decelrtrviij Das dꝛitt bůchmit dem ſchwert richten 47. burger die ſich(eine fürnemẽ wider ſetzt hatte, Amᷓ ig
monat do gar nahe all narung auff geſſen wz/ hat dz gemein vo lck geſůcht zů eſſenzn kreuter/ woꝛtzeln/ hund/ katz'/ muß/ rat
kocht leder vñ beltz vñ die geſſen/ alſo nĩ-D ltigt ſie der hun ger. Aber jr künig neret dieX arbeitſeligẽ leüt/ vñ gab inẽ in dißer großen not ein trügliche hoffnung/ biß ſie zetſt de ſchalck mercktẽ vnd erkentẽ wie ſteL verfuͤret werẽ. Hie zwiſchẽ ward einer fürdẽ biſchoff bꝛacht/ der verhieß im/ ſo mañö im rottẽ zůgeb woͤlt er über die man ſte-
. S, b gen vnd die übel verwart poꝛten auffbꝛeae. AM; chen. Aber der biſchoff můtet den burgan
zů/ daß ſie ſich ergeben. Vnd als fie es nit thun wolten/ hatt ſich der biſchoff mitaller macht zum ſtürmen gericht. Do ward außgeſchꝛuwen/ es ſolt ied man ſtill ſein/man woͤlt die ſtatt auffgeben/ vñ der künig macht ein gewaltig böoͤßlin/ ſpꝛach freuenlichen alſo ʒů feine fyendẽ. Wan jr meine ſtatt belegert haben/ woͤllẽ die wafenvõ euch legen vñ frlden begeren/ ſo will ich es euch verzeihen/ vnnd euch an ewremleben verſchonen. Diße woꝛt redt er mit ſolichem gewalt dz auch ettliche der fyendſich darab entſatzten. Aber es was vnder inen ein alter kriegs man/ der ergrimt võ
2
ZJ.K=3[*Ne
I, AN
Zoꝛn /hetzt feine mit geſellẽ/ volfürten den ſturm/ trungen in die ſtatt/ namen die
yn/ ſchlůgen zů todt wer inen engegen kam. Aber auß den burgern hetten ſich beyzoo. auff dem marckt zůſammen gethan/ die hielten ſtarck an ein ander/ biß ichs:ten daß der künig an eim andern oꝛt der ſtatt gefangẽ waß/ do man inen die foꝛchtalle ſterckt/ flohen fie vo ein ander vnd lugt ein yeder wo er ſich verbergen mocht.Doch bliben bei zweihnndert(ton/ die woꝛden von dem yngefallẽ fend angriffenvnd auffgeriben. Dar nach ſůcht man die verboꝛgẽ menner schen gãtzer tag lang/vnd metz get was man fand. Doch ward der wybern verſchont/ außgenommen die
ſo zů dem auffrůr geholffen hatten. Man fand hinder dem künig vnd den Cünd=ſchen ſo vil ſpeis/ das menglich dꝛei monat dar von zů leben hett gehapt. Nun die
haupt ſaͤcher dißes laſterlichen fürnemens/ nemlich der künig ſampt(einen fürnẽſtẽ helffern/ hat man mit kettẽ gebunden vn vmher durch die nehſtẽ fleckẽ gefuͤrt
vnnd zů lerſt anno is im Hornung wider in die Kart Münſter gefürt/ mitt glienden zangen gepfetzt vnnd in dꝛei eiſenin keffich geſchloſſen/ vnnd auff ſant Lam -
pꝛechts thurn außher gehẽckt zů einer ewigen gedechtnuß ihrer mißhandlung. Alſo iſt dis elend künigreich nider gelegt worden,.
Beſchꝛeibung des occidentiſchen Krießlands.Siſt Frießl and vos: zeiten ein beſonð künigr eich geweſen/ dz hat ſich gezegẽC von dem Rhein als ehr in dz moͤꝛe falt dem geſtad des moͤꝛs nach biß zů den
— Cimbern/ ſo etz Judland vñ dz neher oder vſſer Denmarck genent wirt. Un
wie wol das land vil vnderſcheid liche nammen gehapt vnd noch hatt/ iſt doch
occidentiſch Frießland/ ſo in dißer tafeln verzeichnet wirt alwegen dz fürnem vnbeſſer theil geſchetzt woꝛdẽ/ ſtreckt ſich vo der Iſel dem vſſeren fluß des Rheins bißzum waſſer Emß genant/ vñ begreifft dz Oſtergöw/ Weſter gw/ die ſiebẽ walddie ſtatt Sꝛoͤningẽ/ denen auch züge zelt werden Drent vnnd Twent/ vnd iſt dasgantz lãd wol erbauwẽ/ hat vil vĩechs vn über fliſſige weid. Es haben die Frießlaᷣn
der vos lange zeitẽ Phꝛiſij gebeiſſen/ wie wol ſie uch Cauchi ſeind vos zelten genẽt
woꝛden
tẽ vñ der gleiche ongeziffert/ la ſie habẽge=
.
=
v—