ein gewaltigen fechter/ vnnd do mite 6] thnen cer yn legt vnd manlich were/ verhieſſen fie ihm fo vil goldt als großer v. ö
A Dẽ nach kamen fie vff dz feld/ do fie mit einander ſoltẽ fechten Hama ver reg, ii
AM ſich vff ſeine ſtercke/ gieng mit eim onerſchꝛocken hertzen gegen feinem fyed/ vnd| Zwenkems gab ihm ein ſtreich mit der fauſt dz er zů boden fiel. Aber Srarcarerus richt ſic.bfen. bald wider auff/ lieff zů ſeinẽ ſchwert/ wolt do mit(einen feind zů boden ſchlahen J.do er mit ringen nichts ſchaffen mocht/ wie dan auch geſchach. Bañ er fůrt ein ge,waltigẽ ſtreich auff den Mama, felet fein auch nit/ und zerſpielt ihm fein haupt
vnd bꝛacht ihn vm̃s leben. Dis geſchicht ſoll der ſtatt Hamburg diſen nam ver
laſſen haben/ dañ ſie nachmals von Hama Hãäburg iſt genant woꝛdẽ Es hat kei/
ſer Carlen der groß zũ erſten ertzbiſchoff do hin veroꝛdnet Her idagum. Darngh
hat k. Ludwig ein münch vß dem Coꝛbier cloſter genoſñen vnd jn ʒů er tzbiſchoßf
. gemacht/ ihm vnd woꝛffen alle mitnaͤcht ige lender/ auch die Wadalen/ Den ma. cker vnd Schwedier. Dar üb auch Außgarius zug in Den marck/ vñ macht FünigErichen zů eim Chꝛiſtẽ /r icht vff beieiner poꝛten des moͤꝛes bei dem ſee Slig zHennmerck Sleſwig ein kirche/ ſtarb anno 865. vnd als die Denn maͤrcker wider zum onglag
kompt zum ben fielen/ hat k. Ort der erſt fie wider bꝛacht zů rechten glauben/ wie wol ſie auch
glauben, nit dar bei beharꝛetẽ/ biß künig Zweno den tauff empfiẽg/ vnd keiſer Ott jn da
auß hůb/ vnnd er mit vil trůbſal angefochten/ zů letſt volkom̃enlich ſich beker/
yvynd den abgewoꝛffen glauben mit hertzen an nam. Es iſt Hãburg die hauptſtattö. under den Diet marſen/ Holſatzer vnd Steürmarcker. Zů den zeiten k. Henrichsdes dꝛitten hat der biſchoff zů Mamburg die ſtatt mitt einer maurenn vmbfan-gen vnnd darin geſetzt dꝛei porten vnnd zwoͤlffthürn. Es haben die Wanda ⸗·len diſer ſtatt gar vil zů leid gethan/ darumb anch biſchoff Alebꝛandus ließ diekirch auff fuͤren mit quader ſteinen/ ließ auch andere heüſer bauwẽ/ vnd do fandman im fundamẽt vil alts gebeüws/ vnd alſo iſt die ſtatt nach vñ nach gebeſſer/geſterckt vnd erweitert woꝛdẽ/ vnd dꝛey nãhafft iger bew darin vffgericht/ nelich( die Thũkirch/ des biſchoffs hoff vnd des hertzogẽ richthauß. Es kam auch do ein. biſchoff hernach/ der ließ die ſtatt maur/ ſo(ein voꝛfarẽ angefangẽ hattẽ/ wider8 abbꝛechen/ vnd die ſtein bꝛauchẽ z Chüftijfe/den er wolt gemacht habe wieder izů Coͤln iſt/ aber nach dem vil wid wertigkeit zů fiel/ blib dz angefangẽ werckonaußgemacht. Año 1000. hat Albertus der ertzbiſchoff zů Hamburg võ reich tr| langt den hoͤchſten hoff gewalt. Aber do jm andere biſchoff vffſetzig wurde ward A. er vertriben/ vnd h. Magnus verfolgt jn/ vnd kam do hin/ dz die Wandalen z ihMeckelburg erſchlůgen alle Chꝛiſten/ vnd fielen darnach in Hamburg vnd vede ltere der wuͤſteten ds ſelbig biſthum̃ vnd das ſchloß mit feüwer vnd mit dẽ ſchwert. Deß lindeandalen. gleichen theten fie zů Schleß wic. Sie rottetẽ ſich alle ʒůſam̃en/ fie lẽ wider uſñ in i. den onglauben/ vnd welcher im Chꝛiſtlichen glauben bleiben wolt/ den ſchlu-1 gen ſie zůtodt. Dis iſt geſchehen anno domini 1066. Vnd diß iſt die dꝛitte verlelgnung geweſen der Waͤdalen/ die k. Carlen/ vnd nach jm k. Ort/ vnd zů dꝛittenr fürſt Gorſcalcus/ den fie auch vm̃s glaubens willen erſch lůgen/zů Chꝛiſto beert hat. Zi der ſelbigen zeit hatt der ertzbiſchoff zů Hamburg vnder ihm dieſchoffliche kirche zů Bremen gehabt/ aber iſt mit der zeit do hin koſñen/ dz ie. tochter über die můter kom̃en iſt/ vnd hat Bꝛem an ſich zogen ds ertzbiſthunö. darum b auch ein ewiger zanck iſt erwachſen zwiſchen diſen zweien kirchen.
Balberſtatt. VC Slaufft dur ch diſe ſtatt ein waſſer mit nam̃en Oltemia/ vnd erhebt fich im
C jre mitte ein bühel/ der hat vff der hoͤhe ein große weite/ vnd ſtreckt J.