deccexviij Das dꝛitt bůch
N
. Henricus von Walpot ſtarb/ ward an ſein ſtatt geſetzt Otto von Keꝛpen/vn ʒ. Herman v6 ſtund dẽ oꝛden für ſechs jar lang. Der drit meiſter hieß Her man Bart/ er wʒ ein iu. Salz. Bots foͤrcht ig man vnd ſtarb ano mio. zů Acon/ wie auch(eine voꝛfaren/ begrabe. M. Ver vierdt hieß Herman von Saltza/ vnd der hett das regiment in ſeinen hend. dꝛeiſſig jar lang ʒů feine zeiten do ſich ein gezenck er hůb zwiſchen dẽ Preüſiſchen. vnd Polendern der gemaͤrckt halb/ fielen die Pꝛeüſiſchen in Poland vñ trieben ¶ jj. gros wuüͤterei dar in mit bꝛennen vnd todtſchlagen/ vnd fůrten auchein groſſenn in. raub hin weck. Die gegenheit vmb Colmen machten fie gar zů einer wuͤſten/ vnd Il. ſchlůgen zů todt man vnd weyb. Sie trungen weyter hineyn/ vnd zogen die pyfaf ImHö fen vnd die münch vo dẽ alt aren vnd erwür gren ſie/ vn nd alſo mit groſſer tyra · mn| ney werbꝛenten fie mer dan dꝛithalbhundert kirchen vnd vil kloͤſter. Als ð her, if. tHzog von Poland in dißen noten was/ vernam er wie die bꝛůd von dẽ Teütſchenn 41ö. hauß gar ſtreyt bar weren vnd hetten gunſt des Keyſers vnd bapſts. Darumb utö ſchickt er eerliche botten zů jrem oͤberſten/ vnd bat in vmb hülff. Do ſchickt der jHoh meiſter auß befelch des Keiſers vñ auch ander Sür ſten zwen bꝛůder zu den itHertzogen von Poland/ vnd die handleten in ſolichen maßen mit de Hertzogen ndas er ihnẽ gab das land zů Colmen vnd ʒů Lubonia mitt allẽ ertrich ſo ſie vonn uddem Pꝛeüßen land mochten erobern/ vnd ſoltẽ auch das ewiglich beſitzen. Es ge inbot auch der Bapſt allen Teütſchen brůdern das fie vmb verzeyhung aller ſünd den,ſolten rechen die große ſchmach ſo den Chꝛiſten von den Heyden beſchehen was. oy
chwertü· n ,, n Añũo 119. ſe ind die Sch wert bꝛůder inn Lyffland geweſenn/cer, 96! 63
fürnemen deſter ſtartlicher möchten verbringen. Als mann
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vnd die habẽ ſich gethan zů den Teürſchen brůdern/ yabents
vnd Colmen/vnd ſeind alſo nach vnd nach inß land ynhin geruckt/ haben gebauwen die ſchlö ler Crützburg/ Wyſſenburg/ Refill, Barten ſtein/ Brunßberg vñ
vo feine vetterlichẽ erb gros gůt in oꝛden/ vñ er ließ ſant Elßbeten begraben zů Mar tpurg in ſeins oꝛdens kirchẽ. Vn(denem regiment ward Acon die ſtat in Paleſtina von den Sara. cenern gewunnen. Anno ns. iſt aber mals ein groſſer hoͤꝛzugdurch Teütſchland verſamlet woꝛden wider die Pꝛeüſſen. Es
rin xis ir. prrijſſen.
. er der künig von Behem/ Otto Marggraue von Bꝛanden/
Preüſſen/ vnd die ynwoner zum glauben vnnd zů der bruder gehoꝛſam. Nach
Cinlzſpen dißem ward durch rhat vnnd that des Rünigs vonn Behem gebn wen ein ſchloß
auff einem berg in Samoiter land/ darbei auch bald dar nach ein hübſche ſtatt erwachſen iſt/ in welcher der landtfürſt biß her(ein wonung/ vnnd hoff,
es zů bekeren zum C hꝛiſten glauben. Aber do ſie wenig kuntaußrichten vnnd allenthalben groſſenn widerſtand hette/haben fie ſich zum Ceütſchen oꝛden geſchlagen/ do mit ſie ih
33 nun das Creütz durch Teütſchland gepꝛediget hatt wider diePreüſſen/ iſt ein gros volck verſamlet woꝛdẽ/ vñ iſt ir oberſter feldrhaupt man geweſen der Burggraue võ Mei ẽburgin ein chlacht begeben mit den onglaͤubigen, vn nd derẽ sooo. erlegt Nachdißẽ erlangten ſieg/ haben die bꝛůder gebauwen dz ſchloß Redẽ z viſchen Pomez;z
Heilßberg vn fie beſetzt. Ver fünfft hoh meiſter hatt geheiſſen Cõrad/ vñ d wa,—& E Lädgrauẽ Ludwigs ſant Elßbet gemahel brůd/ vnd bꝛacht
ogen vil fürſten mit diſſem hoͤꝛe in Pꝛeüſſen/ ſondlich ca
bur gen hertzog ponn Oeſtereich , der Mazggrane von Mar hern/ die biſchoffi. von Coͤln vnd Olmuntz/ ſampt vil anderen edlen/ vnd fielen zu winter zeiten in
.hu/ltbhitt
ichthkiiefMichni