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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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gere vnſern zeitẽ der MD. von Saxen haußhaltung vnd haupt

decclryr Das dꝛitt bůch |dalen den Chꝛiſten habẽ getha/ iſt geſchehẽ año ioss. vnd keyſer Hẽrichen dẽ a dd

ward dz ſchloß Häaburg/ ſo wid die Wadalen gebauwẽ/ im grũd ab gebꝛochen 6vn den Chꝛiſtẽ vil leids gefůgt Man hett mach mal mit den Wãdalẽ gehand

let dz man ſie Chꝛiſtẽ glauben bꝛecht/ aber die ſchwere ſchatzũg ſo die Saxẽ jnen*vff legtẽ/ macht fie fo gar wid ſpeñ ig/ dz ſie ein gatzẽ haß gefaßt hettẽ wid den Chrfr glaube/ meinte fie wölte ger inger ſterbẽ dañ vnd der Saufen gehoꝛſamzůein. Dan die Save ſůchtẽ mere tribut vn ſchatzũg bei diſen onglaͤubigẽ leütẽ diñdie eer Chꝛiſti des volcks heil. Darũb pflegtẽ die Waãdalẽ zuſagẽ. Der Chꝛiſtenfür ſtẽ ſeind alſo ruwch über vnß/ dz vns leichter were zůſterbẽ dan zůlebẽ/ einſolche herte die ſtbarkeit tragẽ. ſchint ſchabt vns biß vffs bein/ wie mgẽ wir dañ dẽ neüwẽ glaubẽ annẽ men/ die wir täglich mit neümẽ burdẽ beſchwert ·

Wittenberg in obern Sachſen.*

W fleck der Chur geweſen/ vnd den name vo Wit ikin do dem er ſtẽ Chꝛiſtlichenfürſten empfangen wie etlich meine. H. Srider ich Churfür ft hat voꝛ 40 ſaren indiſe m fleckẽ vff gericht ein hohe ſchůl/ die mit der zeit aller welt bekant iſt woꝛden. WeEs haben in diſer ſchůlen die doctoꝛes angefangen ſcherpffen jre vernunfft in Ihder heil igẽ geſchꝛifft/ habẽ verwoꝛffen menſchliche ſatzngen/ vnd die bibliſche ge, ahſchꝛifft handen genom̃en/ daruõ gepꝛediget vnd geſchꝛiben/ aber iſt darauß ein ttgroß vffrůr erwachſen zwiſchẽ jnẽ vnd dene fo nit jrer religion angehangen. Der jiltmißbꝛauch etlicher Baͤpſtẽ vn biſchoffen habe mercklich vꝛſach gebẽ diſer vf mrůr. Martinus Luther ein Doctoꝛ ð heilige geſchꝛifft iſt der erſt anfenger gene infen diſer refoꝛmier tẽ religiõ/ hat auch vil vff ſeine meinũg bꝛacht/ gelerte deongelerte/ für ſtẽ vnd kunig/ biſchoffen/ pꝛieſter vn münchẽ. Aber die anden/ der ihvil mere ſeind/ halten über jren ſatzügen vnd herbꝛachtẽ gewon heitẽ gatz ſtarck Iiido durch ʒwytracht erſtãden/ vil blůt vergoſſen/ vnd vil buͤcher geſchꝛiben bei eden ſeiten Es ſtarb diſer Lutherus im jar Chꝛiſti 46. am tz. tag Febꝛuartz/ vnd ihfolget gleich vff ſe inẽ todt ein groſſe enderũg der religiõ/ dañ es ward im jar ichn. inddz Tociliũ Trient verſamlet/ im 1548. jar Augſpur g vff de Reichs tag AMein neüwe refoꝛmatiõ in dreligiõ angerichtet/ ſo man dz Interim geheiſſen. Es nward auch in diſe m trippel vnd krieg H. Johan Friderich Churfür ft Saxen Invon Rey. May. kriegß volck an der Elb gefangen/ Wittenberg vnd andere fit km

yngenom̃en/ der hertzog feiner Chur beraubt/ vnd h. Moꝛitzen übergeben..Wie der Thurnier in Sarhſen vor 1

. zeiten iſt erſtanden.. linMp die zeit als man nach Chꝛiſt geburt zelet oz 4. jar/ do Hertzog Denrid jideV von Sachſen der erſt des namens Roͤmiſcher künig woꝛdẽ/ vnd zum Reich gnerwoͤlt von den für ſten vnd edlen Teütſcher nat ion/ es iſt geſchehen das dite ineSachſen ſere genoͤt iget wurde den onglaͤubigẽ/ nemlich vo den Wendẽ/ Sch nbuen/ Reüſſen/ Gothẽ vnd Obotritẽ/ vnd darũb vermant k. Henrich alle fürſtl/ Menherzen vnd ſtend des reichs vññ gemeynes nutzes willen jm hilff zuthůn wider ſo⸗ mn?liche fyend der Chꝛiſtgläͤubigenn. Auff das haben ſich gerüſt alle fürſten des imReichs mit jrem adel/ beſunder der Pfaltzgraue vom Rhein / der Hertzog vonn in/Schwabenn/ der Hertzog vonn Francken vnnd der Hertzog vonn Baiern . Mit imfaltzgrauen Conraden als mit oberſtem haupt man des Rheinſtro mes/ zugen u. Eberhard von dem Elſaß / der Hertzog von Loth: ingen Limpurg, Indie grauen von Eyningen/ von Spanheim/ von Zweybꝛucken/ vonn 91 29. 4